 |
|
 |
|
Trüber Wochenausklang - Q-Cells stemmen sich gegen den Abwärtstrend
Geschrieben am 10.08.2007 - [Nächster Artikel] |
|
|
Berlin (ots) - Fühlbare Abschläge zeigten die europäischen Indizes beim Start in den letzten Handelstag der Woche. Die Börsen in Japan und den USA schlossen deutlich im Minus, die US-Hypothekenkrise zieht immer weitere Kreise und belastet die internationalen Finanzmärkte.
Seit sich die Europäische Zentralbank (EZB) gestern gezwungen sah, den Banken in der Euro-Zone kurzfristig Bargeld zur Verfügung zu stellen, geht die Angst vor einer Finanzkrise um. Um den Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken und die Zinsen für das Tagesgeld wieder auf Normalniveau zu drücken, wurde mit 95 Mrd. Euro die höchste Summe, die je in einer Krise zur Verfügung gestellt wurde, als Schnelltender in den Geldkreislauf gebracht. Auslöser für den Engpass war nach Medienberichten die Weigerung der Banken, anderen Instituten zu günstigen Konditionen Geld zu leihen. Heute will die EZB zudem einen Drei-Tages-Tender ausschreiben.
Auch am Berliner Handelsplatz zeigten die Kurspfeile nach unten. Unter den Banktiteln rutschte der Aktienkurs der Deutschen Bank (WKN 514 000) um rd. sechs Prozent ab, Commerzbank (WKN 803 200) verloren rd. drei Prozent.
Daimler Chrysler (WKN 710 000) brachen um fast vier Prozent ein. Kein guter Start für das "neue alte" Kürzel DAI, unter dem die Aktie seit heute wieder notiert.
Auch im Bereich Grün-Anlagen gab es wenig Grund zur Freude. Nordex (WKN A0D 655) verloren 5,3 Prozent. Die Aktien der BWT (WKN 884 042) rutschten mit vier Prozent in die Verlustzone.
Einen kleinen Lichtblick boten Q-Cells (WKN 555 866), die heute mit einem Plus von 0,8 Prozent deutlich gegen den Trend notierten. Solon (WKN 747 119) verteidigten nahezu ihr Vortagesniveau, während Solarworld (WKN 510 840) mit einem Minus von 1,9 Prozent deutlich verloren.
Im Bereich internationale Aktien zeigten sich Qino Flagship (WKN 938 441) umsatzstärker, deren Preis um fast neun Prozent einbrach. Apple (WKN 865 985) mussten ebenfalls Federn lassen und notierten fast vier Prozent unter dem gestrigen Schlusspreis.
Zu den Verlierern zählten auch russische Ölwerte. So fielen Lukoil (WKN 899 954) mit drei Prozent ins Minus, Gazprom (WKN 903 276) mit 2,9 Prozent.
"Anleger handeln auf eigene Gefahr. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen (http://www.boerse-berlin.de) der Börse Berlin AG."
Originaltext: Börse Berlin Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52875 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_52875.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Petra Greif Marketing Fasanenstr. 85 10623 Berlin E-Mail: Petra.Greif@boerse-berlin.de http://www.boerse-berlin.de Telefon: 030 / 31 10 91 29 Fax: 030 / 31 10 91 78
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|