Berlin (ots) - Die Berliner Charité erwartet durch den Umzug der Pfizer Deutschland-Zentrale nach Berlin eine Stärkung des Gesundheitsstandortes Berlin. "Wenn Pfizer nach Berlin zieht, zeigt das, dass die Stadt inzwischen erhebliches Gewicht als Gesundheitsstandort hat", sagte Charite-Chef Detlev Ganten dem "Tagesspiegel" (Samstags-Ausgabe). "Die Entscheidung wird enorme Sogwirkung für andere haben."
Auch die Charité werde von dem Umzug profitieren. "Räumliche Nähe ist immer ein Pluspunkt", sagte Ganten der Zeitung. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir künftig auf allen Ebenen noch enger mit Pfizer zusammenarbeiten." Als Beispiel nannte er einen Beteiligung an den Sonderforschungsbereichen und Ausgründungen der Charité, bei denen es um die Entwicklung eigener Therapieformen gehe.
Für die Charité sei Pfizer schon jetzt einer der wichtigsten Partner, vor allem bei klinischen Studien im Bereich Herz-Kreislauf und der Krebsforschung. Das Geschäftsvolumen liegt bei etwa einer Million Euro pro Jahr, sagte Ganten.
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