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Streikende Arbeiter in Versammlung vor Firmensitz fordern: " Dial, räum deinen Laden auf! "

Geschrieben am 15.06.2007 - [Nächster Artikel]

Washington (ots/PRNewswire) -

- Lokalpolitiker unterstützen Arbeiter angesichts des Versuchs des
Herstellers von Reinigungsprodukten, Ungerechtigkeiten unter den
Teppich zu kehren

Lokalpolitiker und Gemeindemitglieder versammelten sich am
Donnerstag, dem 7. Juni vor dem Gebäude einer Tochtergesellschaft der
Henkel KGaA (DE: HEN), um streikende Arbeiter zu unterstützen. Die
Arbeiter protestierten gegen die Arbeitsbedingungen bei Great Western
Erectors, einem Subunternehmen, das den künftigen Firmensitz von Dial
in One Scottsdale bauen soll. Henkel KGaA, ein öffentlich-rechtliches
Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, erwarb die Dial Corporation in
2004. Mit Winkeln und Fahnen forderten die versammelten
Gemeindemitglieder die Dial Corporation dazu auf, sie in ihrer
Forderung nach Gerechtigkeit bei Great Western Erectors zu
unterstützen.

Die Zusammenkunft wurde von der " Coalition for Justice at Great
Western Erectors " organisiert. Die Koalition ist eine Vereinigung,
die von den Arbeitern von Great Western Erectors ins Leben gerufen
wurde, um für Menschenwürde und Gerechtigkeit am Arbeitsplatz zu
kämpfen. Der Streik der Great Western-Arbeiter richtet sich gegen den
Mangel an Trinkwasser auf den Baustellen, was zu gefährlichen Fällen
von Dehydration führte. Die Arbeiter sprachen von einer Anzahl von
Problemen am Arbeitsplatz. Dazu gehörte, dass sie von beleidigenden
und respektlosen Managern gezwungen wurden, durch vorgesehene Pausen
und Mittagszeiten durchzuarbeiten. Great Western schüchterte
Arbeiter ein, die gegen die Arbeitsbedingungen protestierten. Dazu
gehörte auch ein Vorfall, wo ein leitender Angestellter des
Unternehmens den streikenden Arbeitern auf einer Great
Western-Baustelle eine Schusswaffe präsentierte.

Juan Ramirez, ein streikender Arbeiter von Great Western Erectors,
erklärte: " Wir haben versucht, mit Dial zu sprechen und haben sogar
Henkel einen Brief geschickt, in dem wir die Probleme erläuterten.
Wir dachten, dass Dial sich zumindest unsere Probleme anhören würde,
aber sie möchten nur mit den Subunternehmern sprechen [Great Western
Erectors und Sundt Construction]. Sie lassen uns nicht einmal unsere
Geschichte erzählen. "

Seit März 2007 haben die streikenden Arbeiter mehrfach den
Firmensitz der Gesellschaft aufgesucht. Ein Gespräch wurde jedoch
abgelehnt. Streikbefürworter versuchten am 7. März mit Dial zu
sprechen und vereinbarten ein Gespräch mit Frau Natalie Violi. Später
wurden sie von einem Vice President des Unternehmens kontaktiert, der
das Treffen mit der Begründung absagte, es sei nicht notwendig. Frau
Violi teilte den Arbeitern später mit, sie habe mit deren "
Vorgesetzten " gesprochen und müsse nicht mit ihnen sprechen.

Zu den Sprechern auf der Veranstaltung zählten State
Representative Ed Ableser vom District 17 und Reverend Trina Zelle
sowie streikende Arbeiter von Great Western. Nachdem Politiker und
Gemeindevorsitzende die Forderung nach Gerechtigkeit der Arbeiter
symbolisch unterzeichneten, wurde ein Versuch gestartet, diesen der
Dial Corporation vorzulegen. Die Bemühungen der Arbeiter, angehört zu
werden, waren jedoch wieder zwecklos, selbst Representative Ableser
wurde vom Sicherheitsdienst der Dial Corporation zurückgewiesen.

" Schon immer gab es Menschen, die keine Verantwortung übernehmen
wollten. Aber das heisst nicht, dass das in Ordnung ist ", erklärte
Pfarrerin Trina Zelle. " Wir sind verantwortlich für das, was in
unserem Namen oder für unser Wohlergehen geschieht, erst recht wenn
wir dafür bezahlen! Unternehmen sind dabei keine Ausnahme. Die Dial
Corporation muss den richtigen Weg einschlagen und Verantwortung für
die unmenschlichen Praktiken ihrer Subunternehmer übernehmen. "

Koalitionsmitglied und streikender Arbeiter Felipe Hernandez
erklärte: "Viele der Firmeneigentümer, mit denen wir sprechen, sagen
das Gleiche -- 'An unserem Arbeitsplatz passiert so etwas nicht. Also
ist es auch nicht unser Problem.' oder 'Wir sind nicht verantwortlich
für die Personaleinstellungen für unsere Projekte, also sind wir auch
nicht verantwortlich.' "

Tatsächlich sagte eine Dial-Sprecherin auch aus, sie verstünde
nicht, warum Dial bestreikt würde, da Dial die Bauarbeiter nicht
beschäftige bzw. auch nicht deren Arbeitsverträge abschliesse. Die
Dial Corporation veröffentlichte die folgende Aussage: " Weder Dial
noch Henkel, Dials Muttergesellschaft, haben etwas mit dieser
Angelegenheit zu tun. "

Umgekehrt behauptet das Unternehmen auf der Website von Henkel,
nach den Grundsätzen des " offenen Dialogs " zu handeln und laut
Verhaltenskodex von Dial seien selbst Subunternehmer verpflichtet,
nach den Verhaltensrichtlinien von Henkel zu handeln.

Hernandez erklärte: " Wir haben diese Versammlung einberufen,
damit sie wissen: selbst wenn ein Subunternehmer sich bei ihrem
speziellen Projekt korrekt verhält, verpflichten sie dennoch ein
Unternehmen, dass seine Arbeiter ausbeutet. "

Ansprechpartner: Felipe Hernandez
+1-623-466-2273
Bernie Evers
+1-202-383-4851

Originaltext: Coalition for Justice at Great Western Erectors
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=66972
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_66972.rss2

Pressekontakt:
Felipe Hernandez, +1-623-466-2273, oder Bernie Evers,
+1-202-383-4851, für die " Coalition for Justice at Great Western
Erectors "
 
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