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Prävention gegen Kinderhandel in Afrika verstärken Hilfsorganisation Plan schützt Kinder und Jugendliche vor Ausbeutung

Geschrieben am 14-06-2007

Hamburg (ots) - Kinderhandel ist einer der schlimmsten Verstöße
gegen die Menschenrechte. Über eine Million Minderjährige sind
weltweit betroffen. Das Kinderhilfswerk Plan hat umfassende Programme
zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Ausbeutung entwickelt.
Zum diesjährigen Tag des afrikanischen Kindes, am 16. Juni 2007,
ergreifen Mädchen und Jungen der afrikanischen Plan-Partnergemeinden
das Wort und warnen ihre Familien und Freunde vor den Machenschaften
der Kinderhändler.

"Der Handel mit Kindern hat sich zu einem lukrativen Geschäft
entwickelt", weiß Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan
Deutschland, "allein in Westafrika werden jedes Jahr rund 200.000
Mädchen und Jungen in sklavenähnliche Verhältnisse verkauft. Sie
landen auf Plantagen, Feldern oder in Privathaushalten. Die
Kinderhändler finden ihre Opfer meist in ländlichen Regionen, wo die
Familien arm sind. Sie versprechen den Eltern, die Kinder gut zu
versorgen und zur Schule zu schicken. Doch statt den Schulbesuch oder
eine Ausbildung zu ermöglichen, werden die Kinder ausgebeutet und
misshandelt."

Plan bekämpft den Kinderhandel und appelliert an die Regierungen,
energisch gegen die Schlepper und Drahtzieher dieser Verbrechen
vorzugehen. Das Kinderhilfswerk führt Aufklärungskampagnen durch und
hilft den Opfern dieser schmutzigen Geschäfte. Marianne M. Raven
betont, wie wichtig dabei die Partizipation ist: "Jungen und Mädchen
können eine aktive Rolle im Bemühen gegen Kinderhandel übernehmen.
Plan stärkt sie, sich und Gleichaltrige vor den unseriösen Angeboten
der Geschäftemacher zu schützen. So lässt sich langfristig
verhindern, dass Kinder verschleppt und ausgebeutet werden."

Am 16. Juni 2007 weisen Kinder und Jugendliche der afrikanischen
Partnergemeinden von Plan mit vielfältigen Aktionen auf die Gefahren
des Kinderhandels hin. Mit Podiumsdiskussionen, Theateraufführungen
und anderen Veranstaltungen sensibilisieren sie Erwachsene und andere
Heranwachsende. In neun Ländern Westafrikas haben sie 30-minütige
Radiosendungen zum Thema gestaltet. Darin berichten Mädchen und
Jungen von ihren eigenen Erfahrungen mit Kinderhändlern und fordern
die Bevölkerung auf, nicht wegzusehen. Online können sich Kinder und
Jugendliche auf dem Weblog http://dacday.blogspot.com informieren und
austauschen. In Togo und Senegal hat Plan Workshops mit RAP-Musikern
veranstaltet. Unter dem Motto "Kinderhandel - Afrika, zerstöre nicht
Deine Zukunft" findet in Dakar am Samstag ein Konzert mit
westafrikanischen Künstlern statt, das von zahlreichen TV-Sendern
live übertragen wird.

Originaltext: PLAN INTERNATIONAL DEUTSCHLAND e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=18591
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_18591.rss2

Pressekontakt:
Pressestelle Plan International Deutschland e. V.

Ute Kretschmann, Tel.: 040 / 61140-152 , -251
ute.kretschmann@plan-international.org

Antje Schröder, Tel.: 040 / 61140-281,
antje.schroeder@plan-international.org


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