Berlin (ots) - In der Bundesregierung gibt es nach Informationen des Tagesspiegels (Samstagausgabe) Differenzen über das geplante Gesetz zur Verbesserung der Fahrgastrechte. Anders als es die von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) am Freitag vorgestellten Eckpunkte vorsehen, will Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) im Fernverkehr der Bahn bereits für Verspätungen von 30 Minuten eine Entschädigung. Zypries will die Bahnbetreiber jedoch erst ab Verspätungen von 60 Minuten zur Kasse bitten. Vom Vorstoß der Justizministerin ist das Verbraucherschutzministerium überrascht worden. "Das war mit uns nicht abgesprochen", sagte eine Sprecherin am Freitag dem Tagesspiegel.
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