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Technische Wiederholung / Vergleich.de macht Schuldendimension greifbar und analysiert das Schuldenrisiko, das durch die Griechenland-Krise entsteht

Geschrieben am 16-11-2011

Berlin (ots) - Bitte beachten Sie, dass in der verherigen Meldung
von Vergleich.de die Links aufgrund eines technischen Fehlers nicht
aktiv waren. Es folgt die Meldung mit aktivierten Links.

Für Deutschland ist im Hinblick auf die aktuellen Probleme
Griechenlands von Schulden im dreistelligen Milliardenbereich die
Rede. Das Verbraucherportal Vergleich.de macht mit Hilfe einer
Schuldengrafik diese Summen für den Bürger greifbar. Neben
unterschiedlichen Szenarien zeigt die Übersicht auch, welche
Konsequenzen dies für jeden Einzelnen haben könnte.

Ende 2010 stand jeder erwerbstätige Bürger Deutschlands mit rund
55.239 Euro für sein Land in der Kreide. Im aktuellen Jahr sind diese
Schulden unter anderem durch faule Kredite verstaatlichter Banken
erneut gestiegen. Welche Möglichkeit hätte der Staat, um sich aus der
eigenen Schuldenfalle zu befreien und künftigen Generationen einen
gesunden Haushalt zu übergeben? Vergleich.de hat eine Rechnung
aufgestellt, die zum Nachdenken anregt: Die Mehrwertsteuer müsste für
fünfzehn Jahre auf 38 Prozent verdoppelt werden, um die im eigenen
Land verursachten Schulden zu tilgen.

Die zusätzliche Verschuldung, die aktuell durch die
Griechenland-Krise auf den einzelnen Bürger in Deutschland zukommen
könnte, ist verhältnismäßig klein. Doch die Schuldengrafik zeigt:
Wenn alle Stricke reißen, könnte unsere Hilfe für Griechenland die
Schulden jedes deutschen Staatsbürgers um 5.918 Euro oder knapp elf
Prozent erhöhen. Als Dominostein, der weitere Länder nachhaltig
anstecken könnte, ist das Risiko, das von Griechenland ausgeht, aber
mitnichten durch die genannte Summe zu beziffern.

Die Grafik von Vergleich.de zur Griechenland-Krise unter
http://www.vergleich.de/griechenland-krise.html zeigt, welche
Schulden durch die einzelnen Maßnahmen der Europäischen Union
tatsächlich für den Bundesbürger entstehen könnten. Deutschland
haftet mit 221 Mrd. Euro für die Europäische
Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), die als Rettungsfond-Kredite
in Höhe von 440 Mrd. Euro vergeben werden könnte. Dadurch haftet
jeder Bundesbürger mit 5.146 Euro für die Hilfe für schwächelnde
Staaten. Diese Haftung käme nur dann zum Tragen, wenn alle Kredite
des EFSF nicht zurückbezahlt würden. Die Grafik zeigt außerdem, dass
ein Hebel, falls dieser wie geplant umgesetzt würde, keinerlei
Auswirkung auf den Schuldenhaushalt Deutschlands hätte. Das erste
Rettungspaket, das Griechenland im Mai zugesprochen wurde, und an dem
sich Deutschland mit 22,2 Mrd. Euro beteiligt hatte, könnte pro Kopf
maximal 546 Euro kosten. Dafür müsste Griechenland bankrott sein und
keinen Cent mehr zurückbezahlen können. Nochmals rund 226 Euro
könnten auf jeden Bundesbürger zukommen, wenn die Europäische
Zentralbank (EZB) die von Griechenland gekauften Staatsanleihen mit
maximalem Verlust abschreiben müsste.

Welche Dynamik die europäische Schuldenproblematik noch entwickeln
wird, hat Deutschland nur zu Teilen in der Hand. Vollumfänglich zu
verantworten und zu steuern hat es aber die Inlandverschuldung. Wenn
die Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Entschuldung nicht geeignet ist,
welche Wege gäbe es sonst, um unsere eigenen Schulden zu tilgen oder
zumindest die Neuverschuldung zu stoppen? Vielleicht ein Thema für
die nächste grafische Übersicht des Vergleichsportals Vergleich.de.

Wenn Sie die Grafik auf Ihrer Webseite oder Ihrem Blog darstellen
möchten, können Sie den HTML-Code, den Sie auf
http://www.vergleich.de/griechenland-krise.html finden, kostenlos
einbinden. Gerne können Sie auch eine entsprechende E-Mail an
pr@vergleich.de senden und wir lassen Ihnen den Code zukommen.  



Pressekontakt:
Michaela Reimann
Group Communications Manager

Vergleich.de Gesellschaft für Verbraucherinformation mbH
Klosterstraße 71
10179 Berlin
Mobile: +49 (0) 151 / 58 04 - 1936
Tel.: +49 (0) 30 / 4 20 86 - 1936
Fax: +49 (0) 30 / 4 20 86 - 1999
E-Mail: michaela.reimann@vergleich.de
Internet: www.vergleich.de
Twitter: http://twitter.com/vergleich_de
Facebook: http://www.facebook.com/vergleich.de


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