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Erfreuliche Verkehrs- und Geschäftsentwicklung / Fraport AG zieht Bilanz für 2010 / Kapazitätserweiterung und Service-Initiative werden 2011 prägen

Geschrieben am 11-03-2011

Frankfurt (ots) - Die Verkehrs- und Geschäftsbilanz für das
vergangene Jahr, die die Fraport AG am Freitag vorlegte, ist von
deutlichem Wachstum geprägt. Sowohl bei den Passagieren als auch bei
der Fracht hat der Standort Frankfurt kräftig zugelegt. Mit 2,23
Millionen Tonnen wurde mehr Cargo am Flughafen Frankfurt umgeschlagen
als jemals zuvor. Das entspricht einem Plus von 21,5 Prozent.

Auch bei den Passagieren verzeichnete Fraport trotz Aschewolke,
Pilotenstreik und unerwartet harter Winterbedingungen zu Beginn und
Ende des Jahres einen Zuwachs von 4,1 Prozent. Insgesamt nutzten gut
53 Millionen Fluggäste den Airport. Bei den fünf Flughäfen mit
Fraport-Mehrheitsbeteiligung (einschließlich Frankfurt) waren es 88,6
Millionen Passagiere, und damit 8,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Die Finanzkennzahlen des Unternehmens weisen das Jahr 2010 als
das erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte aus", hob Dr. Stefan
Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, am Freitag auf der
Bilanzpressekonferenz des Unternehmens hervor. "Das operative
Ergebnis (EBITDA) ist mit rund 711 Millionen Euro gegenüber dem
bisherigen Höchstwert in 2008 von annähernd 601 Millionen Euro
deutlich nach oben gesprungen. Und das Konzernergebnis hat mit rund
272 Millionen Euro gegenüber 2007, als es mit gut 228 Millionen Euro
den bisherigen Rekordwert erreichte, um fast 19 Prozent zugenommen."

Die erfreuliche Entwicklung führte Schulte auf die überraschend
kräftige Erholung der Weltwirtschaft im vergangenen Jahr und die
starke Entwicklung der internationalen Flughafen-Beteiligungen
zurück. "Wir sind gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise der
vergangenen Jahre gekommen, haben wichtige Hausaufgaben erledigt und
sind mit unseren Projekten der Kapazitätserweiterung voll auf Kurs",
unterstrich Schulte die Entwicklung im Jahr 2010. So sei die
Nordwestlandebahn im Zeit- und Budgetrahmen und werde wie geplant zum
Winterflugplan 2011/2012 in Betrieb gehen.

Das Kapazitätsplus durch die neue Landebahn wird schrittweise
erschlossen. Für den Winterflugplan 2011/12 sind acht zusätzliche
Flugbewegungen je Stunde vorgesehen, die gemäß internationaler
Regularien durch den Flughafen-Koordinator vergeben werden. Die
Inbetriebnahme der Terminalerweiterung A-Plus, die die Kapazität des
Terminals 1 um sechs Millionen Passagiere jährlich erhöht, wird für
Juli 2012 avisiert. 12.000 Quadratmeter für neue Shops und
Restaurants ausschließlich im Transit werden die Retail-Flächen am
Flughafen um ein Drittel erweitern, deutlich mehr
Sicherheitskontrolllinien werden den Reisevorgang für die Passagiere
schneller und angenehmer machen.

"Das operative Wachstum am Flughafen Frankfurt drückt sich auch
deutlich in der Beschäftigtenstatistik aus", führte Schulte weiter
aus. Derzeit besetze das Unternehmen mehr als 2.000 Stellen in
operativen Bereichen wie den Bodenverkehrsdiensten oder den
Sicherheitskontrollen bis hin zu kaufmännischen Verantwortlichen und
Ingenieuren, Planern und Technikern, die in der weiteren
Infrastruktur-Entwicklung eingesetzt werden.

Mit gut 940 Millionen Euro Auftragsvolumen hat die Fraport AG auch
2010 wieder einen erheblichen Beitrag zu Auftragslage und
Beschäftigung von Unternehmen nicht zuletzt der Rhein-Main-Region
geleistet. An sie sind 64 Prozent aller Bestellungen mit einem
Volumen von mehr als 605 Millionen Euro gegangen. Mehr als 90 Prozent
aller Aufträge lagen unter 10.000 Euro und waren deshalb, wie Schulte
herausstellte, mittelstandsfreundlich.

Besonderes Augenmerk richtete er auf das externe Geschäft der
Fraport AG, das inzwischen 20 Prozent zum Umsatz und annähernd 34
Prozent zum EBITDA des Konzerns beiträgt. "Unsere
Beteiligungsflughäfen Lima und Antalya wachsen seit Jahren
zweistellig. Lima ist unser Showcase für Südamerika, wo wir mitbieten
werden, wenn zum Beispiel in Brasilien Flughäfen in die
Privatisierung gehen", sagte Schulte. Auch der Flughafen Pulkovo in
St. Petersburg, den die Fraport AG seit dem vergangenen Jahr
betreibt, hatte 2010 ein Passagierwachstum von mehr als 24 Prozent
auf 8,4 Millionen Fluggäste im Vergleich zu 2009 verzeichnet.

Fortschritte gibt es auch bei der am Flughafen Frankfurt im
vergangenen Jahr aufgelegten Service-Initiative "Great to have you
here!". 25 Prozent zusätzliche Kontrollstellen werden seit Mitte
vergangenen Jahres eingerichtet. Der Erfolg der Maßnahme zeigt sich
schon jetzt: Die Wartezeiten haben sich bei den Passagierkontrollen
auf im Durchschnitt weniger als zehn Minuten verringert. Mehr und
komfortablere Ruhe- und Wartebereiche sowie ein erweitertes
Informationsangebot für die Passagiere durch nutzerfreundlich
überarbeitete Info-Kioske und zusätzliche Service-Assistenten sollen
den Reisekomfort und die Aufenthaltsqualität erhöhen.

In diesem Jahr stehen verkürzte Wege durch Elektromobile und ein
Shuttle für zeitkritische Umsteigeverbindungen zwischen den
Flugsteigen A und C, eine neue komplett hinterleuchtete Beschilderung
und die deutlich freundlicher gestaltete Vorfahrt am Terminal 1 sowie
zusätzliche Kinderspielflächen auf dem Programm. Für den Winterdienst
werden zwei neue Schneeräumzüge angeschafft und die
Enteisungskapazitäten weiter erhöht.

"2011 wird ein Schlüsseljahr in der Entwicklung des Flughafens",
hob Schulte hervor. "Einerseits feiern wir hier am Standort unser
75-Jahre-Jubiläum. Die Anfänge des Flugbetriebs hier gehen auf den
Luftschiffhafen zurück, der 1936 eröffnet wurde. Andererseits
schlagen wir mit der Kapazitätserweiterung ein neues Kapitel des
Wachstums unseres Flughafens auf. Dieses Jahr 2011 ist insoweit ein
Scharnier zwischen Vergangenheit und Zukunft."

Für 2011 erwartet Schulte ein Wachstum bei den Passagieren um vier
bis sieben Prozent. Der Umsatz solle, so Schulte weiter, auf mehr als
2,3 Milliarden Euro ansteigen und das EBITDA zwischen zehn und 15
Prozent zunehmen. Wegen des erfolgreichen Geschäftsjahres 2010 werden
Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 1. Juni eine
Erhöhung der Dividende um zehn Cent auf 1,25 Euro je Aktie
vorschlagen.



Pressekontakt:
____________________________________________________________________
Druckfähiges Bildmaterial zum Flughafen Frankfurt und zur Fraport AG
steht im Internet unter www.fraport.de, Menüpunkt "Presse",
Unterpunkt "Bildarchiv" kostenlos zum Download zur Verfügung.

Unter http://fraport.cms-gomex.com bieten wir für Fernsehredaktionen
außerdem kostenloses Footage-Material zum Download an.
____________________________________________________________________
Fraport AG
Thomas Uber Telefon +49 69 690-70555
Unternehmenskommunikation t.uber@fraport.de
Pressesprecher
60547 Frankfurt am Main www.fraport.de


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