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HORIZONT-Ranking: Medien machen Tempo - 5 Prozent Umsatzplus für die Top-100-Unternehmen

Geschrieben am 25.07.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Die 100 größten deutschen Medienunternehmen sind so stark
gewachsen wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Bei einem Plus von
5 Prozent gegenüber dem Vorjahr beträgt der Umsatz 2006 knapp
61 Milliarden Euro. In den Jahren zuvor lag die Zuwachsrate nur bei
3 Prozent (2005) beziehungsweise 2 Prozent (2004). Diese Ergebnisse
liefert das exklusiv von HORIZONT, Zeitung für Marketing, Werbung und
Medien (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) erhobene Ranking
"Die größten deutschen Medienunternehmen 2006".

Branchenprimus bleibt Bertelsmann mit einem Umsatz von gut
19 Milliarden Euro, dahinter folgen Axel Springer (2,4 Milliarden
Euro), Holtzbrinck (2,2 Milliarden Euro) und Pro Sieben Sat 1 Media
(2,1 Milliarden Euro). Inklusive der Bertelsmann-Töchter Gruner +
Jahr und RTL weist das HORIZONT-Ranking 16 Umsatz-Milliardäre aus.
Sie sind zugleich für zwei Drittel des Top-100-Umsatzes
verantwortlich.

Das Branchenwachstum beruht auf einer breiten Basis, denn drei von
vier Firmen melden ein Umsatzplus. 14 der 100 führenden Medienhäuser
melden ein prozentual zweistelliges Plus, allen voran die Stuttgarter
Konradin Mediengruppe (plus 26 Prozent). Einen Umsatzsprung von mehr
als 20 Prozent schafften zudem die Kölner Ströer Gruppe, Spezialist
für Außenwerbung, sowie EM.Sport Media (früher EM.TV). Unter den 20
stärksten Umsatzgewinnern finden sich neben Konradin sieben weitere
Fachverlage.

Auslandsgeschäft ist wichtige Erlösquelle

Für die deutschen Medienhäuser gewinnen die Auslandsmärkte weiter
an Bedeutung. Rund 20 Milliarden Euro - und damit jeder dritte
Umsatz-Euro - stammen aus dem internationalen Geschäft, wo auch die
Zuwächse zum Teil deutlich stärker als im Heimatmarkt sind.
Unternehmen wie die Verlagsgruppe Passau (Auslandsanteil: 74
Prozent), Bertelsmann (69 Prozent), Springer Science+Business Media
(60 Prozent) und Holtzbrinck (52 Prozent) erwirtschaften mehr als die
Hälfte ihres Umsatzes im Ausland.

Gewinne steigen kräftig

Die anhaltende Kostendisziplin in den Medienhäusern ist ein Grund
für kräftige Gewinne selbst bei moderatem oder stagnierendem
Umsatzzuwachs. So wuchsen beispielsweise bei Pro Sieben Sat 1 Media
die Erlöse nur um 6 Prozent, das Ebitda um 16 Prozent. Axel Springer
erwirtschaftete sogar knapp 1 Prozent weniger Umsatz, steigerte aber
gleichzeitig das Ebita um rund 11 Prozent auf Rekordhöhe. Beim
Süddeutschen Verlag steht dem Umsatzplus von 0,8 Prozent ein um 40
Prozent gestiegener Gewinn gegenüber.

Die Digitalisierung hat neue Technologien, Wettbewerber und
Geschäftsmodelle hervorgebracht - und das Innovationstempo für die
klassischen Medienunternehmen deutlich verschärft. Folglich sehen
Medienmanager laut der HORIZONT-Umfrage ihre wichtigsten
Zukunftsaufgaben in der Entwicklung neuer Medienprodukte sowie im
Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder.

Das komplette Ranking "Die größten deutschen Medienunternehmen
2006" sowie eine ausführliche Analyse veröffentlicht HORIZONT in
Ausgabe 30/07, ET: 26. Juli 2007. Auszüge können Nutzer ab Donnerstag
auch unter www.horizont.net/medienhaeuser abrufen.

Kontakt:
Volker Schütz, Chefredaktion HORIZONT
Telefon 069 7595-1617
E-Mail schuetz@horizont.net
Internet www.horizont.net

25. Juli 2007

Originaltext: Horizont
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=35681
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_35681.rss2

Pressekontakt:
Kontakt:
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag
dfv Unternehmenskommunikation
Birgit Clemens
Mainzer Landstraße 251
60326 Frankfurt/Main
Telefon: 069 / 7595 - 2051
Fax: 069 / 7595 - 2055
E-Mail: presse@dfv.de
 
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