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Große Zukunftschancen für Genossenschaften
Geschrieben am 21.08.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hannover (ots) -
Ein Jahr nach Änderung des Genossenschaftsgesetzes zieht GVN Zwischenbilanz für acht Bundesländer / Interesse an Genossenschaften als Gründungsalternative steigt
Das Genossenschaftsgesetz wurde am 18. August 2006 in zentralen Bereichen modernisiert. Für Firmengründer, Unternehmenskooperationen und auch im Bereich der Unternehmensnachfolge ist eine interessante Alternative bei der Wahl der Rechtsform entstanden: Seit einem Jahr können drei anstatt sieben Personen eine eingetragene Genossenschaft (e.G.) gründen. Michael Bockelmann, Vorstand des Genossenschaftsverbandes Norddeutschland e.V. (GVN): "Wir konnten seit dem letzten Jahr einen außergewöhnlich starken Anstieg von Anfragen verzeichnen. Das große Interesse aus unserem Verbandsgebiet zeigt, dass hier für zukünftig geplante eG-Gründungen große Zukunftschancen liegen, denn Genossenschaften haben als einzige Rechtsform in Deutschland ihren Mitgliedern gegenüber einen wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Förderauftrag."
Der GVN erhielt seit der Novellierung Gründungsanfragen unter anderem aus folgenden Bereichen: Berufliche Schulen, Werbe- und Designagenturen, Hallenbäder/Freibäder, kirchliche Einrichtungen, Malerfachbetriebe, Hauskauf und -vermietung, Biogas, Solarenergie, Golfclub, Hockeyclub, medizinische Dienstleistungen, Bildung und Qualifizierung, Beratungsunternehmen/Managementservice, Sanitär- und Heizungstechnik, Hausmeisterservice, Ingenieurberatung, Telefondienstleistungen, Handwerksdienstleistungen, Tischlereien, Datentechnik, Technik für Großküchen, Kur- und Verkehrsvereine, PR- und Presseservice, Fotografen sowie weitere Anfragen von städtischen Einrichtungen, Stiftungen und Vereinen.
Eine größere Insolvenzsicherheit, kein festes Eigenkapital für die Gründung im Gegensatz zu den klassischen Kapital- und Personengesellschaften, Prüfungserleichterungen für kleinere Genossenschaften und vielfältige Gründungsmöglichkeiten im sozialen und kulturellen Bereich ermöglichen es, die Vorteile der eG für unterschiedlichste Arbeitsgebiete zu nutzen. Erfolgreiche Modelle genossenschaftlicher Kooperation gepaart mit dem Engagement der Bürger sind die erste Hallenbadgenossenschaft Deutschlands in Nörten-Hardenberg und das bisher weltweit erste Bioenergiedorf Jühnde in Südniedersachsen. www.geno-verband.de
Originaltext: Genossenschaftsverband Norddeutschland e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60150 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_60150.rss2
Pressekontakt: Genossenschaftsverband Norddeutschland e.V. (GVN) Ute Delimat Tel.: 0511-9574-432 ute.delimat@geno-verband.de
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