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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnet IAA - Über 1.300 hochrangige Gäste / Wissmann: IAA zeigt den Offensivkurs der Automobilindustrie beim Klimaschutz

Geschrieben am 13.09.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird in Kürze versandt und ist unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

"Diese 62. IAA PKW zeigt eines mit aller Deutlichkeit: Die
deutsche Automobilindustrie geht beim Klimaschutz in die Offensive.
Wir sehen eine Industrie, die im Wettlauf um eine zukunftsfähige
Mobilität längst aus den Startblöcken heraus ist. Das Angebot der
Hersteller an neuen, kraftstoffeffizienten Modellen ist vielfältig,
umfangreich und überzeugend. Nachhaltige Mobilität ist in dieser
Schlüsselbranche eindeutig zur Chefsache geworden. Wir sehen eine
Industrie, die zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung steht und
die neuen Herausforderungen annimmt - in einem Land, in dem das Auto
nicht nur erfunden wurde, sondern immer wieder neu erfunden wird. Wir
erleben hier auf der IAA aber auch die Faszination, die mit dem
Automobil untrennbar verknüpft ist. Ökologische Vernunft und die
Freude am Autofahren sind - das zeigt diese IAA - keine Gegensätze,
sondern durchaus miteinander vereinbar", betonte Matthias Wissmann,
Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), vor über 1.300
internationalen hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft auf
der Eröffnungsfeier der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung
(IAA) PKW in Frankfurt.

An Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die die IAA offiziell
eröffnete, gewandt, betonte Wissmann: "Sie machen sich in Brüssel für
eine Politik stark, die differenziert für jedes Fahrzeug eine
CO2-Vorgabe macht. Wir begrüßen das ausdrücklich, das ist der
richtige Weg. Ein Familienvan hat nun einmal einen anderen Verbrauch
als ein Kleinwagen. Die EU sollte nicht den Fehler machen, alles über
einen Kamm zu scheren. Wenn der emissionsstärkste Kleinstwagen den
gleichen CO2-Wert hat wie das sparsamste Auto in der Oberen
Mittelklasse, dann dürfen nicht beide gleich behandelt werden - weder
bei der EU-weiten CO2-Regulierung noch bei der künftigen
Verbrauchskennzeichnung."

"Die EU-Regulierung darf nicht wettbewerbsverzerrend ausfallen.
Wir brauchen eine segmentspezifische Vorgabe, die jeden
Automobilhersteller in Europa bei jedem Modell fordert. Da darf sich
keiner zurücklehnen und meinen, er hätte schon alles für den
Klimaschutz getan", unterstrich Wissmann. Diese IAA mache deutlich,
dass die deutschen Hersteller im Premiumsegment hierzu einen hohen
Beitrag leisten werden. Das Premiumsegment sei Technologietreiber und
Innovationsmotor, jeder zweite Arbeitsplatz bei den Herstellern hänge
am Premium.

"Wir sind auch deshalb für eine Differenzierung der Ziele, weil
nur so ein wirksamer Hebel für mehr Klimaschutz entsteht", betonte
Wissmann. "Nur wenn wir das politische Gesamtziel so herunterbrechen,
dass für jedes Fahrzeug ein anspruchsvolles, aber auch erreichbares
Ziel gesetzt wird, kann die CO2-Relevanz von den
Entwicklungsingenieuren und Entscheidern in den Unternehmen - bei
Herstellern wie Zulieferern - bei der Herstellung neuer Modelle von
Anfang an berücksichtigt werden. Dies ist eine ganz entscheidende
Voraussetzung für den Erfolg", so Wissmann.

Der VDA-Präsident sprach sich dafür aus, weltweit einheitliche
Kriterien für die CO2-Emissionen von Fahrzeugen zu entwickeln: "Wir
sollten Produkte, die für den globalen Markt bestimmt sind, möglichst
nach gleichen Maßstäben entwickeln und unter vergleichbaren
Bedingungen optimieren. Das ist auch ein entscheidender Grund dafür,
weshalb sich die europäische Automobilindustrie einheitlich dafür
ausspricht, in Europa wie in Japan und in China das Fahrzeuggewicht
als Orientierungspunkt für die Differenzierung der Anforderungen an
den Kraftstoffverbrauch der Autos heranzuziehen."

Wissmann begrüßte es, dass sich die Bundesregierung mit Nachdruck
für eine globale Konvergenz der Klimaschutzpolitiken einsetze, für
die Integration insbesondere der wichtigen Schwellenländer. "Die
Bundeskanzlerin hat das Projekt der transatlantischen Kooperationen
gerade auch auf diesem Gebiet vorangetrieben. Ich setze darauf, dass
wir mit der wachsenden Integration der globalen Märkte auch bei der
Vereinheitlichung technischer Standards Fortschritte erreichen.

Neben der Bundeskanzlerin und VDA-Präsident Wissmann sprachen auf
der IAA-Eröffnungsfeier der indische Industrieminister Sontosh Mohan
Dev und Frankfurts Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth. Im Anschluss
erfolgte der gemeinsame Rundgang der Bundeskanzlerin über die 62. IAA
PKW.

Die IAA ist die weltweit wichtigste Leitmesse der Mobilität. Sie
ist das Schaufenster der technologischen Leistungsfähigkeit und der
Stärke der Marken. 1.081 Aussteller aus 40 Ländern - darunter 525
Zulieferer - zeigen ihre Innovationen, zu denen allein bei den
Herstellern 88 Weltpremieren zählen, davon 46 von deutschen Marken.
Knapp 14.000 Vertreter der Medien aus über 90 Ländern haben sich
bisher akkreditiert. Am 13. und 14. September sind Fachbesuchertage,
ab dem 15. September ist die IAA für das allgemeine Publikum
geöffnet. Weitere Informationen unter www.iaa.de .

Originaltext: VDA Verband der Automobilindustrie e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32847
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32847.rss2

Ansprechpartner:
Eckehart Rotter
VDA Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069/97507-266
Fax: 069/97507-320

 
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