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Bristol-Myers Squibb bietet mit dem Programm SECURE THE FUTURE(R) neuen Ansatz, um erfolgreiches Modell zur Behandlung von HIV zu wiederholen

Geschrieben am 23.07.2007 - [Nächster Artikel]

Sydney, Australien (ots/PRNewswire) -

Bristol-Myers Squibb hat heute angekündigt, mit einem neuen Ansatz
sein Programm SECURE THE FUTURE(R) in den Entwicklungsländern
auszuweiten, indem es seine bislang erfolgreichsten
Unterstützungsprogramme zur Behandlung von HIV in enger
Zusammenarbeit mit Regierungen, öffentlichen Kommunen und weiteren
Geldgebern wiederholen will. Die Initiative offeriert eine praktische
Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie eine fachliche Unterweisung durch
Mitarbeiter von SECURE THE FUTURE. Mit Methoden, die selbst in den
ärmsten und abgelegensten Gebieten Afrikas ausgezeichnete Ergebnisse
zeitigten, sollen effektive Unterstützungsprogramme für die
Behandlung von HIV erstellt werden. In Ländern wie Mali, Namibia,
Südafrika und Swaziland wird das Programm bereits wiederholt.

Zielsetzung ist es, auch anderen die Erfahrungen zu vermitteln,
die SECURE THE FUTURE während eines 8-jährigen Kampfes gegen HIV/AIDS
in einigen der wirtschaftsschwächsten Gebiete Afrikas gesammelt hat.
Ein an fünf Standorten angelegtes Demonstrationsprojekt wurde durch
SECURE THE FUTURE in Zusammenarbeit mit Regierungen,
Kreiskrankenhäusern und Stadtgemeinden in Botswana, Lesotho, Namibia,
Swaziland und Südafrika koordiniert und die dort gesammelten
Erkenntnisse in einem Handbuch dokumentiert.

Höhere CD4-Werte, bessere Befolgung der
Medikamenteneinnahmeverordnung, verminderte Bettenbelegung und
Rückgang von AIDS-bedingten Todesfällen in Krankenhäusern sowie eine
verbesserte Lebensqualität wurden als Ergebnisse des
Unterstützungsprogramms dokumentiert. Während das Programm gründlich
überwacht und ausgewertet wurde, wurde medizinische Pflege und
Behandlung mit einer Reihe von kommunalen Unterstützungsprogrammen
kombiniert, so zum Beispiel häusliche Krankenpflege, zielgerichtete
und breit angelegte Mobilisierung und Bildung innerhalb der Städte
und Gemeinden, psychologische Betreuung, Ernährungsbeihilfen,
Arbeitsbeschaffungsmassnahmen und Nachbarschaftshilfe.

"Mit Unterstützung durch kommunale Einrichtungen wird sich ein
Patient eher einem HIV-Test und einer Behandlung unterziehen, er wird
eher eine antiretrovirale Therapie beginnen und diese konsequenter
durchführen, er wird mit weniger Wahrscheinlichkeit die Behandlung
unterbrechen und mit grösserer Wahrscheinlichkeit die besseren
klinischen Werte vorweisen können," so Phangisile Mtshali, Director
der Bristol-Myers Squibb Foundation und verantwortlich für die
Durchführung des SECURE THE FUTURE - Programms in Südafrika im Jahre
2006. Das Programm wurde 1999 von Bristol-Myers Squibb ins Leben
gerufen und hat sich inzwischen mit 150 Millionen US-Dollar in 12
afrikanischen Ländern engagiert, wobei das Hauptaugenmerk auf
kommunalen Unterstützungsprogrammen, Kinderhilfsmassnahmen und dem
Aufbau der Infrastruktur liegt.

Auf der Tagung der International AIDS Society in Sydney haben
Vertreter von SECURE THE FUTURE einen öffentlichen Gesundheitsplan
vorgestellt unter dem Titel: "SECURE THE FUTURE Manual: Seven Steps
to Involve the Community in HIV/AIDS Treatment Support Programs
(First Edition)". Das Handbuch erklärt, wie Programme zur
antiretroviralen Behandlung unter Einbeziehung kommunaler
Unterstützungen erstellt werden können, wodurch der Patient sowohl zu
Hause und in der Gemeinde als auch im Krankenhaus Unterstützung
bekommt. Es stellt in Feldversuchen bewährte Massnahmen vor, die der
Gemeinde bei der individuellen Anpassung und Realisierung des
Versorgungsmodells helfen sollen, und gleichzeitig werden dessen
Auswirkungen auf den Patienten überwacht und ausgewertet. Ausserdem
enthält das Handbuch vollständige Fallstudien über Gemeinden, die das
Modell bereits realisiert haben.

"Dieses Handbuch liefert praktische Instruktionen dazu, wie die
Anstrengungen von klinischem und kommunalem Personal aufeinander
abgestimmt werden können. Es zeigt, wie der einzelne die Arbeit des
anderen aufwerten kann, indem Informationen über Fortschritte und
Bedürfnisse des jeweiligen Patienten mit Hilfe individueller
Massnahme-Tools ausgetauscht werden," so Patricia Doykos Duquette,
Director der Bristol-Myers Squibb Foundation und Mitautorin des
Handbuchs. "So können beispielsweise Mitarbeiter des häuslichen
Pflegedienstes darüber informiert werden, wenn der Patient nicht zum
bestellten Termin im Krankenhaus erscheint. Desgleichen kann ein
Ernährungsspezialist im Krankenhaus die Gemeinde darüber informieren,
dass sein Patient an Unterernährung leidet, sodass diese über das
Partnerprogramm mit zusätzlichen Nahrungshilfspaketen einen
unerlässlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten
kann." Das Handbuch ist über das Internet unter folgender Adresse
abrufbar: www.bms.com/foundation, oder per E-Mail unter
patricia.duquette@bms.com.

Mitarbeiter von Bristol-Myers Squibb und SECURE THE FUTURE stehen
Regierungen und örtlichen Kommunen für Informationen zur Wiederholung
des Modells zur Verfügung und werden die einzelnen Gruppen bei der
Ausarbeitung individueller Programme unterstützen.

Seit 2003 führt SECURE THE FUTURE an fünf Standorten kommunale
Unterstützungsprogramme durch. Mit Stand vom April 2007 waren dort
mehr als 17.000 Patienten registriert, davon 8.000 unter
antiretroviraler Behandlung. Das Modell fokussiert gleichermassen die
Unterstützung von Patienten unter Antiretroviraltherapie wie auch von
Patienten, bei denen die Krankheit noch nicht soweit fortgeschritten
ist, dass eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist.

Eine gründliche Evaluierung der fünf Standorte durch Family Health
International zeigte, dass HIV-positive Patienten mit einer
koordinierten Unterstützung von medizinischer und übergreifender
kommunaler Versorgung bessere klinische Werte aufwiesen und auch
halten konnten. Beispielsweise zeigte sich, dass sich bei einer
verbesserten Mobilisierung an den Standorten auch die klinische
Versorgung eklatant verbesserte, dass seitens der Kommunen eher
Massnahmen gegen HIV/AIDS ergriffen wurden, dass die Krankheit nicht
mehr so sehr stigmatisiert wurde und dass die Medikamentenanordnungen
besser befolgt wurden.

Zengani Chirwa, M.D., leitender medizinischer Angestellter von
Mapilelo, dem von SECURE THE FUTURE finanzierten gemeinschaftlichen
Treatment Support Center in Caprivi, Namibia, sagte, dass "die
Bereitstellung von Unterstützungsprogrammen durch örtliche Kommunen
die Ergebnisse von Krankenhausbehandlungen ausserordentlich positiv
beeinflusst. So wurden im Demonstration Center von SECURE THE FUTURE
höhere CD4-Werte bei solchen Patienten gemessen, die zusätzlich zur
medizinischen Versorgung auch Unterstützung durch die örtliche
Kommune erhielten. Kontrollmessungen zeigten, dass Patienten mit
dieser Unterstützung nach 12 Monaten durchschnittliche CD4-Werte von
326 aufwiesen im Gegensatz zu Patienten, die diese Unterstützung
nicht erhielten und deren Werte bei 268 lagen. Diese Messwerte sind
ein äusserst wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand des
Patienten, denn je höher die Werte sind, desto stärker ist die
körpereigene Immunabwehr."

Sowohl im Caprivi Center als auch im Bobonong Center stellte
Chirwa fest, dass bei Patienten mit kombinierter Unterstützung durch
Kommune und medizinische Versorgung die Bettenbelegung in
Krankenhäusern um 50 % niedriger war.

Regierungen und örtliche Kommunen engagieren sich bereits nach
Kräften für die Errichtung weiterer SECURE THE FUTURE Centers. Das
erste Wiederholungsprogramm wurde von SECURE THE FUTURE in der
Koulikoro-Region in Mali im Jahre 2005 auf Drängen örtlicher
Fachexperten in Zusammenarbeit mit der Landesregierung aufgestellt.
Bis heute wurden mehr als 5.000 Menschen auf HIV getestet, davon
liessen sich 374 HIV-positive Patienten für das Programm registrieren
und 214 Patienten erhielten eine antiretrovirale Behandlung. Das
Koulikoro Reference Health Center bietet Kommunikation über die
Kommunen und Bildung, Lebensmittelprogramme und häusliche
Pflegedienste durch lokale Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs)
sowie kommunale Organisationen und Vereine von "People Living with
HIV/AIDS".

In Namibia eröffnete das Mapilelo-Projekt in Zusammenarbeit mit
der Landesregierung und lokalen kommunalen Organisationen im April
2007 ein neues Center in Kavango, Nankudu, Namibia. Das Nankudu
District Hospital und vier Primary Health Clinics bieten ca. 900
Patienten medizinische Versorgung und kommunale Unterstützung.

In Bambisana in der Eastern Cape Province in Südafrika hat das
Bambisanani NGO eine Partnerschaft mit dem lokalen Kreiskrankenhaus
etabliert und stellt seit Februar diesen Jahres kommunale
Unterstützung einschliesslich häuslicher Pflege und Verpflegung mit
Nahrungsmitteln für 1.400 HIV-positive Patienten unter
antiretroviraler Medikamententherapie zur Verfügung. Finanziert durch
SECURE THE FUTURE eröffnete Bambisanani zwei weitere Center für die
Unterstützung von 50 Waisen- und gefährdeten Kindern, da die Anzahl
der Kinder, die unter den negativen Folgen der Krankheit leiden,
beständig zunimmt.

In Swaziland hat die Landesregierung in Zusammenarbeit mit SECURE
THE FUTURE das PORECO-Modell Prevention-of-Mother-to-Child
Transmission Program Plus (Mutter-Kind-Übertragung von AIDS)
wiederholt, dass bereits in Mbabane erfolgreich durchgeführt wurde.
Das Wiederholungsprojekt in der Northern Hhohho Region bietet bis zu
3.000 schwangeren Frauen, ihren Neugeborenen und Partnern kommunale
Unterstützung und intensive Patientenüberwachung durch den gesamten
Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Versorgung
wird auch nach der Geburt fortgeführt, indem das Neugeborene durch
die Ärzte des Pediatric AIDS Corps eine kinderärztliche Versorgung
erhält. Dieses Programm wird durch SECURE THE FUTURE in
Zusammenarbeit mit dem Baylor College of Medicine finanziert.

Co-Autoren des Handbuchs SECURE THE FUTURE waren Sebastian
Wanless, M.D., medizinischer Direktor von SECURE THE FUTURE, Duquette
und Mtshali als Projektmanager zuständig für die Durchführung des
Programms unter Mitarbeit des Personals der Bristol-Myers Squibb
Foundation sowie I-TECH, dem International Training and Education
Center on HIV. I-TECH ist ein gemeinsames Projekt der University of
Washington und der University of California San Francisco. I-TECH
wurde im Jahre 2002 als Teil des President's Emergency Plan for AIDS
Relief (PEPFAR) durch die Health Resources and Services
Administration in Zusammenarbeit mit den U.S. Centers for Disease
Control and Prevention and USAID gegründet.

Bristol-Myers Squibb ist ein global agierender Hersteller von
Pharma- und Gesundheitsprodukten, der es sich zum Ziel gesetzt hat,
menschliches Leben zu verlängern und zu verbessern. Informationen zu
Bristol-Myers Squibb finden Sie unter http://www.bms.com.

Webseite: http://www.bms.com
http://www.bms.com/foundation

Originaltext: Bristol-Myers Squibb
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6703
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6703.rss2

Pressekontakt:
Becky Taylor, Büro: +1-609-252-4476, Mobil: +61-414-016-443,
rebecca.taylor@bms.com, oder Stephen Haynes, Büro: +65-6346-9425,
Mobil: +65-9018-8314, stephen.haynes@bms.com, oder Michael Moore,
Büro: +61-3-9213-4349, Mobil: +61-40-77-59253,
michael.j.moore@bms.com, alle sind Mitarbeiter von Bristol-Myers
Squibb
 
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