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Neue Formen der Finanzierung aus dem Niederländischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten fördern die Zusammenarbeit auf MDG5

Geschrieben am 05-11-2010

Den Haag, Niederlande, November 5 (ots/PRNewswire) - Vertreter von
sieben internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), welche
Mittel aus dem Strategic Alliances with International NGOs (SALIN)
Programm des Niederländischen Ministeriums für Auswärtige
Angelegenheiten erhalten, trafen sich heute in Den Haag, um mit
führenden Beamten über die Ergebnisse ihrer Bemühungen zur
Verringerung der Müttersterblichkeit und die Garantie des allgemeinen
Zugangs zu Einrichtungen der Reproduktionsmedizin zu sprechen. Die
eintägige Einweisung in die Technik brachte Partnerorganisationen,
Forscher, Fachleute aus der öffentlichen Gesundheitsfürsorge,
Interessenvertreter für die Gesundheit der Frauen und
Ministerialbeamte aus den Entwicklungsländern zusammen, um Erfolge,
Herausforderungen und Lektionen aus den gemeinsamen Bemühungen um das
Millennium Development Goal (Milleniums-Entwicklungsziel) 5
auszutauschen, welches die Müttersterblichkeit um 75% reduzieren soll
und bis im Jahr 2015 einen allgemeinen Zugang zu Einrichtungen der
Reproduktionsmedizin gewährleisten will. Nun da diese erste Phase des
Programms sich dem Ende zuneigt, sind die Ergebnisse
vielversprechend.

"Durch das SALIN Partnerprogramm, hat das niederländische
Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten ein beispielhaftes
Engagement für die Frauen der Welt gezeigt, und es damit PSI und den
Partnern ermöglicht, den Zugang zu Einrichtungen der
Reproduktionsmedizin in einigen der bedürtigsten Länder der Welt zu
verbessern", sagte PSI-Europa Direktor Nils Gade. "Unter diesem
visionären Finanzierungssystem, wurde Millionen von Frauen ein
erweiterter Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung zur
Verfügung gestellt."

Entwickelt im Jahr 2006, um mit den fehlgeschlagenen Ansätzen für
MDG5 besser umgehen zu können, hat SALIN Mittel für sieben NGOs zur
Verfügung gestellt - darunter die Concept Foundation, das
International Consortium for Medical Abortion (ICMA), die
International Planned Parenthood Federation, die International
Women's Health Coalition, Ipas, Marie Stopes International, und PSI
(Population Services International) - um den Zugang zu hochwertigen
Informationen und umfassende Dienstleistungen der reproduktiven
Gesundheit besser auf die Bedürfnisse und Rechte von Frauen und
Mädchen in über 40 Ländern abzustimmen. Gemeinsam arbeiten die
Partner im SALIN Programm daran, den Zugang zu sicherer Abtreibung zu
verbessern, um die Zahl der Tausenden toten und verletzten Frauen,
die es jährlich durch unsichere Abtreibungen gibt, zu senken, und
dies zusätzlich zu ihren Bemühungen, den 215 Millionen Frauen, die
bis dato noch keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben, diesen zu
eröffnen, und die Müttersterblichkeit zu verringern. Schätzungen
ergeben, dass die Bemühungen des SALIN Partnerprogramms einen Zugang
zu sicheren Abtreibungstechnologien und zu Arztpraxen geboten haben,
sofern dies legal und angemessen war, und den ebenso den Zugang zu
modernen Verhütungsmethoden erhöht haben, und das damit tausende
Fälle der Müttersterblichkeit und über eine Million ungewollter
Schwangerschaften verhindert wurden. SALIN Partner arbeiten noch in
vielerlei anderer Hinsicht, um die sexuellen und reproduktiven Rechte
und die Gesundheit in Asien, Afrika und Lateinamerika zu fördern und
zu schützen.

"Wir begrüssen das Zusammenkommen der SALIN Partner, um die
vielversprechenden Ergebnisse ihrer gemeinsamen Bemühungen zu
teilen", sagte Lily Talapessy, politische Koordinatorin für sexuelle
und reproduktive Gesundheit beim niederländischen Ministerium für
Auswärtige Angelegenheiten. "Dies spiegelt die Vision hinter unserem
SALIN Programm wieder, indem es die Rolle hervorhebt, welche
internationale NGOs bei der Bereitstellung von Länderspezifischen
Antworten auf die Bedürfnisse der mütterlichen und sexuellen
Gesundheit spielen."

Über SALIN

Das Strategic Alliances with International NGOs (SALIN) Programm
für den Zeitraum 2006-2010 bietet einen Rahmen für die
zielorientierte Zusammenarbeit mit internationalen
Nichtregierungsorganisationen in Form von strategischen Allianzen.
Unter den SALIN Regelungen, werden sieben Organisationen von der
niederländischen Regierung unterstützt, um sexuelle und reproduktive
Gesundheit und Rechte in Ländern mit niedrigem Einkommen zu fördern.
Das SALIN Abkommen ist einer der wichtigsten
Finanzierungsmechanismen, durch welchen die niederländischen
Regierung zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele beiträgt,
die auf ein Erreichen der wichtigsten Entwicklungsziele bis 2015
abzielen.

Über PSI

PSI (Population Services International) ist eine weltweit
führende Gesundheitsorganisation mit Programmen gegen Malaria,
Kindersterblichkeit, HIV und für reproduktive Gesundheit. In
Zusammenarbeit mit den öffentlichen und privaten Bereichen und unter
Ausnutzung der Kraft der Märkte, bietet PSI lebensrettende Produkte,
klinische Dienstleistungen und Gespräche, um das Verhalten zu
verändern, was weltweit am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen
bei einer gesünderen Lebensführung unterstützen soll. Für weitere
Informationen und Live-Updates, verfolgen Sie PSI auf Twitter unter
http://twitter.com/PSIHealthyLives oder registrieren Sie sich für den
PSI Blog unter http://healthylivesblog.blogspot.com/.
http://www.psi.org

Über die Concept Foundation

Die Concept Foundation ist eine internationale NGO mit Sitz in
der Schweiz und Thailand, die daran arbeitet, für Frauen mit
niedrigem Einkommen auf der ganzen Welt den Zugang zu Produkten der
Reproduktivmedizin von gesicherter Qualität und zu den geringst
möglichen Kosten sicherzustellen. Sie arbeitet mit Regierungen und
NGO Partnern zusammen, um Programme für den Zugang zu Medikamenten
für Kontrazeptiva und Abtreibungsmedikamente zu konzipieren und
umzusetzen, indem sie: öffentlich-private Partnerschaften mit
Pharmaunternehmen aus Entwicklungsländern einrichten und
systematische Ansätze zur Produkteinführung verfolgen. Beachten Sie
auch http://www.conceptfoundation.org.

Über das ICMA

Das ICMA (International Consortium for Medical Abortion) ist eine
globale Plattform für die Interessenvertretung, Diskussion und den
Dialog mit Interesse an der Förderung des Zugangs zum medizinischen
Schwangerschaftsabbruch im Rahmen der sicheren Abtreibung. Zu ihm
gehören vier angeschlossene Netzwerke in Afrika, Asien, Osteuropa und
Lateinamerika (ANMA, ASAP, EEARC and CLACAI). Seine Ziele sind das
Engagement für Gesetze, Richtlinien und Verordnungen, die den Zugang
zu sicherer Abtreibung ermöglichen; die Erleichterung des
Informationsaustausches und die Bildung von Netzwerken zur
Erweiterung des zugangs zu sicherer Abtreibung; es dient als
Ressource für Informationen über medizinische Abtreibung; es
verbreitet und unterstützt die Entwicklung von Richtlinien,
Schulungsprogrammen Informations- und Einführungsstrategien zur
medizinischen Abtreibung im Zusammenhang der umfassenden
Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheitsfürsorge; und es
unterstützt den Aufbau von Kapazitäten für die Überzeugungsarbeit,
Ausbildung, Einführung und Bereitstellung medizinischer Abtreibungen.
Für weitere Informationen: http://www.medicalabortionconsortium.org.

Über IPAS

Gegründet im Jahr 1973, ist die Ipas eine internationale
Nichtregierungsorganisation, deren Aufgabe es ist, die
Müttersterblichkeit und Behinderungen durch unsichere Abtreibung zu
reduzieren und die Möglichkeiten der Frauen zu verbessern, ihre
sexuellen und reproduktiven Rechte wahrzunehmen. In der Überzeugung,
dass jede Frau ein grundlegendes Menschenrecht darauf hat, sichere
reproduktive Entscheidungen zu treffen hat, arbeitet Ipas an der
Integration einer auf Frauen konzentrierten, globalen
Abtreibungsfürsorge - einschliesslich einer sicheren Wahl der
Abtreibung, einer Nachsorge nach der Abtreibung, Verhütungsmitteln,
und Verbindungen zu anderen Einrichtungen im Bereich der
reproduktiven Gesundheit - in die nationalen Gesundheitssysteme, mit
dem Schwerpunkt auf dem Aufbau der Kapazitäten, der Qualität der
Versorgung, und der Nachhaltigkeit. Ipas' Hauptstärken umfassen einen
globalen Pool von Klinikern, die in der sicheren Abtreibung geschult
sind; die technische Expertise bei der Verbesserung des
Abtreibungsangebotes in öffentlichen und privaten Gesundheitssystemen
und in der Mobilisierung der Gemeinschaft und des Engagements; sowie
in der technischen Führung und Unterstützung bei Politik, Forschung
und Evaluierung.

Über die IPPF

Die International Planned Parenthood Federation (IPPF) ist ein
globaler Dienstleister und einer der führenden Verfechter der
sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte für alle. Die IPPF
ist eine weltweite Bewegung der nationalen Organisationen, die mit
und für Gemeinschaften und Einzelpersonen in über 170 Ländern
zusammenarbeitet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte
http://www.ippf.org.

Über die IWHC

Die International Women's Health Coalition führt globale und
lokale Aktionen durch, um jeder Frau das Recht auf ein gerechtes und
gesundes Leben zu sichern. Wir schaffen eine Welt, in der Frauen frei
sind von Diskriminierung, sexueller Nötigung und Gewalt, und wo sie
Zugang zu Gesundheitsdiensten und Informationen haben. Für weitere
Informationen, besuchen Sie bitte http://www.iwhc.org.

Über MSI

Marie Stopes International ist eine gemeinnützige Organisation
für die sexuelle und reproduktive Gesundheit (SRH), die moderne
Geschäftsmethoden dazu nutzt, um das gesellschaftliche Ziel der
Verhütung ungewollter Schwangerschaften und ungeplanter Geburten in
43 Ländern weltweit zu erreichen. Marie Stopes International bietet
moderne Programme für folgende Themen: Familienplanung; sichere
Abtreibung (inklusive der Nachsorge) (http://www.mariestopes.org/Heal
th_programmes/Safe_abortion_%5e_post_abortion_care.aspx) ; Gesundheit
von Mutter & Kind; sowie HIV/STI
(http://www.mariestopes.org/Health_programmes/HIV%c2%acSTIs.aspx),
einschliesslich der männlichen Beschneidung. Für weitere
Informationen besuchen Sie bitte http://www.mariestopes.org/.

Originaltext: Population Reference Bureau
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59175
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59175.rss2

Pressekontakt:
CONTACT: Trey Watkins, +31-(0)-641-649-998, kcwatkins@psi.org, oder
NilsGade, +31-(0)-621-267-177, ngade@psieurope.eu, beide bei
PopulationServices International


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