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Behandlung mit Biologika vermindert Rheumatoide Arthritis bedingte Behinderung bei Langzeitpatienten

Geschrieben am 13.06.2007 - [Nächster Artikel]

Barcelona, Spanien (ots/PRNewswire) -

- Neue Daten bestärken Langzeit-Sicherheitsprofil von Biologika

Auf dem EULAR-Kongress (Kongress der Europäischen Liga gegen den
Rheumatismus) wurden heute neue Daten als Nachweis für die Sicherheit
und Wirksamkeit von Enbrel(R) (Etanercept) bei der Langzeitbehandlung
von Rheumathoider Arthritis vorgelegt.(1) Über 2.000 mit diesem
Biologika bis zu 9 Jahre behandelte Patienten bemerkten
Verbesserungen ihrer Behinderung wobei die Sicherheit des Medikaments
auch bei Langzeitanwendung bestehen blieb.

Biologika wie Etarnecept wirken, indem sie das körpereigene
entzündungserregende Protein "Tumor-Nekrose-Faktor" blockieren.(2)
Kombiniert mit Methotrexate hat Etanercept, auch als
Anti-TNF-Therapie bekannt, Röntgenschäden bei Patienten mit mässiger
RA-Aktivität über mehrere Jahre nachweislich zum Stillstand gebracht
- was heisst, dass die Krankheit zum dem Zeitpunkt nicht
fortschreitet.(3)

Professor Lars Klareskog vom Karolinska Institute Karolinska
University in Schweden, sagte, "Diese überzeugenden Daten sollten
Ärzte dazu ermutigen, Biologika bei Patienten mit aggressiver und
progressiver Rheumatoider Arthritis früher in Erwägung zu ziehen und
Patienten sollten jetzt durch eine Behandlung, deren
Langzeitsicherheit erwiesen ist, Aussicht auf weniger Behinderung
haben."

Die Untersuchung beinhaltet über neuntausend Patientenjahre
umfassende Daten von insgesamt 2.054 Patienten, die auf schwere
Nebenwirkungen (SAEs, Serious Adverse Events), schwere und
opportunistische Infektionen, Sepsis, bösartige Tumore und Lymphome
hin beobachtet wurden. Insgesamt war die SAE-Rate denen von
Kontrollgruppen ähnlich (0,11 PT/Jahr und 0,17 PT/Jahr verglichen mit
0,11-0,20 PT/Jahr), ebenso verhielt es sich mit ernsthaften
Infektionen und Berichte von opportunistischen Infektionen waren
selten.(1)

Professor Emilio Martin Mola von der rheumatologischen Abteilung
des Hospital Universitario La Paz in Spanien fügte hinzu: "Durch
frühere und anhaltende Gabe von Enbrel können wir dem zerstörerischen
Effekt von RA Einhalt gebieten und die Krankheit über viele Jahre im
Zaum halten. Um den Kampf gegen schwere entzündliche Erkrankungen wie
RA weiterzuführen, ist die Ermittlung einer angemessenen Finanzierung
für Biologika überaus wichtig."

Die durch RA in Europa hervorgerufene wirtschaftliche Belastung
ist aufgrund von Arbeitsunfähigkeit und der Tatsache, dass 20-30%
aller Patienten innerhalb der ersten zwei oder drei Krankheitsjahre
dauerhaft behindert werden, erheblich. (4) Diese neueste Studie
ergänzt die klinischen Beweise und zeigt auf, wie wichtig die
Prävention der Krankheitsentwicklung durch frühzeitigere
Anti-TNF-Therapie ist. Angesichts der von dieser Krankheit
verursachten erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Belastung
kommt dies sowohl den Patienten als auch dem Gesundheitswesen zugute.

Enbrel hat ein gut gekennzeichnetes Sicherheitsprofil und wird gut
vertragen. Bei der Untersuchung wurde eine höher als erwartete
Lymphomrate beobachtet, obgleich das Auftreten eines Lymphoms selten
war. Um festzustellen, ob dies auf die Einnahme eines
TNF-Antagonisten zurückzuführen ist oder das erhöhte Lymphomrisiko
von Patienten mit RA widerspiegelt, sind jedoch weitere Studien
notwendig.

Informationen zu Rheumatoider Arthritis (RA)

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische entzündliche
Erkrankung, die meist die Hände und Füsse befällt, obwohl jede
Gelenkauskleidung betroffen sein kann.(5) Besteht die Krankheit über
einen längeren Zeitraum, kann sie die Sehnen, Bänder, Knorpel und
Knochen dauerhaft schädigen und somit möglicherweise zerstören und
deformieren. (5) Ein möglicher irreversibler Gelenkschaden kann zu
Funktionsverlust und frühzeitigem Tod führen. (6) RA wird ausserdem
mit ernsthaften Komorbiditäten wie Koronaren Herzkrankheiten,(6)
Entzündungen und Lymphomen in Verbindung gebracht.(7)

Informationen zu Wyeth

Wyeth Pharmaceuticals, ein Geschäftsbereich von Wyeth, stellt
führende Produkte für die Bereiche Frauengesundheit,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zentrales Nervensystem, Entzündungen,
Transplantation, Hämophilie, Onkologie, Impfstoffe und
Ernährungsprodukte her. Wyeth ist einer der grössten
forschungsgestützten Hersteller von Pharmazeutika und
Gesundheitsprodukten. Es ist ein führendes Unternehmen bei der
Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von
Pharmazeutika, Impfstoffen, biotechnologischen Produkten und
nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten, welche die
Lebensqualität von Menschen auf der ganzen Welt verbessern. Die
Hauptgeschäftsbereiche des Unternehmens umfassen Wyeth
Pharmaceuticals, Wyeth Consumer Healthcare und Fort Dodge Animal
Health.

(1) Klareskog L. Safety and Efficacy of Over 9 Years of Continuous
Etanercept Therapy in Patients with Rheumatoid Arthritis in North
America And Europe, EULAR Congress 2007, Poster No. THU0170

(2) Weaver, A L, the Impact of new biologicals in the treatment of
Rheumatoid Arthritis Rheumatology 2004;43(Suppl.3):iii17-iii23

(3) van der Heijde, D. et al. Combination etanercept and
methotrexate halts radiographic damage in patients with moderate RA
activity on methotrexate, EULAR Congress 2007, Poster No. THU0213

(4) Sokka T. Work disability in early rheumatoid arthritis.
Clinical and Experimental Rheumatology 2003;21 (Suppl.31) S71-S74

(5) Lee DM, Weinblatt ME. Rheumatoid arthritis Lancet 2001; 358:
903-911

(6) Callahan LF, Pincus T. Mortality in the rheumatic diseases.
Arthritis Care Res 1995;8:229-41

(7) Gabriel SE. The epidemiology of rheumatoid arthritis. Rheum.
Dis. Clin. North Am. 2001;27:269-281

Originaltext: Wyeth Pharmaceuticals
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=56060
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_56060.rss2

Pressekontakt:
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Ann Collins,
Ketchum, Büro +44-(0)20-7611-3522, Mobiltelefon +44-(0)7834-896-523,
E-Mail ann.collins@ketchum.com; Gill Markham, Wyeth Pharmaceuticals,
Büro +44-(0)1628-692-536, Mobiltelefon +44-(0)7770-827-753, E-Mail
markhagl@wyeth.com
 
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