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Gesellschaft für Biofaktoren warnt: Magnesium-Mangel fördert diabetische Folgeschäden

Geschrieben am 21-04-2006

Stuttgart (ots) - Patienten mit Diabetes sind häufig nicht
ausreichend mit dem Mineralstoff Magnesium versorgt: Einer Studie an
der Universität Stuttgart-Hohenheim zufolge, wiesen von rund 5500
Diabetikern nur 11% der insulinpflichtigen und 15% der
nicht-insulinpflichtigen Patienten optimale Magnesiumwerte im
Blutserum auf.

Ein Defizit an dem lebensnotwendigen Vitalstoff kann aber für den
Krankheitsverlauf fatale Folgen haben, warnt die Gesellschaft für
Biofaktoren: Magnesium-Mangel fördert nicht nur den Diabetes, sondern
auch die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz
und Blutgefäßen.

"Umfangreiche epidemiologische Studien zeigen, dass das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei erniedrigten
Magnesium-Konzentrationen im Blut erhöht ist", erklärte der
Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Hans-Georg Classen,
Magnesium-Experte aus Stuttgart-Hohenheim.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge, scheint ein Magnesium-Mangel
entzündliche Prozesse zu fördern, die wiederum die Gefäßwände
schädigen: Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei
erniedrigten Magnesium-Konzentrationen im Blutserum das so genannte
C-reaktive Protein (CRP) an, ein Eiweißkörper, welcher bei
entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte
CRP-Werte gelten als Risikofaktor für die Entstehung von (Gefäß-)
Komplikationen wie Thrombosen und Herzinfarkte.

Je schlechter die Stoffwechseleinstellung, umso höher sind die
CRP-Werte. Das ergab eine Untersuchung eines US-amerikanischen
Forscherteams an 1018 US-Diabetikern.

Studien aus Italien, Brasilien und Mexiko ergaben außerdem, dass
durch Magnesium-Gaben die Wirksamkeit des Insulins verbessert werden
kann. Der Wirkverlust dieses Schlüsselhormons des Zuckerstoffwechsels
ist die wesentliche Ursache des Typ 2 Diabetes.

Warum ist die Magnesium-Versorgung bei Diabetikern so kritisch?
Nach Meinung der Gesellschaft für Biofaktoren wird von dem vor allem
in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten enthaltenen
Mineralstoff meist zu wenig über die Nahrung aufgenommen.

Gleichzeitig wird Magnesium bei Diabetikern häufig vermehrt über
die Nieren aus dem Körper herausgeschwemmt.

"Wadenkrämpfe sind ein Frühzeichen für einen Mangel", sagte
Classen. Im Zweifelsfall und bei Risikopersonen rät die Gesellschaft,
die Ernährung durch ein Magnesiumpräparat zu ergänzen.
Herz-Kreislauf-Gefährdeten wie Diabetikern empfehlen die Experten,
ein Präparat zu wählen, das den Mineralstoff in Form des
Magnesium-Orotats enthält. Denn der Biofaktor Orotsäure (Orotat)
unterstützt die Wirksamkeit des Magnesiums, insbesondere in seiner
Schutzfunktion für Herz und Kreislauf. Die körpereigene Substanz
fördert als so genannter Magnesium-Fixateur die Bildung natürlicher
Bindungsstellen für Magnesium in den Körperzellen, wodurch der
Mineralstoff besser am Wirkort fixiert werden kann. Gleichzeitig
verbessert Orotsäure die Energiebereitstellung in den
Herzmuskel-Zellen, wodurch die Belastbarkeit und Widerstandskraft des
Herzens verbessert wird.

www.gf-biofaktoren.de

Originaltext: Gesellschaft für Biofaktoren e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61937
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61937.rss2

Presse-Kontakt:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Imbery-Will
Tel./FAX: 04183/774623
e-Mail: imbery-will@t-online.de


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