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Die Bankenwelt aus einer anderen Perspektive - Duales Studium bei der Deutschen Bundesbank:
[ CoBa Aktien Prognose ]
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jlmaho
Vice President


Commerzbank

Dabei seit: Nov 2011
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: Mi 07 Dez, 2011 2:00    Titel: CoBa Aktien Prognose Antworten mit Zitat nach oben ... 

Was prognostiziert ihr für die Zukunft?
Haltet ihr die Spekulationen um eine mögliche Verstaatlichung realistisch?
 
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Forum






Verfasst am: Mi 07 Dez, 2011 2:00    Titel: CoBa Aktien Prognose  



 
TobiasHohberger
Site Admin
Site Admin


Raiffeisenbank
Ausgelernt

Dabei seit: Jul 2004
Beiträge: 5685
Wohnort: Frankenland

BeitragVerfasst am: Mi 07 Dez, 2011 20:03    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo jlmaho,

das ist eine gute Frage. Manche haben sich die Frage bei einem Kurs von 5,- EUR gestellt und hofften, dass sich die Aktie dort hält. Dann ist sie leider aufgrund von Nachrichten weiter gefallen und steht momentan bei 1,40 EUR. Wo die Reise hingeht, weiß keiner. Wink
 
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Daniel2504
Analyst


Hypo Vereinsbank

Dabei seit: Aug 2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Mo 27 Feb, 2012 23:11    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo Zusammen,

meiner Meinung nach ist der Kurs der Coba-Aktie nicht wirklich real und sagt wenig über den wirklichen Wert des Unternehmens aus.

Leider musste die Coba eben auf Grund Ihres relativ gesehen hohen Engagements in Griechenland mächtig einstecken.
Das hat eben den Gewinn im Jahr 2011 gehörig verhagelt.

An und für sich waren es ja 2011 nicht mal so schlechte Zahlen die die verschiedenen Divisionen der Coba lieferten. Aber die hohen Abschreibungen auf die Griechenland-Engagements ließen da nicht mehr viel davon übrig.

Das ist aber leider derzeit generell das Problem am Markt: Die Finanz- bzw. vor allem die Griechenlandkrise ist derzeit einfach ein Pulverfass unter dem Markt, von dem die Lunte schon einige Zeit brennt. Und es kann jederzeit wieder hochgehen.
Spätestens wenn der Schuldenschnitt von ca. 70% auf girechische Bonds durchkommen sollte wird es wieder mächtig turbulent, denn dann muss mit Abschreibungen in unvorstellbarer Höhe gerechnet werden.

Das wäre ein Debakel und könnte im Worst-Case auch zur Zahlungsunfähigkeit von großen, wenn nicht sogar systemrelevanten Unternehmen führen. Und dieses Szenario will man sich dann wirklich nicht vorstellen.

Leider wird derzeit das ganze Griechenlandthema auf die lange Bank geschoben und es wird versucht Zeit zu schinden um eine Lösung zu finden. Leider gewinnt man aber auch den Eindruck, dass das Volk zum Teil auch gar nicht die Einstellung hat, zu sparen bzw. auch etwas kürzer zu treten. Als Deutscher wird man staunen: Aber in Griechenland gehen nun teils Leute auf die Straße und demonstrieren, weil sie nun plötzlich Steuern zahlen müssen oder keine Renten mehr für den toten Opa kommen. Es gab sogar schon zahlreiche Anrufe bei der griechischen Rentenkasse, wo denn die Rente bleibt für Personen die schon seit Jahren tot sind.
Solange so eine Dreistigkeit, Korruption und so ein Egoismus in dem Land regiert und die breite Masse so denkt wird sich auch an der finanziellen Situation Griechenland kein Bisschen ändern.

Derzeit gibt es aber keinen Masterplan für die Rettung Griechenland.

Vielmehr wird derzeit entschieden wie bei einer Bank ob Griechenland in die Sanierung oder in die Abwicklung gehört.

Solange in dieser Entscheidung nicht die Münze gefallen ist, wird sich auch an den Märkten nichts stabilisieren oder einpendeln.

Demnach ist solange auch die Zukunft der Coba meiner Meinung nach ungewiss.


Viele Grüße
Daniel


Disclaimer: Bei diesem Artikel handelt es sich nicht um eine Anlageberatung, insbesondere nicht um eine Wertpapierberatung im Sinne des WpHG. Die Aussagen in diesem Beitrag spiegelt allein die Meinung des Autors wider. Für diese Aussagen übernimmt der Autor keinerlei Haftung.
Für Anlageberatungen und Werpapierberatungen steht Ihnen Ihre Bank gerne zur Verfügung.
_________________
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Bastie
Vice President


Ausbildungsplatz

Dabei seit: Apr 2011
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: Mo 02 Apr, 2012 0:24    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hmm. Eine Verstaatlichung der Comba hätte den totalen Wertverlust der Comba Aktien zur Folge oder ?
 
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Daniel2504
Analyst


Hypo Vereinsbank

Dabei seit: Aug 2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Mo 14 Mai, 2012 18:11    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo,

nein, ein totaler Wertverlust wird nicht eintreten.

Der Staat geht bei einer Verstaatlichung wie folgt vor:

Er macht den Aktienhaltern ein Angebot, zu welchem Preis er ihnen die Aktien abnimmt. Die meisten Aktienhalter gehen darauf erfahrungsgemäß ein. Wenn trotzdem Leute ihre Aktien nicht aufgeben wollen erhöht der Staat das Kapital soweit, bis er die übrigen Aktionäre mit einem Squeeze Out zum Verkauf zwingen kann.

Viele Grüße
_________________
Disclaimer: Bei diesem Artikel handelt es sich nicht um eine Anlageberatung, insbesondere nicht um eine Wertpapierberatung im Sinne des WpHG. Die Aussagen in diesem Beitrag spiegelt allein die Meinung des Autors wider. Für diese Aussagen übernimmt der Autor keinerlei Haftung.
Für Anlageberatungen und Werpapierberatungen steht Ihnen Ihre Bank gerne zur Verfügung.
 
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Praktiker
Director


Ausgelernt

Dabei seit: Dec 2006
Beiträge: 220

BeitragVerfasst am: Mi 16 Mai, 2012 12:33    Titel: Antworten mit Zitat nach oben ... 

Hallo!

Es gibt nicht allzu viele Unternehmen, Dax-Firmen noch weniger, für die eine Prognose der Geschäftsentwicklung, ganz zu schweigen von der Entwicklung des Aktienkurses, so schwierig ist wie bei der Coba. Ihren Investoren hat die Coba in den vergangenen Jahren nicht viel Freude bereitet. Und da darf man auch gern auf die Zeit VOR Lehman und der Immobilienkrise zurückblicken. Natürlich ist der Kursverfall in die Nähe von penny-stocks nur der Höhepunkt dieser Entwicklung. Und die seit Jahren gestrichene Dividende beglückt auch niemanden.
Blickt man bis zum Millenium zurück, steht ein ca. 95-prozentiger Kursverfall zu Buche!
Nicht alles sollte dann dem "schwierigen Umfeld", den Verwerfungen am Immobilienmarkt, der Bankenkrise allgemein oder der Integration der maroden Dresdner Bank zugeschrieben werden.
Angesichts der Tatsache, dass es doch mehr als eine Handvoll Banken gibt, die nahezu unbeschadet die Schwierigkeiten der letzten Jahre überstanden haben, muss man das Geschäftsmodell Coba, seine Strategien und auch das Management der Bank kritisch betrachten.
Man muss Deutschland gedanklich nicht einmal verlassen, um zu wissen, dass es auch hier eine sehr erfolgreich am Markt agierende private Großbank gibt.

Leider wird sich hieran wohl nicht viel ändern.

Dass Vater Staat ein über die bloße Rettung der Bank hinausgehendes Interesse am Institut hat, steht nicht zu befürchten. Selbst die Kursverluste des Staates -der Steuergelder- mit dieser 25 %-Beteiligung sind inzwischen immens. 25 % + 1 Aktie reichen für die Beruhigung des Marktes und ein theoretisches Mitspracherecht in Aufsichtsgremien. Aber selbst das wird nicht wahrgenommen.
Mit den restlichen 75 % Commerzbank dürfen auch weiterhin die Privatanleger (un)glücklich werden. Größere Pakete von Generali und Allianz sind längst verkauft und Institutionelle wie Fonds werden kaum auf eine absehbare Kurserholung hoffen.

Aber die gute Nachricht ist: Es wird die Coba auch weiterhin geben und sie wird weiter wursteln. Wenn sie nicht ein Investor für maßlos unterbewertet sieht und kauft. Wohl kaum...
 
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