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Stromnetz: 82 Prozent der Deutschen akzeptieren den Bau neuer Hochspannungsmasten

Geschrieben am 13-12-2011

Hamburg (ots) - Der Ausbau des Stromnetzes in Deutschland wird von
der großen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt. So sind 82 Prozent
der Deutschen sogar bereit, neue Strommasten in Sichtweite ihres
persönlichen Wohnumfeldes zu tolerieren. 54 Prozent machen jedoch zur
Bedingung, dass die Standortwahl von einem Moderationsverfahren
begleitet wird, bei dem persönliche Einwände berücksichtigt werden.
Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der
Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER. 1.000 Bundesbürger wurden zu
ihrer Meinung nach dem Stromnetzausbau in Deutschland befragt.

Als Teil der Energiewende in Deutschland wird der Ausbau des
Stromnetzes von der großen Mehrheit der Bevölkerung als notwendig
eingestuft (79 Prozent). Nur so lässt sich beispielsweise künftig
Windstrom, der an den Küsten produziert wird, in die südlichen
Bundesländer transportieren. Für die praktische Umsetzung sind 39
Prozent der Befragten mit dem Bau klassischer Freileitungen
einverstanden und nehmen dafür den Bau der üblichen Strommasten in
Kauf. Weitere 30 Prozent wünschen sich allerdings aus optischen
Gründen den Einsatz moderner Design-Masten.

Eine Verlegung von Erdkabeln ist nach Ansicht von 31 Prozent der
Befragten die bessere Lösung. Auch erhöhte Strompreise durch die 4
bis 10-fachen Baukosten werden von den Anhängern dieser Option
hingenommen, wenn die Kabel dafür im Erdboden versenkt werden können.

Deutlich ausgeprägt ist in der Bevölkerung der Wunsch am
Entscheidungsprozess über den Netzausbau beteiligt zu werden. 30
Prozent wünschen sich, dass der Streckenverlauf neuer Freileitungen
künftig durch einen Bürgerentscheid basisdemokratisch legitimiert
wird. Dagegen reicht es 43 Prozent der Befragten aus, die Gemeinden
stärker als bisher in die Planungsprozesse einzubeziehen. Ihre
Interessen sehen die Befürworter dabei von den Gemeindevertretern
hinreichend berücksichtigt. Nur eine Minderheit von 27 Prozent ist
mit dem heute gültigen Planfeststellungsverfahren zufrieden und hält
Änderungen zur Entscheidungsfindung für die Streckenplanung neuer
Freileitungen für überflüssig.

"Die Ergebnisse zeigen, dass bei der Mehrheit der Bevölkerung eine
grundsätzliche Akzeptanz für neue Freileitungen vorhanden ist", sagt
Volker Isbrecht, Energie-Experte von PUTZ & PARTNER. "Sie bestätigen
aber auch die Notwendigkeit, die betroffenen Gemeinden und Bürger,
anders als früher, sehr intensiv und frühzeitig in den
Planungsprozess miteinzubinden."

Über die PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG
Die PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG mit rund 100 Mitarbeitern
steht seit der Gründung im Jahr 1989 für Eigenständigkeit, eine
kontinuierliche Unternehmensentwicklung sowie den Beratungsansatz
"Viel Erfahrung. Bessere Lösungen". Den erfahrenen Managementberatern
mit durchschnittlich 15 Jahren Berufspraxis gelingt es, mit einer
Kombination aus konzeptionellen Fähigkeiten und persönlicher
Führungserfahrung tragfähige individuelle Kundenlösungen zu
konzipieren und umzusetzen. Die Nachhaltigkeit der Projekterfolge ist
Grundlage langjähriger Kundenbeziehungen. PUTZ & PARTNER unterstützt
Kunden in der Top-Management-Beratung, dem Management komplexer
Projekte sowie dem Management auf Zeit. Das Unternehmen zählt 10 der
DAX 30-Unternehmen zu seinen Kunden.

Diese Meldung ist online abrufbar unter http://www.putzundpartner.de/
unternehmen/aktuelles/pressemitteilungen.html



Pressekontakt:
Carsten Heer
Faktenkontor GmbH
Tel: 040 253185-140
E-Mail: Carsten.Heer@faktenkontor.de


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