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Allgemeine Zeitung Mainz: Kommentar zum Abschluss der IAA
Geschrieben am 23.09.2007 - [Nächster Artikel] |
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Mainz (ots) - Rummel mit Zukunftsmusik Knapp eine Million Besucher hat die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt empfangen, etwas weniger nur als im Rekordjahr 2003. Ein Gradmesser ist die Menge Menschen allerdings bestenfalls für deren Potenzial an Neugier: auf blankes Blech, Zukunftsideen vielleicht, sicher aber auf den Messerummel insgesamt. Den gab es diesmal schon an den Pressetagen, weil der veranstaltende Verband der Automobilindustrie eine Vielzahl Kaufkarten für diese eigentlich Medienschaffenden vorbehaltenen Premierentage frei gegeben hatte. Immerhin konnten die dann eingelassenen Privat-Besucher wenigstens ein authentisches Bild vor allem der technischen Anstrengungen bekommen, die von der Automobilindustrie im Blick auf den Klimaschutz unternommen werden. Denn ab dem ersten offiziellen Messetag soll es etliche Veränderungen an Messeständen gegeben haben, um dem Publikum das näher zu bringen, was es mutmaßlich am meisten sucht: Autos, die man kaufen kann. Tatsächlich gab es in Frankfurt diesmal eine Menge Zukunftsmusik. Das zeigt, dass auch die Deutschen intensiv über alternative Antriebe nachgedacht haben. Bis die aber in Serienautos laufen, dauert es noch ein bis zwei Jahre. Ob der Hybrid-Antrieb, eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, das Gelbe vom Ei ist, erscheint immer fraglicher. Dieser Kunstgriff ist nur einer von vielen heute erkennbaren, auf lange Sicht aber gewiss nicht der beste. Sparsame Diesel wie auch Benziner bieten jetzt schon bei zurückhaltender Fahrweise Verbrauchs- und Schadstoffwerte, wie sie sonst nur von Hybriden erzielt werden. Biokraftstoffe sind ausreichend verfügbar. Das Auto der Zukunft fährt rein elektrisch, überwiegend von Brennstoffzellen gespeist. Zum schonenden Umgang mit dem Klima gehören heute wie morgen aber nicht nur moderne Autos, sondern auch moderne, weil klimabewusste Fahrer. Wenn dann noch der Ausbau intelligenter Straßen zügiger vorankommt, kann nichts mehr passieren.
Originaltext: Allgemeine Zeitung Mainz Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65597 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65597.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Allgemeine Zeitung Mainz Melanie Wied Telefon: +49-(0)6131/48-5987 Fax: +49-(0)6131/48-5868 crossmedia@vrm.de
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