(Registrieren)

FT: Flensburger Tageblatt

Geschrieben am 06-12-2011

Flensburg (ots) - Russlands Premier Wladimir Putin hat nach dem
Schock der verlorenen Parlamentswahl allen Kritikern im Land den
Krieg erklärt. Er will und wird sich auf seinem Weg zurück ins
Präsidentenamt von niemandem aufhalten lassen, schon gar nicht von
Andersdenkenden. Dabei hätte Putin die Gewalt trotz der deutlich
gestiegenen Unzufriedenheit im Land nicht nötig. Weit und breit ist
kein ernsthafter Herausforderer für den ungekrönten Zaren in Sicht.
Und die demokratische Opposition ist erst gar nicht in der Duma
vertreten. Und dies hat nicht allein mit Repressionen zu tun, sondern
vor allem mit dem in jahrzehntelanger Diktatur verkümmerten
Freiheitsdrang der Bevölkerung.Deshalb gilt: Wenn sich die westliche
Staatengemeinschaft für einen demokratischen Wandel in dem
Riesenreich einsetzen will, kann es dafür nur ein Rezept geben - mehr
Offenheit. Wer sich, wie die EU dies tut, mit einem strengen
Visa-Regime gegen den Osten abschottet, kann dort kaum Begeisterung
für westliche Werte erwarten.



Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Stephan Richter
Telefon: 0461 808-0
redaktion@shz.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

367520

weitere Artikel:
  • Märkische Oderzeitung: Korrektur zur Vorabmeldung "Fast 200 Brandenburger auf Nazi-Terrorliste" Frankfurt/Oder (ots) - im ersten Satz muss es richtig heißen: "Von den 10 100 (rpt. 10 100) Adressen auf der Liste der rechtsextremen Zwickauer Terrorgruppe NSU ...". Frankfurt (Oder). Von den 10 100 Adressen auf der Liste der rechtsextremen Zwickauer Terrorgruppe NSU betreffen 198 Personen und Institutionen aus Brandenburg. Wie die Märkische Oderzeitung (Mittwochausgabe) berichtet, befinden sich darunter auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete. Nach Informationen des Blattes befinden sich unter den brandenburgischen Adressen mehr...

  • WAZ: Gabriels Freiheit. Kommentar von Miguel Sanches Essen (ots) - Um ihre Bonität muss die SPD nicht bangen. Ihr "Linkskurs" (CDU) führt in Steuersätze der Helmut-Kohl-Jahre. Das ist alles. Müssten sie heute über eine Koalition verhandeln, dann könnten Schwarze und Rote rascher einschlagen, als es für ihre Wahlwerbung verträglich ist. Der SPD-Parteitag markiert das Ende der Aufräumarbeiten. Die Wahl 2009 war ein K.o.-Schlag. Wer so schnell wieder aufsteht, verdient Respekt. Der Kraftakt war eine kollektive Leistung, die sich indes mit dem Namen Sigmar Gabriel verbindet, weil er mehr...

  • Südwest Presse: KOMMENTAR · SCHULDENKRISE Ulm (ots) - Vertrauen ist der entscheidende Faktor auf den internationalen Kapitalmärkten. Nur wenn die Geldgeber darauf vertrauen, dass sie ihr Kapital sicher zurückbekommen, verleihen sie es zu niedrigen Zinsen. So gesehen ist eigentlich nichts passiert. Die Ratingagentur Standard & Poor's droht zwar damit, die Kreditwürdigkeit selbst von Deutschland herabzustufen. Aber die Kapitalmärkte beeindruckt das nicht: Weder das Zinsniveau noch die Börse haben sich groß bewegt. Der einfache Grund: Die Kapitalanleger brauchen keine Ratingagentur mehr...

  • Rheinische Post: Klima-Pessimismus Von MATTHIAS BEERMANN Düsseldorf (ots) - Im südafrikanischen Durban findet in diesen Tagen ein Gipfeltreffen zum Klimaschutz statt, in das eigentlich niemand große Erwartungen gesteckt hatte. Auch die Bundeskanzlerin nicht. Angela Merkel hat derzeit drängendere Probleme. Damit ist sie nicht allein unter den Staats- und Regierungschefs dieser Welt: Immer ist gerade irgendetwas wichtiger als der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Der wahre Grund, warum es beim globalen Klimaschutz nicht vorangeht, hat aber nicht nur mit politischen Prioritäten zu tun. mehr...

  • Rheinische Post: Politisches Rating Von BIRGIT MARSCHALL Düsseldorf (ots) - Es war schon ein merkwürdiger Zeitpunkt, den sich die US-Ratingagentur Standard & Poor´s für ihren Paukenschlag ausgewählt hatte: Nur wenige Stunden, nachdem Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy weitreichende Beschlüsse zur Euro-Rettung angekündigt hatten, drohten die Amerikaner mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Deutschlands. Eine solche Aktion zu dieser Zeit, in der die Euro-Rettung in ihre entscheidende Phase geht, ist ein hochpolitischer Vorgang. Sie lässt sich mit den üblichen, mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht