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Vorsorge-Checks - Welche Untersuchungen Frauen tatsächlich nutzen

Geschrieben am 18-09-2007

Hamburg (ots) - Früherkennungs-Checks beim Arzt sollen helfen,
Volkskrankheiten wie Krebs oder Diabetes möglichst früh zu erkennen,
damit beste Chancen auf vollständige Heilung bestehen. Wie die
Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet (10/2007, EVT:
19. September), sind einige Untersuchungen jedoch durchaus
umstritten. Beim Mammografie-Screening etwa raten Experten, den
Nutzen der Untersuchung gegen die Risiken einer Strahlenbelastung
oder von verfälschten Ergebnissen abzuwägen. Ähnliches gelte für eine
Darmspiegelung, bei der - in seltenen Fällen - ernsthafte
Verletzungen nicht auszuschließen seien.

Viele der Checks werden inzwischen immer häufiger als private
Zusatzleistung (IGel = individuelle Gesundheitsleistung) angeboten,
die Kasse zahlt sie nur in Ausnahmefällen. Rund 18 Millionen Frauen
und Männer waren im vergangenen Jahr bereit, dafür selber in die
Tasche zu greifen. "Aber nicht alles ist wirklich sinnvoll", beklagt
die Frauenärztin Dr. Edith Bauer, die im Vorstand des Arbeitskreises
Frauengesundheit für die Fachgruppe der Gynäkologinnen zuständig ist.
Exklusiv für VITAL hat sie die 11 wichtigsten
Früherkennungsuntersuchungen und IGel-Leistungen für Frauen
ausführlich bewertet. Ergebnis: Zahlreiche Tests sind unzuverlässig
oder nur bedingt aussagekräftig, darunter auch die
Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken. Unerlässlich
dagegen die jährliche Krebsfrüherkennung durch Abstrich in der
gynäkologischen Praxis sowie der Gesundheits-Check-up, der ab 35 alle
zwei Jahre durchgeführt werden sollte.

Allen Patientinnen rät Bauer, grundsätzlich nachzufragen, wenn
eine angebotene Leistung nicht über die Krankenkasse abgerechnet
werden kann. "Lassen Sie sich nicht drängen und informieren Sie sich
immer ausgiebig über Nutzen und Risiken."

Originaltext: VITAL
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7515
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7515.rss2

Pressekontakt:
Rückfragen an:
Redaktion VITAL, Susanne Schütte,
Tel.: 040/27 17 31 15


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