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Deutsche haben mehr Geld in Investmentfonds als auf dem Sparbuch (mit Bild)

Geschrieben am 05-10-2010

Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

ZEW: Mehr als jeder zweite Haushalt in Deutschland spart mit Fonds
- weitgehend unabhängig von Einkommen, Geschlecht und Region

Sparbücher sind bei den Deutschen seit jeher beliebt.
Investmentfonds dagegen gelten häufig als kompliziert und nicht für
jeden Sparer geeignet. Tatsächlich haben die Deutschen aber mehr Geld
in Fonds liegen als auf ihrem Sparbuch. Eine Studie des Zentrums für
Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des BVI
Bundesverband Investment und Asset Management zeigt außerdem:
Fondsbesitzer gibt es in allen untersuchten Bevölkerungsgruppen.

Ob Männer oder Frauen, Ost- oder Westdeutsche, Hoch- oder
Geringverdiener - mit Fonds sparen alle untersuchten
Bevölkerungsgruppen und gemessen an ihrem Ersparten auch ähnlich
viel. Wie die ZEW-Studie zeigt, haben rund 60 Prozent aller Haushalte
in Deutschland Fonds. Insgesamt stecken in Investmentfonds rund 805
Mrd. Euro Erspartes (Stand: 31.12.2009). Der Großteil davon stammt
von den Sparern direkt, der Rest kommt von Versicherungen und
Pensionseinrichtungen, die einen Teil ihrer Kundengelder in Fonds
angelegt haben. Da auf deutschen Sparbüchern laut
Bundesbank-Statistik 577,5 Mrd. Euro liegen (Stand: 31.12.2009),
übersteigt das private in Fonds angelegte Geldvermögen deutlich das
Sparbuch-Volumen. "Obwohl schon so viele Deutsche mit Investmentfonds
sparen, kennen nur erstaunlich wenige die Vorteile des Fondssparens.
Fonds sind ein Sparprodukt für jeden. Das zeigen die Wissenschaftler
mit ihren Zahlen deutlich auf", erklärt Thomas Neiße, Präsident des
BVI Bundesverband Investment und Asset Management.

Überall wird mit Fonds gespart

Tatsächlich sparen Menschen aus allen untersuchten
Bevölkerungsgruppen mit Fonds. Die deutschen Haushalte haben über
unterschiedliche Einkommensgruppen hinweg zwischen 17 und 24 Prozent
ihres Geldes direkt und indirekt in Fonds angelegt. Im Schnitt liegt
rund jeder fünfte gesparte Euro in Deutschland in dieser Anlageform.
Selbst Haushalte mit geringem Einkommen haben mit kleineren
Sparbeträgen oder über Versicherungen Geld in Fonds. Rund 17 Prozent
ihres Geldvermögens stecken in Fonds.

Auch die Region oder das Geschlecht des Haupteinkommensbeziehers
haben keine großen Auswirkungen auf das Fondssparen. Die Deutschen
haben über alle Bundesländer hinweg einen ähnlichen Anteil ihres
Geldes in Investmentfonds angelegt. Bei Haushalten, in denen Frauen
den Großteil des Haushaltseinkommens verdienen, stecken
durchschnittlich 20 Prozent der Ersparnisse in Fonds, bei Haushalten
mit männlichen Hauptverdienern 21 Prozent.

"Unsere Studie zeigt, dass sich Fondssparer in allen von uns
untersuchten Bevölkerungsgruppen finden", so Dr. Michael Schröder,
Leiter "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" beim ZEW.
"Somit sind Investmentfonds eine wichtige Anlagekategorie,
vergleichbar mit anderen Anlageklassen, beispielsweise Aktien und
Anleihen."

Fonds sind ein Anlageprodukt für alle Sparer

Dass Fonds für jeden geeignet sind, will jetzt die Kampagne
"Investmentfonds. Nur für alle." den deutschen Anlegern
verdeutlichen. "Bislang ist es uns offensichtlich nicht gelungen,
dass die breite Bevölkerung Fonds als ein Geldanlageprodukt für alle
wahrnimmt, so wie es das beliebte Sparbuch seit Langem ist", erklärt
BVI-Hauptgeschäftsführer Stefan Seip. "Mit der Kampagne wollen wir
die Scheu vieler Menschen vor dem Fondssparen verringern und den
Bruch zwischen der Wahrnehmung und der tatsächlichen Verbreitung von
Fonds auflösen. Denn Fonds sind offenbar ein Volksprodukt." Die
Kampagne spricht Anleger deshalb bewusst nicht im Finanzjargon an,
sondern bietet Sparern in Deutschland leicht verständliche und
grundlegende Informationen rund um die Geldanlage. Weitere
Informationen zur Kampagne unter www.nur-fuer-alle.de

Über die Studie

Das Anlageverhalten einzelner Bevölkerungsgruppen wird anhand
eines anonymisierten Datensatzes aus der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 des Statistischen Bundesamtes
analysiert. Betrachtet werden dabei alle Bevölkerungsgruppen mit
einem monatlichen Nettohaushaltseinkommen, das die Obergrenze von
18.000 Euro nicht überschreitet. Darüber hinaus werden Obdachlose und
in Anstalten und Gemeinschaftsunterkünften lebende Personen von der
Befragung ausgeschlossen. Bei der anonymisierten EVS 2008 handelt es
sich um einen Mikrodatensatz, der von 55.149 Haushalten Angaben zu
ihrem Geld- und Sachvermögen enthält. Bei der Ermittlung der oben
aufgeführten Mittelwerte werden die Einzelangaben jeweils bei jeder
Unterteilung in Bevölkerungsgruppen mit den vom Statistischen
Bundesamt bereitgestellten geeigneten Hochrechnungsfaktoren
gewichtet. Somit ermöglicht die Analyse repräsentative Aussagen über
strukturelle Unterschiede im Anlageverhalten einzelner
Bevölkerungsgruppen in Deutschland.

Über "Investmentfonds. Nur für alle."

Die im Oktober 2010 gestartete Kampagne ist eine Initiative der
Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI. Sie hat zum
Ziel, die Scheu der Anleger gegenüber Fonds abzubauen und zu zeigen,
was sie wirklich sind: Eine Geldanlage, die sich für alle eignet -
unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplan. Die
Initiative informiert die Anleger in Deutschland anbieter- und
produktneutral unter anderem über die Website www.nur-fuer-alle.de
rund um das Sparen mit Fonds.

Originaltext: Investmentfonds. Nur für alle.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/81631
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_81631.rss2

Pressekontakt:
Panagiotis Siskos
Tel.: 069 154090-250
panagiotis.siskos@bvi.de

Gabriele Wetzel
Tel.: 069 154090-298
gabriele.wetzel@bvi.de


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