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2012: Mehr Pensionäre bei Bund, Ländern und Gemeinden

Geschrieben am 06-07-2012

Wiesbaden (ots) - Anfang 2012 gab es bei Bund, Ländern und
Gemeinden insgesamt rund 771 900 Pensionärinnen und Pensionäre. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger
Ergebnisse der Versorgungsempfängerstatistik weiter mitteilt, waren
das 3,4 % mehr ehemalige Beamtinnen und Beamte beziehungsweise
Berufssoldatinnen und -soldaten als ein Jahr zuvor. Darüber hinaus
bezogen rund 247 800 Hinterbliebene Leistungen aus dem
öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystem der
Gebietskörperschaften (- 0,3 % gegenüber dem Vorjahr).

Den stärksten Zuwachs an Pensionärinnen und Pensionären im
Vergleich zum Vorjahr hatten erneut die Länder mit + 4,1 % auf rund
565 800 Personen. Beim Bund betrug der Anstieg 1,1 % auf rund 128 700
Personen. Die Gemeinden verzeichneten einen Zuwachs um 2,0 % auf rund
77 500 Pensionärinnen und Pensionäre.

Insgesamt wurden im Jahr 2011 bei Bund, Ländern und Gemeinden 42
000 Personen in den Ruhestand versetzt. Der Anteil der Personen, die
wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand wechselten, lag bei 18 %.
Mit 7 600 Personen gingen die Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit
auf den niedrigsten Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im
Jahr 1993 zurück. Nur im Jahr 2009 war deren Zahl ähnlich gering.
Etwa jeder dritte Neupensionierte (34 %) schied 2011 mit dem
Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven
Dienst aus. Dieser im Vergleich zu den Jahren 2005 bis 2009 geringe
Prozentsatz ist demografisch bedingt, da 2011 der geburtenschwache
Jahrgang 1946 die gesetzliche Altersgrenze erreichte. Die
Möglichkeit, ab 63 Jahren auf Antrag unter Hinnahme von
Pensionsabschlägen in den Ruhestand einzutreten, nutzten rund 22 %
der Neupensionierten. Der Anteil der Pensionierungen ab 60 Jahren auf
Antrag wegen Schwerbehinderung lag bei rund 9 %. Etwa 16 % der
Pensionierungen entfielen auf Personen, die eine besondere
Altersgrenze - also eine vorgezogene Regelaltersgrenze - erreicht
hatten, wie sie etwa im Vollzugsdienst oder für Berufssoldaten gilt.
Aufgrund von Vorruhestandsregelungen oder sonstigen Gründen wurde 1 %
der Pensionäre 2011 in den Ruhestand versetzt.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot
des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu
finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Dr. Alexandros Altis, Telefon: (0611) 75-4105,
www.destatis.de/kontakt



Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de


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