Düsseldorf (ots) - Die großangelegte Werbekampagne zur Neubenennung der RAG hat bei Betroffenen von Bergbau-Schäden scharfe Kritik ausgelöst. Um eine Firmenumbenennung zu feiern, verpulvere die RAG viele Millionen Euro, sagte der Vorsitzende der Initiative "Bürger gegen Bergschäden", Wilfried Vieten, der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Doch Entschädigungen für Bergbauschäden an Wohnhäusern seien von der RAG nur durch langwierige und kostspielige Prozesse zu erwirken, beklagte Vieten. Die Initiative vertritt Betroffene im Bereich der früheren Zeche "Sophia Jacoba" im Aachener Kohlerevier.
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