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E-Government im Trend: Behörden punkten mit elektronischen Dienstleistungen

Geschrieben am 21.08.2007 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Online-Dienstleistungen der öffentlichen
Verwaltung für den Bürger haben Konjunktur. Aktuelles Beispiel ist
der Plan der Bundesregierung, die Papier-Lohnsteuerkarte in Rente zu
schicken und 2011 durch Bits und Bytes zu ersetzen. Bereits heute
nutzt fast jeder Dritte der 16- bis 74-jährigen Deutschen
Online-Dienste von Ämtern. 38 Prozent der Internetunternehmen in
Deutschland gehen davon aus, dass sich dieser Trend noch weiter
fortsetzen wird.
Ebenfalls im Kommen sind Behördendienste für Unternehmen.
30 Prozent sehen hier in den kommenden zwölf Monaten eine steigende
Zahl der Angebote. Das ist das Ergebnis des Internet World Business
Trendscout "Branchenentwicklung E-Commerce" der novomind AG in
Zusammenarbeit mit Internet World Business.

Das Potenzial, durch Serviceleistungen im Netz für mehr Bürgernähe
zu sorgen, ist groß - allerdings bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.
Noch beschränken sich viele Behörden auf Informationsangebote wie
beispielsweise Formluar-Downloads oder Eingabemasken. Nachteil: Die
Bürger müssen diese Dokumente erst ausdrucken und dann per Post
einschicken. Einen direkten Draht in die Amtsstuben, rund um die Uhr
und über verschiedene Kanäle, setzen erst wenige Behörden ein.
Hauptkommunikationsformen sind immer noch der Brief, das Telefon oder
Fax sowie die E-Mail. Echtzeitberatung durch virtuelle Mitarbeiter
oder Online-Chats mit dem Sachbearbeiter, wie unter anderem bei der
Deutschen Rentenversicherung Bund, sind erst im Kommen.

Ausnahmen bilden staatliche Einrichtungen auf Bundes- und
Landesebene. Damit der Bürger nicht vor verschlossenen Online-Türen
steht, treten dort verstärkt digitale Helfer ihren Dienst an. Auf dem
Portal www.die-gesundheitsreform.de können sich Interessierte mit
der virtuellen Clara über die neue Gesundheitsreform 2007
unterhalten. Der Deutsche Bundestag installierte für seinen
Web-Auftritt eine Online-Trickfigur. Im Wahlkampf 2005 informierte
ein virtueller Bundesadler zum allgemeinen Wahlablauf und gibt auch
heute noch gern Auskunft zum Thema Wahlen und Bundestag. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat sich
ebenfalls vor mehreren Jahren für eine virtuelle Mitarbeiterin
entschieden: Auf den Internetseiten des BMWi hilft "Luca"
Jugendlichen bei ihrer Berufswahl.

Die starke Akzeptanz der Online-Dienste in der Bevölkerung zeigt,
dass der elektronischen Bürgerkommunikation die Zukunft gehört.
Behörden, die diesen Trend aufgreifen, demonstrieren mit zusätzlichen
Dienstleistungen im Netz Transparenz und Bürgernähe. Gleichzeitig
bietet sich die Chance, Kosten einzusparen, da Vorgänge schneller und
automatisiert bearbeitet werden können. Zentrale Herausforderung für
die Behörden ist, multikanalfähige Bürgerkommunikation zu
ermöglichen. Der Bürger kann dann selbst entscheiden, ob er
Online-Behördengänge per E-Mail, Fax, Live-Chat oder virtuellem
Berater erledigt.

Hintergrundinformationen
Der Internet World Business Trendscout stellt die Ergebnisse einer
Online-Befragung dar, die im Auftrag der novomind AG in Kooperation
mit Internet World Business durchgeführt wurde. Die Daten sind in dem
Zeitraum vom 11. Juli bis zum 25. Juli 2007 erhoben worden. Insgesamt
nahmen 132 Fach- und Führungskräfte der Internetwirtschaft teil.

Das Hamburger Softwarehaus novomind ist das am schnellsten wachsende
Unternehmen auf den Gebieten elektronische Kundenkommunikation und
Mail-Management. Als führender Anbieter innovativer Lösungen für die
digitale Kundenkommunikation bietet die novomind AG Software für
einen serviceorientierten und personalisierten Umgang mit dem Kunden.
Dabei werden spürbare Effizienzsteigerungen bei der
Kundenadministration sowie ein schneller Return on Investment
erreicht. Zum Leistungsportfolio der Geschäftseinheit Products gehört
die novomind Self Service SuiteTM. Das Softwarepaket enthält alle für
ein Customer Service Center notwendigen Kommunikationsmodule auf
Basis einer zentralen Wissensbasis: E-Mail-Management, virtuelle
Kundenberatung sowie Systeme zur interaktiven Echtzeit-Kommunikation.
Mit seiner Geschäftseinheit Services realisiert die novomind AG
komplexe E-Business-Applikationen. Über 40 namhafte Unternehmen haben
sich bereits für novomind Technologie entschieden, darunter die
Citibank, Otto sowie die Deutsche Rentenversicherung Bund. Der Club
Bertelsmann, EnBW und Mexx, aber auch die öffentliche Hand wie z.B.
der Deutsche Bundestag oder das Bundeswirtschaftsministerium setzen
bereits erfolgreich auf novomind Systeme zur Verstärkung ihrer
Kundenkommunikation, Umsatzsteigerung und Öffentlichkeitsarbeit.

Originaltext: novomind AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/17349
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_17349.rss2

Pressekontakt:
Nicole Nemecek
Faktenkontor GmbH
Telefon: (040) 227 03-8199
Fax: (040) 227 03-4199
E-Mail: nicole.nemecek@faktenkontor.de
 
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