Ulm (ots) - Ob das Gesamtpaket ausreicht, um den schwerfälligen Tanker Telekom wieder in sicheres Fahrwasser zu bekommen, muss sich zeigen. Zwar hat Vorstandschef René Obermann zunächst einmal einen Punktsieg errungen, in dem er Hartnäckigkeit trotz vieler Anfeindungen und trotz des öffentlichen Drucks zeigte. Aber er hat insgesamt nicht jenes Einsparpotenzial realisieren können, das er als Ziel ausgab. Ist das nicht bereits das Argument für Nachbesserungen bei den nächsten Tarifrunden? Hinzu kommt: In einer gerade für die Telekommunikationsbranche schwierigen Zeit Arbeitsplätze für mehr als fünf Jahre zu garantieren, ist ziemlich wagemutig.