Baierbrunn (ots) - "Kindernahrungsmittel" sind nicht gesünder als andere Lebensmittel. "Eher im Gegenteil", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Kleine Zwischenmahlzeiten wie Joghurt oder Schokoriegel enthielten oft zu viel Zucker, Fett, Aroma- und Farbstoffe. Die Anreicherung von Kinderlebensmitteln mit Vitaminen und Mineralstoffen sei unnötig. Sie könne sogar schaden, wenn das Kind mehr als die empfohlene Menge davon bekommt. "Der Bedarf an Kalzium zum Beispiel sollte besser durch Milchprodukte oder bestimmte Gemüsesorten wie Broccoli gedeckt werden", rät Restemeyer. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Getreideprodukten sei in der Regel völlig ausreichend, um das Kind mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
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