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forsa-Umfrage zur Zulassung von Riesen-Lkw 73 Prozent der Bürger wollen keine Monstertrucks

Geschrieben am 04.10.2007 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Berlin. Die überwältigende Mehrheit der Bürger will keine
Riesen-Lkw auf Deutschlands Straßen. Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz pro Schiene. 73
Prozent der Bundesbürger sind demnach gegen die Zulassung derartiger,
bis zu 60 Tonnen schwerer und 25,25 Meter langer Lkw. Lediglich 17
Prozent äußerten sich zustimmend zur Zulassung so genannter
Gigaliner. Zehn Prozent der Befragten blieben unentschieden.
Wichtigster Grund für die klar ablehnende Haltung der Befragten war
das hohe Unfallrisiko, das die Fahrzeuge für alle Verkehrsteilnehmer
darstellen. "Ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer - die Sicherheit
aller Verkehrsteilnehmer steht auf dem Spiel, sobald Riesen-Lkw auf
die Straße gelassen werden, - und die Menschen wissen das", sagt Dirk
Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. "Die breite Ablehnung
in der Bevölkerung bestätigt unsere Forderung, dass die
Länderverkehrsminister sich auf ihrer Konferenz am 9./10. Oktober
klar gegen Monstertrucks entscheiden sollten."
Zweitwichtigster Grund für die Ablehnung der überdimensionierten
Fahrzeuge sind die hohen Infrastrukturkosten, die auf die
Steuerzahler zukämen, wenn Riesen-Lkw zugelassen würden. "Die
Befürworter der Gigaliner ignorieren die Risiken und verschleiern die
Kosten", kritisiert Wolfgang Rose, Vorsitzender des ACE Auto Club
Europa, dessen Verband der Allianz pro Schiene angehört. "Monster-Lkw
passen nicht auf Deutschlands Straßen. Diese Ungetüme schaffen keine
Perspektive, sie sind vielmehr eine Bedrohung für moderne
Mobilitätskonzepte. Je bombastischer diese Laster, desto größer die
Probleme für Verkehr und Sicherheit."
Mit Sorge blicken die Bürger auch auf die negativen Umweltfolgen
einer Riesen-Lkw-Zulassung. Die drohende umweltschädliche Verlagerung
von Gütertransporten von der Schiene auf die Straße war der
drittwichtigste Grund für die Ablehnung der Riesen-Lkw.
Die Allianz pro Schiene will ihre Aktivitäten gegen die Monstertrucks
nun verstärkt fortsetzen. Dirk Flege: "Wir werden auch nach der
Länderverkehrsministerkonferenz weiter Unterschriften gegen
Monstertrucks sammeln, denn immerhin 45 Prozent der Deutschen hatten
vor der Umfrage noch nie etwas von der drohenden Zulassung von
Riesen-Lkw in Deutschland gehört."
Unter www.allianz-pro-schiene.de finden Sie die komplette
forsa-Umfrage mit den dazugehörigen Grafiken zum kostenlosen
Download. Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat in der
repräsentativen Umfrage im Zeitraum vom 18.-24. September 1.003
Bundesbürger ab 14 Jahren telefonisch befragt. Unter
www.gueter-auf-die-schiene.de können Sie sich über Monstertrucks
informieren und mit Ihrer Unterschrift gegen die Zulassung von
Monstertrucks eintreten.
Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung
des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis
haben sich 16 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die
Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde
Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die
Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET,
GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und
VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen
Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 77
Unternehmen der Bahnbranche.

Originaltext: Allianz pro Schiene
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/25257
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_25257.rss2

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
Allianz pro Schiene
Maren Herbst
Telefon: +49(0)30-2462599-20
Maren.Herbst@allianz-pro-schiene.de
 
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