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Fonds und Zertifikate: Sichere Risiken und gefährliche Garantien 7. EUROFORUM-Jahrestagung "Frankfurter Fonds- und Zertifikateforum" 17. und 18. Oktober 2007, Oberursel bei Frankfurt/Main

Geschrieben am 16.08.2007 - [Nächster Artikel]

Düsseldorf (ots) - Frankfurt/Düsseldorf, August 2007. Weit über 50
Milliarden Dollar haben die großen Wall-Street-Investmenthäuser
Goldmann Sachs, Morgan Stanley, Lehmann Brothers, Merrill Lynch und
Bear Stearns seit Beginn der US-Hypotheken- und Kreditkrise Mitte
Juni 2007 verloren. Zunehmend gerät auch das deutsche und europäische
Investmentgeschäft in Schwierigkeiten. Erste Fonds wurden bereits
geschlossen und die Europäische Zentralbank stützte den Geldmarkt.
Die aktuelle Ausweitung der US-Finanzkrise auf die internationalen
Geldmärkte zeigt die zunehmende Vernetzung der Finanzwelt und die
Schattenseiten der Refinanzierungsstrategien. Nach dem großen
Börsen-Crash 1998 haben viele Banken und Investoren ihre Risiken über
Kreditderivate, "Asset Backed Securities" und unterschiedliche
Zertifikate-Produkte diversifiziert und abgesichert. Ein Großteil der
riskanten Tranchen im Verbriefungsgeschäft wurde aber von Hegde-Fonds
aufgekauft, die ihre Geschäfte über die gleichen Investmentbanken
finanzieren oder von diesen übernommen wurden.

Auf der 7. EUROFORUM-Konferenz "Frankfurter Fonds- und
Zertifikateforum" (17. und 18. Oktober 2007, Oberursel bei
Frankfurt/Main) diskutieren Fonds- und Anlageexperten über die
aktuellen Entwicklungen auf dem deutschen und europäischen
Fondsmarkt. Die Chancen und Risiken strukturierter und langfristig
angelegter Produkte werden ebenso aufgegriffen wie die Folgen der
neuen Abgeltungsteuer. Der Präsident des Bundesverbandes Investment
und Asset Management e.V., Dr. Wolfgang Mansfeld, geht auf die
geplanten regulatorischen Auswirkungen durch die Novellierung des
Investmentgesetzes und des EU-Weißbuches ein. Die Eckpunkte der
Novelle des Investmentgesetzes und die Modernisierung der offenen
Immobilienfonds erläutert aus Sicht des Bundesfinanzministeriums Uwe
Wewel (Bundesfinanzministerium).

Innovative Produkte wie der Luxemburger Spezialfonds oder die
Optionen zwischen Zertifikaten und Fonds sind ein weiteres Thema der
etablierten Fondstagung. Ferdinand Haas (DWS Finanzservice GmbH)
vergleicht "Fondszertifikate und Zertifkatefonds" und fragt nach
deren Marketing- und Innovationsgehalt. Die zunehmende Bedeutung des
Asset Managements für den Fonds- und Zertifikatemarkt stellen Dr.
Christian Greiner (MEAG KAG), Jürgen Raeke (Berenberg Private Capital
GmbH) und Marcus Mecklenburg (Bundesverband Investement und Asset
Management e.V.) vor. Stefan Goronczy (Nordbank AG) geht auf die
neuen Möglichkeiten durch REITs für den Anlagenmarkt ein.

Die Herausforderungen für Marketing und Vertrieb durch gesetzliche
Vorgaben, Transparenzvorschriften und die Sicherheitsbedürfnisse der
Kunden stehen ebenfalls zur Diskussion. Der Fondsanalyst Maik
Schneider (HVB Wealth Management) stellt dazu fest: "Entscheidend
scheint mir, weniger die 'besten' Fonds, sondern vielmehr die
'schlechten' und nicht investierbaren Fonds zu finden und zu meiden".
Aus der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger erläutert Lars Labryga
die Probleme des Anlegerschutzes und fragt nach einem weiteren
Regelungsbedarf.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/ots-fonds07

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Pressemitteilung im Internet: www.euroforum.de/presse/fonds07

Originaltext: EUROFORUM Deutschland GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6625
Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_6625.rss2

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
EUROFORUM Deutschland GmbH
Dr. phil. Nadja Thomas
Telefon: +49(0)211/9686-3387
Fax: +49(0)211/9686-4387
nadja.thomas@euroforum.com
 
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