Siek (ots) - Lokführerstreik: Züge stehen still - Aufgeregte Reisende durch Lübecker Bahnhofsmission betreut Busersatzverkehr nach Hamburg und Bad Oldesloe - Ein Lokführerstreik hat auch den Nahverkehr in Schleswig-Holstein in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Besonders am Lübecker Hauptbahnhof ging nichts mehr. Eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmission betreute dort die älteren Reisenden, die sich über die Situation aufgeregt hatten. Auch Angestellte der Bahn wirkten beruhigend auf die Fahrgäste ein und führten sie zu Ersatzbussen, die nach Bad Oldesloe und Hamburg fuhren. Bereits gestern Abend war den Lokführern von einem Gericht der Streik untersagt worden. Dieses Urteil war aber laut Gewerkschaftsangaben nicht zugestellt. Man habe dem Arbeitgeber ein deutliches Signal gesetzt, dass die Beschäftigten hinter der Forderung der Gewerkschaft stünden. Daher seien die Warnstreiks bereits um 10.15 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 11.00 Uhr beendet worden. Das zunächst nicht zugestellte Urteil des Arbeitsgerichts Mainz sei dafür nicht ausschlaggebend gewesen - Wir haben folgende Bilder und O-Töne: - Busse fahren vor - Reisende werden zu Ersatzbussen gebracht - Regionalzüge stehen auf dem Lübecker Hautpbahnhof still - Reisende stehen vor Fahrkarten-Automaten - Reisegruppe fotografiert sich gegenseitig vor den leeren Zügen - Streikende Lokführer stehen mit Fahnen vor den Loks - Bahnangestellte reden beruhigend auf Reisende ein - Anzeigetafel - Gruppe von Streikenden steht vor dem Lübecker Bahnhof - Totale des Hauptbahnhofes mit stehenden Regionalzügen- Jugendgruppe steigt in Ersatzbusse ein - Streikplakat an Regionalzug - Lehrerin mit Kindern spricht mit Bahnangestellten - O-Ton mit Lokführer "...ich muss fahren, weil ich Beamter bin..." - O-Ton mit Ursula FriedrichMitarbeiterin der Bahnhofsmission "..wir haben Reisende beruhigt..." O-Ton mit jungen Reisenden ..."wir fahren mit dem Bus, wenn Platz für die Fahrräder ist..." - O-Ton mit Uwe Springer, Gewerkschaft GDL, "wie streiken weiter bis Urteil zugestellt ist.." bundesweit fehlen über 1000 Lokführer, das geht zu Lasten der Sicherheit..." Übersichten und Schnittbilder
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