 |
|
 |
|
RWE Power baut neues Steinkohlenkraftwerk in Ensdorf
Geschrieben am 09.08.2007 - [Nächster Artikel] |
|
|
Essen (ots) -
- Investitionsvolumen liegt bei zwei Milliarden Euro - Inbetriebnahme ist spätestens für 2012 geplant
Grünes Licht für den Bau eines neuen Steinkohlenkraftwerks in Ensdorf: Die RWE Power AG will am bestehenden Standort im Saarland eine 1.600 Megawatt-Doppelblockanlage errichten. Das Investitionsvolumen liegt bei zwei Milliarden Euro. "In Ensdorf wollen wir wie angekündigt eines der modernsten Steinkohlenkraftwerke der Welt bauen: mit hohem Wirkungsgrad, niedrigen Emissionen und positiven Auswirkungen für den Arbeitsmarkt", erklärte Dr. Ulrich Jobs, Vorstandsvorsitzender der RWE Power. Der Genehmigungsantrag für das Projekt soll in den nächsten Wochen bei den zuständigen Behörden eingereicht werden. Die Inbetriebnahme ist spätestens für 2012 geplant.
Im Energiemix der Bundesrepublik wird Steinkohle auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund geht es darum, diesen Brennstoff möglichst umweltverträglich zu verstromen. "Wir verwenden in Ensdorf die weltweit beste verfügbare Technik", betonte Jobs. Und weiter: "Das neue Kraftwerk wird über einen Wirkungsgrad von 46 Prozent verfügen. Im Vergleich zu Altanlagen kann somit bei gleicher Strommenge eine CO2-Reduktion von rund 2,5 Millionen Tonnen erzielt werden." Das Kraftwerk wird "capture ready" ausgelegt. Somit ist eine spätere Nachrüstung mit einer CO2-Rauchgaswäsche möglich, mit der das Kohlendioxid nach der Verbrennung abgetrennt und gespeichert werden kann. Die Entwicklung dieses Verfahrens, das heute noch nicht zur Verfügung steht, treibt RWE Power maßgeblich im Rahmen ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten voran. Bei allen anderen Emissionen wird das neue Kraftwerk die gültigen Grenzwerte sicher einhalten.
"Wir wollen in Ensdorf bauen, da uns das Saarland hervorragende Bedingungen bietet", hob Jobs hervor. Der bestehende Kraftwerksstandort verfügt über eine sehr gute Infrastruktur, es gibt qualifizierte Arbeitskräfte vor Ort, außerdem sind RWE und VSE, eine Mehrheitsbeteiligung der RWE Energy, seit Jahrzehnten im Saarland verwurzelt. Die notwendigen Verfahren sollen transparent und im offenen Dialog mit den Bürgern durchgeführt werden. Durch das Vorhaben sollen dauerhaft deutlich mehr als 350 neue Stellen im Kraftwerk und der Umgebung entstehen.
Mit dieser Entscheidung treibt RWE die Investitionsoffensive im Erzeugungsbereich weiter voran. Bis 2012 will das Unternehmen allein in Deutschland rund sieben Milliarden Euro in neue Kraftwerke investieren. Die Arbeiten am Braunkohlenkraftwerk BoA 2&3 in Neurath, an einem Laufwasserkraftwerk am Hochrhein sowie an einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Lingen laufen bereits auf Hochtouren. Auf den Baustellen werden in Spitzenzeiten weit über 10.000 Menschen gleichzeitig arbeiten. Bei den Zulieferfirmen sichern und schaffen diese Bauvorhaben über 30.000 Arbeitsplätze.
"RWE stellt sich nicht nur den umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen. Mit Realisierung unserer Bauvorhaben in Deutschland werden rund 13 Millionen Tonnen weniger CO2 emittiert, als dies bei Altanlagen der Fall wäre. Außerdem treiben wir den Wettbewerb auf dem Energiemarkt voran", unterstrich der RWE Power-Vorstandsvorsitzende.
Originaltext: RWE Power AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/25081 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_25081.rss2
Pressekontakt: Stephanie Schunck Lothar Lambertz Unternehmenskommunikation/Energiepolitik Presse T 02 01/12-2 20 88 T 02 01/12 2 39 84
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|