Rostock (ots) - Was anfangs wie ein bedauerlicher Einzelfall aussah, offenbart nun das Versagen eines ganzen Systems. Wer immer geiziger produzieren lässt, muss sich nicht wundern, wenn auch die Produkte immer billiger und gefährlicher werden. Die globalisierte Produktion hat dazu geführt, dass selbst Weltkonzerne den Überblick verlieren, wo mit welchen Materialien und unter welchen Bedingungen produziert wird. Viele wollen es auch gar nicht durchschauen das Geflecht von Subunternehmen, Zwischenhändlern und illegalen Fabriken, wo ohne Rücksicht auf Gesundheit und Umwelt geschuftet wird. Und der Verbraucher? Er erfährt meist nur bruchstückhaft von dieser Art der Gewinn-Maximierung oder verdrängt es schlicht.
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