(Registrieren)

Rheinische Post: Überfall auf Syrer

Geschrieben am 28-12-2011

Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Godehard Uhlemann:

Deutschland fordert entschiedene und druckvolle Sanktionen von der
Staatengemeinschaft gegen das Assad-Regime in Syrien. Es geht der
Bundesregierung darum, das brutale Vorgehen der syrischen
Sicherheitskräfte, der Polizei und der Geheimdienste gegen
Regimekritiker endlich zu unterbinden. 5000 Tote dieses Krieges gegen
die eigene Bevölkerung sind 5000 Tote zu viel. Doch was geschieht,
wenn syrischstämmige Oppositionelle, die in Deutschland leben und das
Regime von Assad kritisieren, überfallen und zusammengeschlagen
werden? Dann reift die Erkenntnis, dass solche geografisch weit
entfernt ablaufende Konflikte zumindest partiell nach Deutschland
überschwappen können, dass deutsche Sicherheitskräfte gefordert sind,
um die Sicherheit und die Rechte aller hier lebenden Menschen zu
schützen. Das ist Deutschland seiner Glaubwürdigkeit als Rechtsstaat
schuldig. Die Bundesregierung hat dem syrischen Botschafter in Berlin
klargemacht, dass sie solche Einschüchterungsversuche gegenüber
Assad-Gegnern nicht zulassen werde. Unser Land darf nicht zum
Einsatzort syrischer Geheimdienstler werden, die bestimmen, wer sich
sicher fühlen darf und wer nicht. Wer das nicht einsieht, muss gehen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

370759

weitere Artikel:
  • Neue OZ: Kommentar zu Soziales / Rente Osnabrück (ots) - Die Gnade der frühen Geburt Frührentner sind eine aussterbende Gruppe. Darüber kann auch die Statistik der Deutschen Rentenversicherung nicht hinwegtäuschen. Demnach steigt zwar derzeit die Zahl der Frührentner an. Aber spätestens in 30 Jahren werden sie in der deutschen Gesellschaft keine relevante Gruppe mehr sein. Dazu genügt ein Blick in die Lohntüte: Wer sich heute entscheidet, den wohlverdienten Ruhestand um ein paar Jahre vorzuverlegen, und damit Abschläge bei der Rente in Kauf nehmen kann, hatte die mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu Nordkorea / Regierung Osnabrück (ots) - Überdeutliche Botschaft Jede Einstellung zählt. Mit Argusaugen verfolgten Beobachter gestern weltweit die Trauerfeier für Nordkoreas verstorbenen Diktator Kim Jong Il. Eine verschlüsselte Botschaft könnte in jedem Detail der Veranstaltung stecken. Was hat es etwa zu bedeuten, wenn der neue Machthaber Kim Jong Un neben dem Leichenwagen herläuft und nicht davor? Und ist das überhaupt wichtig? Dass die Trauerfeier weltweit viel Aufmerksamkeit erfuhr, ist einerseits verständlich. Nordkorea ist eine Atommacht, und mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan Osnabrück (ots) - Chinas Weisheit Während Deutschland seine Sicherheit am Hindukusch angeblich verteidigt, kassiert China in Afghanistan ab, ohne einen Schuss abzugeben. USA und Europa schicken Soldaten zum Töten und Sterben, das Reich der Mitte Ingenieure zum Ausbeuten der Rohstoffvorkommen zwischen Kandahar und Mazar-i-Sharif. Wer hier Verlust und Gewinn macht, ist offensichtlich. Doch es kommt für die westlichen Strategen noch schlimmer: Denn im Grunde müsste die NATO den Chinesen täglich ein Dankschreiben schicken. mehr...

  • Neue OZ: Kommentar zu Soziales / Bundesfreiwilligendienst Osnabrück (ots) - Jetzt nicht zurücklehnen Einige sprachen vom Fehlstart, andere warnten vor einer bürokratischen Totgeburt. Doch siehe da: Der Bundesfreiwilligendienst nimmt nach dem Stotterstart im Sommer Fahrt auf. Mittlerweile scheint es sogar möglich, dass das Interesse am "Bufdi" 2012 das Stellenkontingent übersteigt. Das heißt aber nicht, dass der notdürftig zusammengeschusterte Ersatz für den Zivildienst zum dauerhaften Erfolgsmodell wird. Bis das der Fall ist, bleibt an verschiedenen Stellen noch viel zu tun. Da mehr...

  • Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung(Regensburg)zum Bundesfreiwilligendienst: Regensburg (ots) - Kein Ersatz für den Zivi Sie waren diejenigen, die sich Zeit nahmen zu einem kleinen Ratsch mit der allein stehenden Frau im Seniorenheim. Sie hatten stets ein gutes Wort auf den Lippen, wenn sie ihr "Essen auf Rädern" ablieferten. Sie waren ein Symbol der Menschlichkeit in einer Sozialbranche, die auch nicht ohne soziale Härten auskommt. Das Klima in den Pflegeheimen und Kliniken ist kälter geworden, seitdem es sie nicht mehr gibt. Und niemand glaubt derzeit daran, dass aus dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht