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Eröffnung im Sächsischen Serumwerk / Dresdner GSK-Standort verdoppelt Kapazitäten für Grippe-Impfstoffe

Geschrieben am 10.10.2007 - [Nächster Artikel]

München (ots) - Ein Grippe-Impfstoffwerk gebaut in Rekordzeit:
GlaxoSmithKline (GSK), eines der weltweit führenden forschenden
Pharmaunternehmen und größter Impfstoffhersteller, eröffnet in
Dresden den Erweiterungsbau seines Sächsischen Serumwerks (SSW). Mehr
als 100 Millionen EURO sind in den Ausbau geflossen. Damit ist das
GSK-Werk in der Lage, künftig die doppelte Menge an
Grippe-Impfstoffen herzustellen. Der Neubau wurde im Rahmen eines
Festaktes von Dr. Thomas de Maizière, Chef des Bundeskanzleramtes,
Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen,
und GSK-Deutschland-Chef Dr. Thomas Werner eröffnet.

An der Dresdner Zirkusstraße ist damit eines der bedeutendsten
Grippe-Impfstoffwerke weltweit entstanden. Ein wichtiger Grund für
die Investition: der weltweit rasch wachsende Bedarf an
Grippe-Impfstoffen. Neben der Herstellung von saisonalen
Grippe-Impfstoffen für die Nord- und die Südhemisphäre spielt das
Werk auch im Falle einer weltweiten Grippe-Epidemie, einer so
genannten Pandemie, eine Schlüsselrolle als wichtiger Standort für
pandemische Impfstoffe. Der Grippe-Impfstoff von GSK wird in knapp 70
Ländern vertrieben.

Auf dem Festakt erklärte GSK-Deutschland-Chef Dr. Thomas Werner:
"Mit diesem Erweiterungsbau verdoppeln wir die Jahreskapazität
unseres saisonalen Grippe-Impfstoffes auf rund 70 Millionen Dosen.
Damit gehört dieses Werk zu einem kleinen, erlauchten Kreis von
internationalen Grippe-Impfstoffwerken, die auf Weltniveau entwickeln
und produzieren." Dr. Werner weiter: "Das Zusammenspiel von Politik
und Industrie ist meines Erachtens exemplarisch - ob die
Forschungsförderung für Pandemie-Impfstoffe oder die kürzlich
erfolgte Aufwertung des Präventionsgedankens bis hin zur
unbürokratischen Unterstützung bei der Werkserweiterung. Dies würden
wir uns für den gesundheitspolitisch hoch regulierten
Arzneimittelsektor ebenfalls wünschen."

Statt der projektierten 42 Monate werden vom Spatenstich in 2005
bis zum Produktionsbeginn im Januar 2008 gerade mal 30 Monate
vergangen sein. "Die rasche Realisierung erlaubt uns, bereits für die
Grippe-Saison 2008 diese zusätzlichen Produktionskapazitäten nutzen
zu können", erklärte Dr. Peter Schu, der als Geschäftsführer für das
Werk verantwortlich ist. Ausdrücklich dankte er der sächsischen
Landesregierung für den "Standortvorteil Dresden"; die
unbürokratische und lösungsorientierte Abwicklung der
Genehmigungs-verfahren habe dazu beigetragen, dass man nun so weit
sei. Rund 200 neue Arbeitsplätze sind durch die Erweiterung
zusätzlich entstanden. An dem Standort werden seit über 30 Jahren
Grippe-Impfstoffe weiterentwickelt und hergestellt: Bereits 1975
wurde der erste SSW-Grippe-Impfstoff eingeführt. In den 90er Jahren
schloss das Werk durch Investitionen in neue Technologien, die
Schaffung moderner Produktionsbedingungen und Kapazitätserweiterung
den Anschluss an internationale Standards auf. Ein Grippe-Impfstoff
ohne Konservierungsmittel konnte 2003 hergestellt werden.

Bereits seit den 90er Jahren betreibt GSK auch intensive Forschung
mit Pandemie-Impfstoff-Kandidaten. Die Früchte dieser Arbeit: 2007
wurde der weltweit erste Influenza-Pandemie-Impfstoff zugelassen, der
ebenfalls - im Falle einer Pandemie - in Dresden produziert werden
soll. Ein weiterer präpandemischer und ein pandemischer Impfstoff
sind zur Zulassung eingereicht. Der Ausbau des SSW mit einer
Verdoppelung seiner Kapazitäten ist ein wichtiger Meilenstein bei der
Pandemie-Vorsorge.

Die ersten Chargen des weltweit ersten präpandemischen
Grippe-Impfstoffs wurden in Dresden für die Schweiz hergestellt.
Sollte es in den nächsten Jahren zu einer Influenza-Pandemie kommen,
könnte eine Grundimmunisierung der Bevölkerung mit dem
präpandemischen Grippe-Impfstoff eine große Rolle bei der Eindämmung
der Pandemie spielen. Ziel dieses Konzepts ist es, bereits vor
Ausbreitung des Pandemievirus in der Bevölkerung eine gewisse
Immunität zu erzeugen - bis zu dem Zeitpunkt, an dem die exakt auf
das pandemische Virus abgestimmten neuen Impfstoffe bereitstehen.

Im Gegensatz zu den jährlich auftretenden, lokalen Grippewellen
traten bisher im Abstand von einigen Jahrzehnten weltweite Pandemien
auf. Experten halten es für möglich, dass in den nächsten Jahren
erneut eine Influenza-Pandemie ausbrechen könnte. Konkrete Anzeichen
dafür könnten die in den letzten Jahren immer wieder aufgetretenen
Fälle von Vogelgrippe sein, die auch zu vereinzelten Todesfällen bei
Menschen führten. Der Vogelgrippe-Stamm H5N1 gilt als
wahrscheinlichster Kandidat, der eine Pandemie auslösen könnte. Dies
wurde auch bei der Entwicklung des Präpandemie-Impfstoff-Kandidaten
berücksichtigt.

Weitere Informationen zum Thema Grippe finden Sie auch unter
www.grippe-info.de .

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden
forschungs-orientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen -
engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen
ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. Weitere
Informationen zu Produkten und Forschungsthemen sind im Internet
www.glaxosmithkline.de unter 'Media Relations' abrufbar.

Originaltext: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39763
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39763.rss2

Pressekontakt:
Florian Martius
Director Corporate Communications
Telefon: 089/360 44-8329
Fax: 089/360 44-8066
E-Mail: Florian.Martius@gsk.com

Dr. Anke Helten
Senior PR Managerin
Telefon: 089/36044-8102
Fax: 089/36044-8066
E-Mail: Anke.Helten@gsk.com
 
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