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Usability als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor / "Kein Konsument gibt gerne Geld für Produkte aus, die er nicht versteht oder die ihn überfordern"

Geschrieben am 17.08.2007 - [Nächster Artikel]

Weimar/Stuttgart (ots) -

Jahrestagung der deutschen Usability-Experten vom 2. bis 5.
September 2007 in Weimar

Die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit
und Gebrauchstauglichkeit von Produkten ("Usability") steht im
Mittelpunkt einer Expertenkonferenz, zu welcher der Berufsverband der
deutschen Usability-Spezialisten seine Mitglieder sowie zahlreiche
Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft für Anfang September nach
Weimar eingeladen hat. Die Fachtagung "Usability Professionals 2007"
( www.usabilityprofessionals.de ) wird vom 2. bis zum 5. September an
der Weimarer Bauhaus-Universität stattfinden. Das Jahrestreffen ist
Bestandteil der Konferenz "Mensch & Computer 2007". Veranstalter ist
der Berufsverband der Usability-Experten - das German Chapter der
Usability Professionals' Association ( www.gc-upa.de ) -, der sich
mit der Entwicklung und Gestaltung von nutzergerechten Produkten
beschäftigt. Das "German Chapter" feiert in diesem Jahr sein
fünfjähriges Bestehen.

"Es freut uns sehr, dass von Jahr zu Jahr mehr
Wirtschaftsvertreter an unserer Tagung teilnehmen", erklärt Henning
Brau, Usability-Experte bei DaimlerChrysler und einer der
verantwortlichen Organisatoren der Weimarer Konferenz. "In der
Wirtschaft hat man inzwischen klar erkannt, dass die Marktfähigkeit
und damit der kommerzielle Erfolg technischer Entwicklungen ganz
entscheidend von deren Benutzerfreundlichkeit abhängen", betont Brau.
Weniger denn je könne es sich ein Unternehmen heutzutage leisten, die
Verbraucher mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs, aber auch mit
Software oder Internetanwendungen zu konfrontieren, die ihre Nutzer
infolge mangelnder Transparenz oder unzureichender Bedienungslogik
zur Verzweiflung brächten.

Dass Repräsentanten von DaimlerChrysler, SAP, IBM, T-Mobile,
Premiere und anderen Unternehmens-"Schwergewichten" an der "Usability
Professionals 2007"-Tagung teilnehmen werden, ist auch für Kerstin
Röse, ebenfalls Konferenzorganisatorin, nicht nur ein Indiz für die
zunehmende ökonomische Relevanz des Themas Gebrauchstauglichkeit,
sondern auch ein Garant für die Praxisnähe der Konferenzinhalte. Als
konkretes Einsatzbeispiel für die Tätigkeit von Usability-Experten
nennt die Juniorprofessorin für Nutzergerechte Produktentwicklung an
der TU Kaiserslautern moderne Pkws: "Der Fahrer sieht sich immer mehr
elektronischen Funktionen gegenüber, die er einstellen, aufrufen,
abfragen und konfigurieren kann oder die ihn unterstützen oder warnen
sollen. Gleichzeitig jedoch darf ihn diese technologische Vielfalt
nicht von seiner eigentlichen Aufgabe - dem Fahren - ablenken!" Es
gelte also, die Wahrnehmungskapazität des Fahrers nicht
überzustrapazieren und dafür zu sorgen, dass er die zusätzlichen
Funktionen nicht als belastend, sondern als nutzbringend empfinde.
"Wer während einer Probefahrt in einem neuen Auto nicht das Gefühl
bekommt, dass er alles versteht und sicher beherrschen kann, wird
dieses Fahrzeug voraussichtlich nicht kaufen", erläutert Röse und
weist abermals auf die wirtschaftliche Dimension von Usability hin:
"Wer gibt schon freiwillig Geld für etwas aus, an das er sich erst
umständlich anpassen und mühsam gewöhnen muss?"

Ihr Berufs-Credo sehen Usability-Experten laut Kerstin Röse darin,
die Interessen der Anwender zu vertreten. Produkte sollten so
entwickelt werden, dass sie die Bedürfnisse und Ziele der
potenziellen Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Dieser Prozess sollte
so früh wie möglich, am besten bereits in der Konzeptionsphase
beginnen. "Für immer mehr Verbraucher ist die Usability eines
Produkts ein entscheidendes Qualitäts- und damit Kaufkriterium", so
die Konferenzorganisatorin abschließend.

Die Usability Professionals' Association (UPA) mit Sitz in den USA
ist die weltweit agierende Vereinigung der Experten für
Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit ("Usability"). Sie
wurde 1991 gegründet und hat derzeit rund 2.000 Mitglieder. Usability
ist ein relativ junges Berufsbild, aber auch eine wissenschaftliche
Forschungsrichtung. Usability-Fachleute arbeiten eng mit
Produktentwicklern zusammen und bringen dabei Erkenntnisse aus der
Wahrnehmungs- und Sozialpsychologie sowie aus der Ergonomie ein. Das
German Chapter (GC) der UPA, 2002 als nationale Organisation für
Deutschland ins Leben gerufen, verfolgt als eingetragener Verein und
anerkannter Berufsverband grundlegende Zielsetzungen: Förderung des
Themas Usability in der Öffentlichkeit, speziell in Wirtschaft und
Medien; Wahrung der Interessen der Usability-Spezialisten bei
Arbeitgebern, Kunden und in der Öffentlichkeit; Aufbau eines
Netzwerks zwecks Erfahrungsaustauschs und gegenseitiger
Unterstützung. Unter dem Titel "Usability Professionals" veranstaltet
das GC-UPA jährliche Fachkonferenzen, außerdem führt es in
Deutschland jährlich den weltweiten "World Usability Day" durch.
Weitere Informationen: www.gc-upa.de und
www.usabilityprofessionals.de

Originaltext: Usability Professionals' Association
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63945
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_63945.rss2

Weitere Informationen zur Konferenz "Usability Professionals 2007"
und zum GC-UPA:
Pressesprecherin Karen Lindemann, German Chapter der Usability
Professionals' Association e.V. (GC-UPA),
Fon fest: +49 (0) 4103 - 1879791, Fon mobil: +49 (0) 173 - 2430180,
E-Mail: karen.lindemann@gc-upa.de

PR-Agentur: Helmut Weissenbach PR GmbH
Carolin Palmes, Tel.: +49 (0) 89 - 55 06 77 74, Fax: +49 (0) 89 - 55
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