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GDBA-Kritik: Verantwortungsvolle Gewerkschaftspolitik sieht anders aus
Geschrieben am 12.10.2007 - [Nächster Artikel] |
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Frankfurt/Main (ots) - Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, hat der GDL-Führung vorgeworfen, im aktuellen Tarifstreit ernsthaft keine Einigung zu wollen. "Es ist mir völlig unverständlich, wie man für den heutigen Tag zu einem ganztägigen Warnstreik aufrufen kann, wenn gleichzeitig schon seit Tagen fest stand, dass es am Vorabend ein entscheidendes Gespräch mit dem Aufsichtsrat geben wird", machte der GDBA-Chef deutlich. "Die GDL geht mit dem hohen Gut des Streikrechts mehr als fahrlässig um und nutzt dies offensichtlich zu einem persönlichen Rachefeldzug gegen Bahnchef Mehdorn", kritisierte Hommel.
Dazu passe auch, dass es angeblich nicht möglich gewesen sei, am Donnerstag um 20 Uhr einen sechs Stunden später beginnenden Warnstreik abzusagen. "Die GDL-Führung lebt offensichtlich noch in der Steinzeit", mutmaßt Hommel. In der heutigen Zeit wäre ein Griff zum Handy oder der Versand einer E-Mail durchaus möglich gewesen, um den Streik, der ja Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen sollte, abzusagen. "Jetzt soll wieder verhandelt werden und die GDL streikt trotzdem - dass lässt nur den Schluss zu, dass man trotzig wie ein kleines Kind an seinen Entscheidungen festhält und die nächste Verhandlungsrunde damit im Vorfeld schon unnötig belastet. "Verantwortliche Gewerkschaftspolitik sollte sich nicht an persönlichen Befindlichkeiten festmachen sondern ergebnisorientiert betrieben werden", machte der GDBA-Chef deutlich.
Originaltext: GDBA Verkehrsgewerkschaft Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16449 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_16449.rss2
Pressekontakt: Verkehrsgewerkschaft GDBA, Pressestelle, Uwe Reitz, Mobil: 0173 6996363
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