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Frauen verschenken wissentlich Geld, das Ihnen zusteht

Geschrieben am 18.10.2007 - [Nächster Artikel]

Wiesbaden (ots) - Der Wissenstand von Frauen über die
Altersvorsorge hat sich verbessert. Trotzdem tun Frauen immer noch zu
wenig für ihr Leben im Alter und verschenken häufig sogar wissentlich
staatliche Zuschüsse. Das ergab eine von der DBV-Winterthur in
Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführte repräsentative
Umfrage, bei der Frauen in ganz Deutschland zum Thema Altersvorsorge
befragt wurden.

Danach sind fast alle Frauen (96 %) der Ansicht, Altersvorsorge
sei ein wichtiges Thema. 70 Prozent der Frauen behaupten von sich,
dass sie über die verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge gut
informiert sind. Dies wurde durch Wissensfragen in derselben Umfrage
bestätigt. Und dennoch gibt knapp die Hälfte aller Frauen an, dass
sie nicht alle Zulagen und Förderungsmöglichkeiten des Staates
nutzen, also wissentlich Geld verschenken.

Besorgniserregend: Für ein Drittel der Frauen ist Altersvorsorge
immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem sind vielen Frauen die
Vorteile der für sie besonders geeigneten Riesterrente noch nicht
bekannt. Zum Beispiel weiß nur knapp die Hälfte aller Frauen, dass
man auch als geringfügig Beschäftigte Zuschüsse vom Staat erhält.
Auch wissen nur rund 50 Prozent, dass jedes kindergeldberechtigte
Kind zusätzlich bezuschusst wird. Weniger als 40 Prozent kennen die
Regelung, dass sie auch in Zeiten der Arbeitslosigkeit
förderungsberechtigt sind. Nur knapp ein Viertel der Frauen hat
Kenntnis davon, dass sie von der Riesterrente des Ehemanns
profitieren können. Und 43 Prozent der Frauen wissen nicht, dass die
Riesterrente lebenslang gezahlt wird, 30 Prozent nicht, dass sie ihre
Riesterrente an den Ehemann vererben können.

Altersarmut trifft Frauen weit häufiger als Männer. Experten raten
zur Riesterrente

Für viele Frauen ist Altersvorsorge immer noch Männersache. Das
geben 16 Prozent offen zu. Bei den besser verdienenden Haushalten ist
das sogar bei einem Viertel aller Frauen der Fall. Besonders wenig
wissen und tun allein stehende Frauen. Für fast die Hälfte dieser
Gruppe, die am häufigsten von Altersarmut betroffen ist, ist
Altersvorsorge immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Über 60 % der
allein stehenden Frauen lassen die Möglichkeiten staatlicher Zulagen
vollkommen ungenutzt. 15 Prozent der Frauen geben an, erstmal ihre
Schulden bezahlen zu müssen, bevor sie sich um die Altersvorsorge
kümmern können.

Dazu Angela Weißenberger, Renten-Expertin der DBV-Winterthur:
"Frauen unterschätzen die Situation. Sie leben nicht nur länger als
Männer, sondern haben meist durch Kindererziehungs¬zeiten oder auch
die Pflege von Angehörigen kürzere Berufszeiten, also geringere
Rentenan¬sprüche. Darum sind Frauen auch stärker von Altersarmut
betroffen und müssen ganz dringend vorsorgen. Sie sollten immer
eigene Verträge abschließen, damit sie auch im Falle einer Trennung
oder Scheidung abgesichert sind. Auch sollten Frauen darauf achten,
dass sie flexible Vorsorge-Produkte wählen, die mehrere
Beitragspausen erlauben - zum Beispiel während der Mutterschutz- und
der Erziehungszeiten. Vieles spricht für die Riesterrente. Sie ist
gerade für geringfügig Beschäftigte sehr interessant - hier ist der
Zulagenhebel am Größten. Auch gibt es bereits bei Zahlung des
Mindestbeitrags ab dem Geburtsjahr des Kindes die volle Zulage vom
Staat. Der Riester Unisex-Tarif ist für Frauen von Vorteil: bei
gleicher Einzahlung profitieren sie durchschnittlich länger als
Männer von den Rentenzahlungen. Zudem ist die Riesterrente ist Harz
IV sicher."

Im Auftrag von DBV-Winterthur befragte TNS Infratest in einer
repräsentativen Umfrage Frauen unterschiedlicher Altersgruppen (18
bis 60 Jahre), Bildung, beruflicher Stellung, Familienstand und
Einkommen.

Anfragen
DBV-Winterthur, Unternehmenskommunikation, Dr. Mathias Oldhaver,
Telefon (+49) 0611/363-2593, Mobil (+49) 0172-67 10 816

Die Medienmitteilung der DBV-Winterthur ist im Internet verfügbar:
http://www.dbv-winterthur.de

DBV-Winterthur
Die DBV-Winterthur ist eine Versicherungsgruppe mit über 130-jähriger
Erfahrung auf dem deutschen Markt. Die Kennzahlen: 4.619 Mitarbeiter,
rund 3,5 Millionen Versicherte und Beiträge von rund 3,8 Milliarden
Euro (Stand: 31.12.2006). Das Beitragsaufkommen liegt zu 55 Prozent
in der Lebens , zu 27 Prozent in der Kranken- und zu 18 Prozent in
der Schadenversicherung. Hauptsitz der DBV-Winterthur ist Wiesbaden,
ein Direktionsbetrieb besteht in München, Servicezentren gibt es
außerdem in Berlin, Hamburg, Offenbach und Köln. Die DBV-Winterthur
bietet Versicherungsprodukte in den Sparten Lebens-, Kranken- und
Schadenversicherung an, darüber hinaus auch Finanzierungen sowie
Geldanlagen. Sie ist ein Tochterunternehmen der AXA Konzern AG und
somit international in die AXA Group eingebunden.

Originaltext: DBV-Winterthur Versicherungen
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/11912
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_11912.rss2

Pressekontakt:
DBV-Winterthur
Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Oldhaver
Telefon (+49) 0611/363 2593
Fax (+49) 0611/363 4161
presse@dbv-winterthur.de
 
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