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Unisex-Tarife: Continentale Krankenversicherung sieht sich durch EU-Kommission bestätigt

Geschrieben am 04-01-2012

Dortmund (ots) - Die Continentale Krankenversicherung a.G. sieht
sich in ihrer Ablehnung der Umstellung von Bestandskunden in der
privaten Krankenversicherung auf Unisex-Tarife durch die
EU-Kommission bestätigt. Die Kommission hatte, auch nach Konsultation
führender europäischer Versicherer, festgestellt, dass Unisex-Tarife
nur für Neukunden eingeführt werden müssen, Altverträge aber
unverändert bleiben können.

Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender der Continentale: "Eine
Umstellung der Bestandskunden auf Unisex-Tarife führt zu einer
Belastung der Versichertengemeinschaft insgesamt. Ohne gesetzlichen
Zwang dürfen wir daher nicht umstellen, wenn wir die Rechte unserer
Kunden ernst nehmen. Die EU-Kommission hat jetzt erfreulicherweise
klargestellt, dass es diesen Zwang nicht gibt. Jede über diese
Regelung hinausgehende gesetzliche nationale Regelung dürfte auch
verfassungsrechtlich bedenklich sein. Daher werden wir die erworbenen
Rechte unserer Versicherten mit allen Mitteln verteidigen."

Die Umstellung auf Unisex-Tarife führe schließlich nicht nur zu
einer Umverteilung innerhalb der Bestände - und damit zu
Beitragserhöhungen -, auch wenn schon diese abzulehnen sei. Durch die
Neuberechnung von Sicherheitszuschlägen werde die private
Krankenversicherung in der Summe auch für alle Versicherten teurer.
Bauer: "Eine Umstellung von Verträgen von Bestandskunden, die
bestimmte Gruppen wie etwa ältere Frauen ohne Not deutlich belastet,
entspricht nicht unserer Vorstellung von verantwortungsbewusstem
Umgang mit unseren Versicherten. Eine zusätzliche Beitragserhöhung
für die Bestandskunden insgesamt schon gar nicht."

Auch aus politischen Gründen verurteilt der Vorstandsvorsitzende
Überlegungen zur Umstellung der Bestandskunden. "Die vertraglich
erworbenen Rechte unserer Kunden müssen für uns als Branche
unantastbar bleiben. Wenn wir hier Zugeständnisse machen, nehmen wir
uns wesentliche Argumente gegenüber der Politik. Und das hätte
spätestens bei der Diskussion über die Bürgerversicherung verheerende
Folgen."



Pressekontakt:
Bernd Goletz
Versicherungsverbund Die Continentale
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 0231/919-2255
presse@continentale.de


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