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Burnout: erst Feuer und Flamme, dann ausgebrannt!

Geschrieben am 10.07.2007 - [Nächster Artikel]

Werder (ots) - Laut aktuellen Umfragen leidet ein Viertel der
deutschen Fach- und Führungskräfte an massiven Erschöpfungssymptomen
durch dauerhaften Arbeitsstress. Die steigende Arbeitsbelastung ohne
eine ausgleichende Arbeits-Lebens-Balance lässt das Risiko für eine
Burnout-Erkrankung dramatisch steigen. Auch wenn sich die
Krankheitshäufigkeit weitläufig noch nicht exakt feststellen lässt,
wird eine allgemeine Steigerung des Burnout-Risikos aufgrund
veränderter Lebens- und Arbeitsbedingungen erwartet. Doch nicht nur
Führungskräfte sind betroffen....

Ging man früher davon aus, dass hohe Arbeitsbelastungen
insbesondere in "helfenden Berufen" zu massiven Erschöpfungssymptomen
führen, weiß man heute, dass das Burnout fast alle Berufsgruppen
betrifft. Die Liste der auslösenden Ursachen für ein Burnout ist
lang; die seelischen und psychosozialen Aspekte werden dabei häufig
unterschätzt. Gefährlich wird es allerdings dann, wenn sich das
Alltagsleben in ein Leidensbild verwandelt, zur täglich Qual wird und
die Betroffenen leise und unerbittlich in eine selbstzerstörerische
Krankheit hineinzieht. Werden die Erschöpfungssymptome ignoriert,
führt der Weg direkt in den Abgrund der Erkrankung. An Burnout
erkrankte Menschen sind nicht ausreichend fähig gesunde Grenzen zu
setzen. Warum kann aber der eine trotz hoher Arbeitsbelastung ein
gesundes Maß finden, ein anderer jedoch nicht?

Burnout-Prophylaxe beinhaltet nicht nur die Durchführung eines
adäquaten Zeitmanagements, sie geht weit darüber hinaus. Sie ist der
Lernprozess, den vielfältigen Anforderungen und Ansprüche des Lebens
gerecht zu werden. Wir sind alle in verschiedene Systeme eingebunden.
Das Arbeitssystem unseres Berufslebens ist nur eines davon. Familiäre
Bindungen und Prägungen haben einen großen Einfluss auf unsere
Belastbarkeit und auf die Fähigkeit, angemessen und ohne
Schuldgefühle nein sagen zu können. Und wer nicht nein sagen kann,
wird krank. Wer dem Burnout bereits in seinen Anfängen begegnen
möchte muss also lernen, Grenzen zu setzen. Nur wer um seine Grenzen
weiß, kann sie auch positiv leben.

Beratungen zur Klärung der Probleme und der Ursachen sind oftmals
eine große Hilfe für Betroffene. Manchmal heilt die ausschließlich
medizinische Behandlung nicht. Familienaufstellungen können zu einem
tiefen Verständnis des Burnouts und seiner Symptome und zu heilsamen
Lösungen führen. Sie zeigen persönliche oder familiäre Hintergründe
des Leides auf. Betroffenen erfahren Impulse für einen Weg, der
angemessene Grenzen ermöglicht. Eine Hilfe für alle, die die Ursache
ihrer Konflikte ändern wollen. Mehr zu Familienaufstellungen und zu
Seminaren zum Thema "Grenzen setzen" gibt es unter
www.aufstellungstage.de

Originaltext: Dr. Renate Wirth - Praxis für Systemaufstellungen
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=67302
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_67302.rss2

Pressekontakt:
Dr. agr. HP psych.Renate Wirth
Tel.: 03327 - 71000 renate.wirth@aufstellungstage.de
Agentur PublicScience
Tel.: 030 280 88 104 info@publicscience.de
 
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