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Zeitenwende im Arzneimittelhandel: Rabattverträge verändern ganze Branche / PTI-Konferenz "Pharmavertrieb im Umbruch"
Geschrieben am 17.08.2007 - [Nächster Artikel] |
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Sulzbach am Taunus (ots) - Die Gesundheitsreform und die darin festgelegten Rabattverträge zwingen Arzneimittelhersteller, Pharmagroßhändler und Apotheken zum Umdenken: Zwar dürfen Krankenkassen und Pharmakonzerne schon seit längerem Verträge über Preisnachlässe abschließen. Doch erst das seit Anfang April geltende Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs unter den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-WSG) fordert nun von Ärzten und Apotheken, Arzneimittel zu verschreiben oder auszugeben, die in Rabattverträgen enthalten sind. Zu den Folgen zählen neben geringeren Arzneimittelausgaben auch erste Versorgungsengpässe sowie Umsatzeinbußen bei etablierten Pharmaherstellern.
Wie Arzneimittelproduzenten, Pharmagroßhändler und Apotheker die Versorgung der Patienten sicherstellen können, diskutieren Experten auf der PTI-Konferenz "Pharmavertrieb im Umbruch: Rabattverträge & Key Account Management" am 7. und 8. November 2007 in Wiesbaden. Im Fokus stehen die aktuellen Anforderungen, die sich aus Rabattverträgen, neuen Kooperationsformen im Apothekenmarkt und einem veränderten Pharma-Außendienst ergeben. Veranstalter ist das Pharmaceutical Training Institute (PTI), ein Geschäftsbereich von IIR Deutschland.
Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) ist nicht nur die erste Kasse, die Rabattverträge mit Pharmaherstellern geschlossen hat. Sie steht zudem an der Spitze der Bewegung neuer Ausschreibungen: Erst Anfang August startete sie eine neue Rabatt-Offerte, in der die pharmazeutischen Unternehmen die Möglichkeit haben, Angebote zu 82 Wirkstoffen abzugeben. Laut AOK-Bundesverband erreicht die Kasse damit ein Umsatzvolumen von 2,7 Milliarden Euro. Über die Erfolge ihrer Generikaausschreibungen sowie über Verträge mit Originalherstellern spricht auf der Konferenz Rolf Plum von der AOK Rheinland/Hamburg.
Kritik an den Ausschreibungen äußerte die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA). Immer wieder komme es aufgrund der Rabattverträge zu Lieferengpässen, könnten Patienten nicht rasch genug mit Arzneimitteln versorgt werden. Wie Apotheken damit umgehen, fortan nur bestimmte Medikamente ausgeben zu dürfen und wie sie sich an Rabattverträgen beteiligen, darüber spricht Dr. Eckart Brauer, Referent des Hauptgeschäftsführers des ABDA.
Weitere Informationen zur Konferenz stehen unter: www.iir.de/pharma-vertrieb/newsaktuell
Originaltext: IIR Deutschland GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59290 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_59290.rss2
Pressekontakt: Romy König IIR Deutschland Tel: 06196-585-326 E-Mail: Romy.Koenig@iir.de
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