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Ob Chef oder Chefin - den meisten Erwerbstätigen ist das egal / Wer jedoch eine Präferenz hat, bevorzugt eher einen Chef

Geschrieben am 06-09-2007

Taunusstein (ots) - Könnten sich Deutschlands Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer das Geschlecht der eigenen Führungskraft aussuchen,
so würden sich mehr als doppelt so viele Personen für einen Mann als
Chef als für eine Frau als Chefin entscheiden. Vor die Wahl gestellt,
plädiert ein Drittel der Befragten (35 Prozent) für einen männlichen
Vorgesetzten, während ein Siebtel (14 Prozent) lieber eine Chefin
hätte. Allerdings: die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland (52
Prozent) hat keine bestimmte Vorliebe bezüglich des Geschlechts der
eigenen Führungskraft. Dies ergab eine repräsentative telefonische
Befragung des IFAK Instituts, Taunusstein, im Frühjahr 2007 unter
2.000 Erwerbstätigen in Deutschland.

Die Studie zeigt auch, dass Frauen eher Vorlieben für ein
bestimmtes Geschlecht der Vorgesetzten haben als Männer: nur vier von
zehn Arbeitnehmerinnen (40 Prozent), aber sechs von zehn
Arbeitnehmern (62 Prozent) ist es gleich, ob ihre Führungskraft ein
Mann oder eine Frau ist. Sowohl Männer als auch Frauen favorisieren
eine männliche Führungskraft. 30 Prozent der Männer und 40 Prozent
der Frauen wollen lieber einen Chef. Chefinnen werden dagegen nur von
9 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen bevorzugt.

Bei der Wahl zwischen Chef oder Chefin spielt die Erfahrung der
Befragten eine große Rolle: Von Beschäftigten mit einem männlichen
Vorgesetzten würden sich 40 Prozent wieder für einen Chef entscheiden
und nur 8 Prozent für eine Chefin. Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die derzeit eine Chefin haben, würden sich ebenfalls
mehrheitlich (33 Prozent) wieder für eine Frau als Führungskraft
aussprechen und nur 21 Prozent für einen Chef. Die Entscheidung
zugunsten des Geschlechts der jetzigen Führungskraft fällt bei
Beschäftigten mit einer Chefin jedoch weniger deutlich aus als bei
Beschäftigten mit einem Chef.

In den Ergebnissen der Umfrage spiegelt sich damit auch die
Tatsache wider, dass die Erfahrungen mit Chefinnen noch immer weitaus
seltener sind als mit Chefs.

Aktuell haben drei Viertel der Erwerbstätigen einen männlichen
Vorgesetzten (77 Prozent) und ein Viertel eine weibliche Vorgesetzte
(23 Prozent). Jede Führungskraft, unabhängig vom Geschlecht, steht im
Durchschnitt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. Dabei
arbeitet nur jeder fünfte Beschäftigte (21 Prozent) in einem Team,
das gleichermaßen aus Frauen und Männern besteht. 44 Prozent arbeiten
überwiegend mit Männern und 35 Prozent überwiegend mit Frauen
zusammen. Besonders interessant ist hier die "Geschlechtertrennung":
zwei Drittel der Männer (68 Prozent) arbeiten in überwiegend
männlichen Teams und auch knapp zwei Drittel der Frauen (62 Prozent)
in überwiegend weiblichen Teams.

Originaltext: IFAK GmbH & Co
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/28301
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Kontakt:
Dr. Sibylle Appel
Tel: 06128 / 747-150
Fax: 06128 / 747-995
sibylle.appel@ifak.com

Marco Nink
Tel: 06128 / 747 - 400
Fax: 06128 / 747 - 995
marco.nink@ifak.com

IFAK Institut GmbH & Co. KG
Markt- und Sozialforschung
Georg-Ohm-Straße 1
65232 Taunusstein


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