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Verstärkter Einsatz von Aluminium wird Treibhausgasemissionen wegen Transport weltweit reduzieren, bestätigt neue Studie

Geschrieben am 27.07.2007 - [Nächster Artikel]

Dalian, China (ots/PRNewswire) -

Die Welt-Aluminiumindustrie berichtete heute, dass der Einsatz von
Automobil-Aluminium für 2006 hergestellte Personenkraftwagen zu
potentiellen, weltweiten Einsparungen von etwa 140 Mio. Tonnen
CO2-äquivalenten Treibhausgas (GHG) Emissionen und zu
Energieeinsparungen entsprechend etwa 60 Mrd. Litern Rohöl über den
Lebenszyklus dieser Fahrzeuge führen wird.

"Die GHG Reduktionen und Treibstoffeinsparungen sind das Ergebnis
von Gewichtssenkungen, erzielt durch den Einsatz von Aluminium durch
die Autohersteller in der ganzen Welt", sagte Robert Chase, Secretary
General des International Aluminium Institute (IAI).

Diese Zahlen über Energieeinsparungen und Emissionsreduktion
gingen hervor aus einer Präsentation von Marlen Bertram, IAI Research
Associate, anlässlich der 2007 China Aluminium & Transportation
Conference in Dalian, China, mit dem Titel: "Verbesserung der
Nachhaltigkeit im Transportbereich durch Gewichtsreduktion und die
Anwendung von Aluminium".

Als Teil ihrer Präsentation überprüfte sie die Ergebnisse einer
Studie des Institute for Energy and Environmental Research (IFEU) in
Heidelberg, Deutschland, die zum Schluss kam, dass eine
Gewichtsreduktion der weltweiten Transportflotte -
Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Schienenfahrzeuge, Luft- und
Seefahrzeuge - das Potential zu einer Senkung der GHG Emissionen um
660 Mio. t jährlich hat, oder fast 9% der weltweiten,
transportbezogenen GHG-Emissionen.

Frau Bertram präsentierte mehrere Fallstudien, die die Kapazität
von Aluminium zeigten, das Gewicht bei realen Fahrzeugapplikationen
zu senken.

"Unsere Ergebnisse basieren auf Daten der IFEU Studie und einem
Lebenszyklus-Modell entwickelt von der Aluminiumindustrie. Dieses
Modell berücksichtigt alle Treibhausgase, die während der
Aluminiumproduktion, dem Fahrzeugeinsatz und der Verarbeitung am Ende
der Lebensdauer emittiert werden. Es ist auch massgeschneidert für
komponentenspezifische Applikationen von Pkws.

"Unsere gesamten Analysen basieren auf öffentlich zugänglichen
Informationen hinsichtlich Gewichtsreduktion durch Aluminiumeinsatz.
Unser Modell beruht auf den Prinzipien der Lebenszyklusbewertung nach
der Norm ISO 14044", fügte sie hinzu.

Die aktuelle IAI Studie ist verfügbar auf der IAI Webseite:
www.world-aluminium.org.

Die Studie verglich auch Aluminium mit hochfesten Stahlarten bei
zwei Applikationen: eine Stossstange von zwei ähnlichen Autos erzeugt
in Europa (eine aus hochfestem Stahl und die andere aus Aluminium)
und eine Motorhaube einer in den USA hergestellten Familienlimousine.
Bei beiden Applikationen erzielte Aluminium signifikante Energie- und
Emissionseinsparungen.

Die Alu-Stossstange sparte 2,6 kg (Kilogramm) gegenüber der
hochfesten Stahl-Stossstange. Über eine Fahrleistung dieser kompakten
Fahrzeuge von 200.000 km (Kilometer) reduziert die Alu-Stossstange
die GHG Emissionen um 15 kg pro kg Alu oder 48 kg für die
Stossstange.

Die Alu-Motorhaube der in den USA hergestellten Familienlimousine
ergab eine 42%ige, direkte Gewichtsreduktion gegenüber hochfestem
Stahl. Über eine Fahrleistung dieses Fahrzeuges von 200.000 km wird
diese Motorhaube CO2-äquivalente Emissionen um 131 kg senken.

Die alleinige Einführung einer Alu-Stossstange oder einer
Motorhaube bringt wenig oder kein Potential für indirekte oder
sekundäre Gewichtseinsparungen, wogegen eine Kombination mehrerer
ersetzter Teile oder eine Karosserie komplett aus Aluminium sekundäre
Gewichtseinsparungen in der Grössenordnung von 50% und mehr
ermöglichen. Wenn zum Beispiel die sekundären Gewichtseinsparungen
der Stossstange und Motorhaube in das Modell einbezogen werden, so
steigen die CO2-äquivalenten Emissionseinsparungen auf 61 bzw. 161
kg.

Die Studie der Aluminiumindustrie zeigte auch, dass jede Tonne des
Leichtmetalls, die Eisen im Motorblock ersetzt, das Potential hat,
das Energieäquivalent von 8.000 l Rohöl über seinen Lebenszyklus
einzusparen. Laut einer Studie von Ducker Worldwide aus dem Jahr 2006
wurden 45 kg Aluminium in Form von Motorblocks in jedes Auto und
jeden Klein-LkW integriert, was zu Energieeinsparungen entsprechend
375 l Rohöl pro Fahrzeug nur für diese Applikation führte.

"Diese Daten unterstreichen die Schlüsselrolle, die Aluminium bei
der Reduktion von GHG Emissionen auf Grund des Transports spielen
kann. Sie untermauern auch die 15 Ziele des weltweiten
Nachhaltigkeitsprogramms der Branche, Aluminium für zukünftige
Generationen", schloss Herr Chase von der IAI.

Der gesamte Bericht greift auch das Thema der Fahrzeuggrösse und
des Gewichts als wichtige Elemente für den nachhaltigen Transport
auf. In ihm werden die Ergebnisse einer früheren Studie, die vom
Dynamic Research Institute (DRI) durchgeführt wurde und in der die
Grösse und das Gewicht Schlüsselvariablen bei 500 "virtuellen"
Kollisionen sind, präsentiert.

Die Studie ergab, dass sowohl das Fahrzeuggewicht, als auch dessen
Grösse Schlüsselelemente bei der Produktion von Personenkraftwagen
sind, die die Aufprallenergie senken, um Leben zu retten. Die Studie
zeigte, dass die Aufrechterhaltung der Fahrzeuggrösse bei
gleichzeitiger Reduktion seines Gewichtes die Energie herabsetzt, die
es bei einem Aufprall absorbieren muss und dass es bei einer
Kollision mit anderen Fahrzeugen weniger Schaden verursacht.

Die Studie zeigt auch, dass, wenn leichtgewichtige
Strukturmaterialien wie Aluminium verwendet werden, um die
Knautschzonen eines Fahrzeuges sogar um mehrere Zentimeter zu
verstärken, signifikante Verbesserungen bei der Sicherheit ohne
Erhöhung des Fahrzeuggewichtes erzielt werden können.

Wir sind umgeben von Aluminium. Es ist leicht und stark,
korrosionsbeständig und dauerhaft, verformbar und hoch leitfähig, es
hat einen natürlichen Glanz und ist rezyklierbar. Aluminium liefert
intelligente Lösungen für gegenwärtige und zukünftige Generationen.

Die European Aluminium Association, gegründet 1981, repräsentiert
die europäische Aluminiumindustrie von Aluminiumoxid und
Primärproduktion über Halbfertig- und Endverbraucherprodukte, bis hin
zum Recycling. Die europäische Aluminiumindustrie beschäftigt etwa
236.000 Mitarbeiter.

Die IAI ist das weltweite Forum der Aluminiumhersteller, das sich
der Entwicklung und dem breiteren Einsatz von Aluminium als
wettbewerbsfähiges und einzigartig wertvolles Material widmet. Die
IAI unterstützt mit all ihren Aktivitäten das Konzept, wonach
Aluminium ein Material ist, das sich eignet, um den Lebensstandard
auf der Welt zu erhöhen und weltweit bessere und nachhaltigere
Umweltbedingungen zu entwickeln.

Die IAI widerspiegelt den Wunsch der Aluminiumindustrie, ein
breiteres Verständnis ihrer Aktivitäten und ihrer Verantwortung bei
einem Ansatz zu Fragen des Umweltschutzes, der öffentlichen
Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.

Die Aluminum Association, mit Sitz in Arlington, Virginia, und
Niederlassungen in Detroit, Michigan, repräsentiert Primärhersteller
von Aluminium in den USA und im Ausland,
Aluminium-Recyclingunternehmen und Hersteller von
Halbfertigprodukten, sowie Zulieferer der Industrie. Die
Mitgliedsunternehmen betreiben nahezu 200 Fabriken in Nordamerika und
viele sind weltweit geschäftlich aktiv.

Webseite: http://www.world-aluminium.org

Originaltext: International Aluminium Institute
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=67501
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_67501.rss2

Pressekontakt:
John Fitzpatrick, The Aluminum Association, +1-202-289-2001 (Büro),
jfitzpatrick@stratacomm.net; Stephen Weller, European Aluminium
Association, +32-2-775-63-45 (Büro), weller@eaa.be; oder Robert
Chase, International Aluminium Institute, +44-(0)-20-7930-0528
(Büro), chase@world-aluminium.org
 
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