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Mit den richtigen Prioritäten Kindergesundheit besser schützen / VCI zum Bericht der EU bei der WHO-Konferenz zu Umwelt und Gesundheit in Wien

Geschrieben am 13-06-2007

Frankfurt/Main (ots) - Der Verband der Chemischen Industrie (VCI)
in Deutschland begrüßt und unterstützt die Aktivitäten auf EU-Ebene,
mögliche Zusammenhänge zwischen Umweltfaktoren und dem
Gesundheitszustand von Kindern in Europa zu erforschen. Dabei werde
aufgrund zunehmender wissenschaftlicher Erkenntnisse immer mehr
deutlich, dass der persönliche Lebensstil maßgeblich das
gesundheitliche Wohlergehen der Kinder beeinflusse. "Wir müssen beim
europäischen Aktionsplan 'Umwelt und Gesundheit' künftig stärker
darauf achten, dass wir die richtigen Schwerpunkte setzen. Die
EU-Kommission wird dem Problem nicht gerecht, wenn sie nur einseitig
bestimmte technische oder chemische Risikofaktoren als mögliche
Ursachen für gesundheitliche Probleme untersucht. Es zeigt sich immer
deutlicher, dass wir einen umfassenden Ansatz brauchen, der
Umweltdaten mit psychosozialen Aspekten wie Bewegungsmangel,
Ernährungsweise oder Lärmbelastung kombiniert. Wenn die Kommission
ihre Prioritäten dahingehend überprüft, kann noch sehr viel für ein
besseres Gesundheitsniveau von Kindern in der EU erreicht werden",
erklärte Dr. Gerd Romanowski, der für Umweltpolitik zuständige
Geschäftsführer des VCI.

Vom 13. bis 15. Juni zieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
in Wien eine Zwischenbilanz der Umsetzung ihrer Beschlüsse zum
Kinderaktionsplan "Children's Health and Environment for Europe", den
sie in Budapest im Juni 2004 verabschiedet hat. Die Mitgliedstaaten
der WHO und die EU-Kommission berichten auf der Konferenz über den
Stand ihrer jeweiligen Programme. Die Auswertung der Statusberichte
wird auch dazu dienen, die Schwerpunktthemen für das nächste
WHO-Ministertreffen 2009 in Italien zu definieren. Die bisherigen
Initiativen der EU-Kommission, Einflussfaktoren auf die Gesundheit
von Kindern im Rahmen des "Europäischen Aktionsplans für Umwelt und
Gesundheit 2004-2010" zu identifizieren und zu bewerten, haben klare
Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Umweltbelastung im
Gesamtkontext der öffentlichen Gesundheit in der EU nur begrenzt eine
Rolle spielt.

Dieses Ergebnis macht deutlich, dass viele weitere Faktoren
untersucht werden müssen, um den Gesundheitszustand von Kindern
fundiert beurteilen zu können. Dazu zählen zum Beispiel Übergewicht
in Folge von Bewegungsmangel oder falsche Ernährung, aber auch andere
sozioökonomische Indikatoren. Solche Faktoren hat das
Robert-Koch-Institut in seiner gerade veröffentlichten
repräsentativen Studie mit über 17.000 Kindern und Jugendlichen im
Alter von 3 bis 17 Jahren in Deutschland analysiert und bewertet. Die
Untersuchungen belegen, so der VCI, dass soziale Faktoren einen
großen Einfluss auf die Gesundheit von Kindern haben.
Umweltbelastungen, zum Beispiel durch Schwermetalle, haben dagegen
abgenommen. Die Bundesregierung trägt diesen Erkenntnissen in ihrem
Bericht zur Umsetzung der europäischen Umwelt- und
Gesundheitsbeschlüsse in Deutschland "Eine lebenswerte Umwelt für
unsere Kinder" Rechnung und bezieht deshalb neben Umweltfaktoren auch
Faktoren zum Lebensstil mit ein.

"Produkte und Verfahren der chemisch-pharmazeutischen Industrie
haben erheblich mit dazu beigetragen, die Gesundheit der Menschen zu
verbessern. In Deutschland beträgt die Lebenserwartung heute deutlich
über 80 Jahre und ist damit so hoch wie nie zuvor. Die überaus
positive Gesundheits- und Umweltbilanz der Branche in Europa sollte
die Kommission nicht aus den Augen verlieren, wenn sie weitere
Maßnahmen beschließt", sagte Romanowski. Davon unabhängig werde die
chemische Industrie kontinuierlich weiter daran arbeiten, die
Sicherheit und Umweltverträglichkeit ihrer Produkte zu optimieren.

Originaltext: Verband der Chemischen Industrie e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=12523
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_12523.rss2

Pressekontakt:
Manfred Ritz
VCI-Pressestelle
Telefon: 0049 69 2556-1496
E-Mail: ritz@vci.de


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