Berlin (ots) - Anlässlich der Forderungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie an die zweite Halbzeit der großen Koalition hat sich auch DGB-Chef Michael Sommer zu Wort gemeldet: "Ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht der flächendeckende, gesetzliche Mindestlohn nicht unter 7,50 Euro", sagte Sommer dem Tagesspiegel (Mittwochausgabe). Ferner müsse mehr in die Bildung investiert werden. "Mehr Qualifizierung und mehr Ausbildung - bei denen natürlich in erster Linie die Wirtschaft gefragt ist - sind zudem der Königsweg, um einen möglichen Fachkräftemangel bei anhaltend guter Konjunktur zu vermeiden", sagte Sommer. Durch die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten sieht sich der DGB-Chef "in unserer Forderung bestätigt, Hedgefonds und Private Equity strenger als bisher zu kontrollieren und zu regulieren". Schließlich plädierte Sommer für eine Förderung der Mitarbeiterbeteiligung: "Bei der Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern sollte die Regierung vorangehen, wenn die Beteiligung "on top" geht und nicht aus Lohn oder Lohnerhöhung bezahlt werden muss sowie ein wirkungsvoller Insolvenzschutz gewährleistet ist", sagte der DGB-Vorsitzende dem Tagesspiegel.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de