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Neuer Schwung auf deutschem Wohnimmobilienmarkt / IIR veranstaltet Immobilienkongress der deutschen Wohnungswirtschaft

Geschrieben am 04.09.2007 - [Nächster Artikel]

Sulzbach am Taunus (ots) - Es kommt wieder Bewegung in den
deutschen Wohnimmobilienmarkt: Nach Jahren der Stagnation
bescheinigen Immobilienexperten und Marktforscher dem Segment nun
erstmals wieder Wachstumspotenzial. Welche Wohnformen sich für
Anleger rentieren, wie sich der deutsche Investmentmarkt auch vor dem
Hintergrund der US-Immobilienkrise entwickeln wird, und welche
Konsequenzen der Bevölkerungsrückgang und die Überalterung für den
Wohnmarkt haben werden, diskutieren Branchenexperten auf dem
"IIR-Immobilienkongress der deutschen Wohnungswirtschaft" (27. und
28. November 2007, Maritim Hotel Frankfurt am Main).

Wohnimmobilien werden rentabel: Nach einer Analyse des
Markforschungsinstituts Feri Rating wird sich die durchschnittliche
jährliche Rendite dieses Segments in den kommenden zehn Jahren auf
rund 7,8 Prozent erhöhen. Im Zeitraum zwischen 1997 und 2006 lag die
Gesamtrendite bei 5,4 Prozent. Als Gründe für das neue Potenzial
nennt Feri die gestiegene Anzahl der Haushalte, den großen
Nachholbedarf und die damit einhergehenden höheren Mieten und
Kaufpreise sowie die positive Einkommensentwicklung.
Feri-Immobilienexperte Wolfgang Kubatzki wird auf dem IIR-Kongress
über den Wohnungsmarkt 2010 sprechen und erläutern, welche Wohnformen
und -teilmärkte sich künftig für Anleger am stärksten lohnen.

Heribert Müller-Salomon beleuchtet indes die
Immobilien-Markttrends 2007: Der Vertriebsleiter bei LBS Immobilien
wird zeigen, für welche Immobilien sich Mieter und Käufer heute und
in Zukunft interessieren, welche Ansprüche sie stellen und welche
regionalen Unterschiede Verkäufer beachten müssen.

Überdurchschnittlich vom Boom profitieren werden die
Wohnimmobilienmärkte der Standorte München, Berlin, Frankfurt am Main
und Hamburg. Laut Feri sei hier in der nächsten Dekade eine jährliche
Rendite von 8,7 Prozent zu erwarten. Eine Einschätzung zu den
einzelnen Metropolen werden auf dem Kongress folgende Experten geben:
Ralf Nisar (LBBW Immobilien), Matthias Klussmann (BFW Landesverband
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Berlin/Brandenburg),
Harald Holzinger (Ballwanz Immobilien) und Matthias Klupp (Analyse &
Konzepte Beratungsgesellschaft). Eine Podiumsdiskussion zum Thema
"Wohnungsmarkt 2010 - Wo stimmt die Rendite?" schließt an die
Statements an.

Den kommenden Run auf die Städte erwartet auch Dr. Thomas Beyerle,
Leiter Research & Strategie bei der Degi Deutsche Gesellschaft für
Immobilienfonds. "Deutschland wird spätestens 2010 in den Zeitungen
die Schlagzeile "Wohnungsnot in den Städten" lesen", so der Experte
in einem Vorabgespräch gegenüber IIR. "Den erwarteten zahlreichen
Zuzügen in die Kernstädte stehen kaum steigende
Wohnungsbauaktivitäten gegenüber." Er empfehle Anlegern daher, jetzt
in Mietwohnungsbauten zu investieren. Auf dem Kongress wird Beyerle
seine Prognosen in einer Diskussionsrunde zum Thema "Investoren im
Wohnungsmarkt" ausführen. Zu den weiteren Diskutanten gehören zudem
Dr. Benedikt Kiesl (Eurohypo), Morten Hahn (Dr. Lübke), Jörg Nehls
(DTZ Zadelhoff Tie Leung) und Michael Zahn (Gehag).

Ebenfalls aus der Sicht der Kapitalanleger beleuchtet Ralph Winter
den Immobilienmarkt. Der Chairman der im letzten Jahr gegründeten
Schweizer Investmentgesellschaft Corestate Capital wird erörtern, wie
das langfristige Wertschöpfungspotenzial gehoben werden kann und
welche Vehikel besonders im deutschen Markt gewinnen können.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr
2050 zwischen 69 Millionen und 74 Millionen Menschen in Deutschland
leben - mindestens 13 Millionen Menschen weniger als heute. Wie der
Bevölkerungsrückgang und die zugleich erwartete Überalterung die
Immobilienmärkte verändern werden, zeigt Dr. Hans-Joachim Frank,
Leiter Immobilien bei Deutsche Bank Research. Auch Martin Schauerte
wird sich dem Thema widmen: Der Geschäftsführer des Beratungshauses
InWIS nimmt vor allem die regionalen Teilmärkte ins Visier und
vergleicht unterschiedliche Nachfrageentwicklungen.

Weitere Themen des Kongresses sind die Einzelprivatisierung,
beleuchtet von Jürgen Kelber (Alt und Kelber Wohnungsprivatisierung),
heterogene Quartiere, moderne Markenstandort-Entwicklung und
Niedrigenergiehäuser.

Ein getrennt buchbarer Spezialtag widmet sich dem Thema
"Immobilien am Wasser" (29. November). Unter der Leitung der
Immobilienjournalistin Miriam Beul erörtern Politiker,
Projektentwickler und Experten von Hafengesellschaften die Chancen
von Wohnbauprojekten an Wasserlagen. Ein Vertreter von Floating Homes
stellt den neuen Trend "Schwimmendes Zuhause" vor.

Weitere Informationen sind abrufbar unter:
www.iir.de/wohnungswirtschaft/ots

Originaltext: IIR Deutschland GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59290
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_59290.rss2

Pressekontakt:
Romy König
IIR Deutschland GmbH
Tel: 06196-585-326
E-Mail: Romy.Koenig@iir.de
 
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