(Registrieren)

Die verschiedenen Formen der Elektromobilität im Verkehr von morgen / Industriepartnerschaft stellt Studie in Brüssel vor

Geschrieben am 10-11-2010

Berlin (ots) - Am 8. November wurde in Brüssel eine Studie
vorgestellt, die auf einer Datenbasis von bisher beispielloser
Qualität eine Abschätzung vornimmt, welche Formen der
Elektromobilität im Straßenverkehr der Zukunft welche Rolle spielen
werden. Den Verbrennungsmotor werden wir noch eine ganze Weile haben,
aber seine Bedeutung wird abnehmen. Das Auto der Zukunft hat einen
Elektromotor und eine Batterie. Aber wie viele davon werden nur eine
Batterie haben, die über ein Kabel geladen wird, wie viele werden
ihren Strom aus einer Brennstoffzelle beziehen, und wie viele werden
Plugin-Hybride sein?

Insgesamt 31 Firmen und Organisationen stellten ihre Daten zur
Verfügung. Bei den Firmen handelte es sich zum Autohersteller,
Zulieferer, Kraftstoff-, Strom- und Industriegaseversorger sowie
Hersteller von Windturbinen und Elektrolyseuren. Ausgewertet wurden
die anonymisierten Daten von McKinsey & Company.

Das wichtigste Ergebnis ist, dass keine Technik alle anderen aus
dem Feld schlagen wird. Unterschiedliche Forderungen führen zu
unterschiedlichen Lösungen, die nebeneinander existieren werden.

Die heute noch sehr unterschiedlichen Kosten für die verschiedenen
Technologien werden sich angleichen. Bis 2020 werden Kostensenkungen
von 90 % für Brennstoffzellensysteme und 80 % für Batteriesysteme
erwartet. Ab 2025 soll es für den Käufer keine wesentlichen
Unterschiede mehr geben.

Batterieelektrische Fahrzeuge haben die beste Effizienz, sind
jedoch dem Brennstoffzellenauto bei Reichweite und Größe unterlegen.
Beide liegen deutlich vor dem Verbrennungsmotor. Plugin-Hybride sind
nur in Verbindung mit Biokraftstoffen interessant.

Der Wasserstoffpreis wird bis 2025 um 70 % sinken, in erster Linie
durch den Aufbau einer rationellen Infrastruktur.

Der Aufbau einer Infrastruktur für 1 Million Fahrzeuge bis 2020
wird 3 Milliarden EUR erfordern. Mittel- und langfristig sind die
Kosten für die Infrastruktur überraschend gering; sie werden etwa 5 %
der Kosten für die Fahrzeuge betragen. Außerdem werden zunehmend
Investitionen in die herkömmliche Kraftstoffinfrastruktur wegfallen.
In der Startphase sind die Kosten jedoch merklich.

Alle Technologien gemeinsam können den CO2-Ausstoß aus dem Verkehr
entscheidend senken, während die Klimaschutzziele auch mit
verbesserten Verbrennungsmotoren nicht erreichbar sind.

Der DWV sieht sich durch die Studie in seiner Aussage bestätigt,
dass der Kraftstoff Wasserstoff nicht die alleinige Lösung des
Mobilitätsproblems ist, dass es aber auch keine Lösung ohne ihn gibt.
Dr. Joachim Wolf, Infrastrukturexperte des Verbandes, bemerkte dazu:
"Auch der Straßenverkehr muss nachhaltig werden. Das ist eine große
Aufgabe, aber durchaus machbar. Nur müssen die fälligen
Grundsatzentscheidungen jetzt getroffen werden. Die Zeit ist reif
dafür."

Die Studie steht unter
http://www.presseportal.de/go2/studie-entkarbonisierung zum
kostenlosen Download bereit (in englischer Sprache).

Originaltext: Dt. Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65341
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65341.rss2

Pressekontakt:
Dr. Ulrich Schmidtchen
Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV)
Post: Unter den Eichen 87, 12205 Berlin
Tel.: (030) 398 209 946-0, Fax: -9
E-Mail: h2@dwv-info.de
URL: http://www.dwv-info.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

300058

weitere Artikel:
  • Neue Onlineplattform "forumb2b'": Mehr Transparenz für die effiziente Kommunikation mit B2B-Zielgruppen Frankfurt am Main (ots) - Alle Argumente, die für Fachmedien als zentrale Informationsquelle und effiziente Werbeträger sprechen, präsentiert das neue Onlineangebot forumb2b'. Ab Donnerstag, 11. November 2010 will die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main über "www.forumb2b.de" allen Orientierung bieten, die professionell Fachkommunikation einsetzen, planen und gestalten. Der Deutsche Fachverlag schafft mit dem forumb2b' ein wichtiges Stück Transparenz für den Umgang mit Fachmedien. Effiziente Kommunikation mehr...

  • Mehrwertsteuersenkung: Kassen um 600 Mio. Euro entlastbar Berlin (ots) - Die von den "Wirtschaftsweisen" vorgeschlagene Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16,5 Prozent würde die gesetzlichen Krankenkassen allein bei den Arzneimittelausgaben um 600 Mio. Euro pro Jahr entlasten. Das entspricht 0,1 Beitragssatzpunkten, die die Versicherten weniger an ihre Kassen zahlen müssten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. 2009 zahlte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) insgesamt 4,4 Mrd. Euro Mehrwertsteuer auf Arzneimittel mehr...

  • 15. Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg / Lehrer nutzen Angebote der Chemie / Spaß an Naturwissenschaften vermitteln Baden-Baden (ots) - Filderstadt. Gelebte Kooperation zwischen Schule und Industrie zeigt regelmäßig der Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg. Am Mittwoch, 10. November 2010, kamen mehr als 450 Teilnehmer nach Filderstadt, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Elf Chemie-Unternehmen stellten ihre Ausbildung und ihre Schulprojekte vor. An zahlreichen weiteren Informationsständen sahen die Pädagogen Beispiele für Schulpartnerschaften und herausragende Schülerprojekte. Sie konnten sich außerdem über mehr...

  • Inaccurate Reporting on Recent Omega-3 DHA Alzheimer's Study Reveals Misrepresentation by Media Dartmouth, Nova Scotia, November 10 (ots/PRNewswire) - Several media outlets published articles last week suggesting that Omega-3 fish oil supplements fail to show positive results for Alzheimer's patients. This reporting by media outlets came after the Journal of the American Medical Association (JAMA) published the study "Docosahexaenoic Acid Supplementation and Cognitive Decline in Alzheimer Disease: A Randomized Trial", where researchers reported that "Supplementation with DHA compared with placebo did not slow the rate of cognitive mehr...

  • Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert das Gutachten der "Wirtschaftsweisen": Frankfurt/Oder (ots) - Es ist menschlich, dass auch unsere "Wirtschaftsweisen" sich vom Zeittrend beeinflussen lassen. Wurde von den fünf Regierungsberatern Deutschlands wirtschaftliche Perspektiven in den vergangenen Krisenjahren in düstersten Farben beschrieben, ist nun im Aufschwung alles super. ... Allerdings: Die Bürger kaufen auch im Superjahr 2010 kaum mehr ein, viele neue Jobs basieren auf Zeitverträgen und Leiharbeit. Die Angst vor Rückschlägen sitzt tief. Die "Weisen" können uns aber später gewiss sagen, warum alles doch mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht