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GM vergibt Aufträge zur Batterieentwicklung für das Chevrolet Volt E-Flex-System

Geschrieben am 05.06.2007 - [Nächster Artikel]

WILMINGTON, Delaware (ots) -

- Wichtiger Schritt in der Entwicklung der Range-Extender- und
Brennstoffzellen-Varianten des E-Flex-Systems

- Continental Automotive Systems entwickelt
Lithium-Ionen-Batterien

- General Motors hat zwei Aufträge zur Entwicklung von
Lithium-Ionen-Batterien für sein elektrisches Antriebssystem "E-Flex"
vergeben. Dies wurde heute auf der jährlichen Aktionärsversammlung
von GM bekannt gegeben.

GM wählte zwei Unternehmen aus 13 Kandidaten, die technische
Konzepte für fortschrittliche Lithiumbatterien eingereicht hatten.
Sie sollen in dem elektrischen Antriebssystem "E-Flex" des
Konzeptfahrzeugs Chevy Volt eingesetzt werden - sowohl in dessen
Range-Extender-Variante mit Benzinmotor als auch in einer Variante
mit Wasserstoff-Brennstoffzellen. Der Anfang des Jahres vorgestellte
Chevy Volt ist mit seiner E-Flex-Architektur ein wichtiger
Bestandteil der GM-Strategie, Mobilität unabhängiger von Erdöl zu
machen.

Ein Auftrag wurde an Compact Power Inc. mit Sitz in Troy,
Michigan, vergeben. CPI ist eine Tochtergesellschaft des koreanischen
Batterie-Herstellers LG Chem und soll die Integration der Batterien
ins Gesamtfahrzeug weiterentwickeln. Der zweite Auftrag ging an
Continental Automotive Systems nach Frankfurt, Teil der in
Deutschland ansässigen Continental AG. Das Unternehmen ist einer der
führenden Automobil-Zulieferer und soll Lithium-Ionen-Batterien
weiterentwickeln. Unabhängig davon sucht GM nach weiteren Lösungen,
Lithium-Ionen-Batterien schnell in Produktion zu bringen.

"Die Unterzeichnung dieser Verträge zur Batterie-Entwicklung ist
ein wichtiger nächster Schritt, um den Volt tatsächlich zu
realisieren", sagte GM Chairman und CEO Rick Wagoner. "Angesichts des
riesigen Potenzials, das der Volt mit seinem E-Flex System bietet, um
Ölverbrauch, Ölimporte und die Emissionen fossiler Brennstoffe zu
reduzieren, ist dies für GM ein Programm mit Top-Priorität."

Das E-Flex-System wurde als "Plug-In" Batterie-Antrieb für das
Konzeptfahrzeug Chevrolet Volt erstmals auf der North American
International Auto Show im Januar vorgestellt. Die Plug-In
Brennstoffzellen-Variante des E-Flex hatte ihr Debüt auf der Shanghai
Auto Show im April. Das "E" steht für "Elektrischer Antrieb"; das
"Flex" repräsentiert die Anpassungsfähigkeit der Antriebsarchitektur.
Sie kann je nach Konfiguration in unterschiedlichen Fahrzeugen
eingesetzt werden und ihre Energie aus allen möglichen Stromquellen
beziehen.

Die beiden ausgewählten Unternehmen boten die besten Lösungen für
die spezifischen Anforderungen, welche die Batterie in Bezug auf
Energie, Leistung, Masse und Haltbarkeit in der E-Flex-Variante
"Range-Extender" erfüllen muss. Die Batterie für die
Brennstoffzellen-Variante benötigt halb so viel Energie und Leistung,
muss aber auf ähnliche Weise in das Fahrzeug integriert werden.

"Diese Technologie entwickelt sich rasend schnell", so Denise
Gray, bei GM zuständig für hybride Energiespeicher. "Diese neuen
Verträge bieten eine Gelegenheit, die unterschiedlichen
Batterie-Technologien besser zu verstehen, bevor wir eine
Entscheidung für die Produktion treffen."

Mit der Unterzeichnung der Entwicklungsaufträge für das
E-Flex-System setzt GM ein weiteres Zeichen in seinem Bestreben,
Mobilität mit Hilfe einer Reihe von Antriebs-Alternativen vom Erdöl
unabhängiger zu machen. Diese beinhalten eine Reihe unterschiedlicher
Hybrid-Modelle, die sich bereits in Produktion befinden, darunter:

- Das dieselhybride elektrische System von GM für große
City-Busse.
- Die Saturn Vue sowie Saturn Aura Green Line-Hybrid-Modelle.
- Ab kommenden Herbst Modelle der Chevrolet Tahoe und GMC Yukon
SUVs, die zum weltweit ersten Mal das "2-Mode"-Hybrid-System
nutzen, das einen um mehr als 25 Prozent verbesserten
Treibstoffverbrauch bietet - und das bei den ohnehin schon
verbrauchsgünstigsten großen SUVs der Branche.
- Für nächstes Jahr geplant ist ein "2-Mode"-Hybrid Saturn Vue
Green Line mit Frontantrieb, ebenso eine "Plug-In"-Version des
Vue mit einer Reichweite von etwa 70 mpg (Meilen pro Gallone).

GM hat im Mai die längste Demonstrationsfahrt der Geschichte mit
einem Brennstoffzellen-Fahrzeug absolviert - 300 Meilen mit einem
Chevrolet Sequel ohne nachzutanken. GM ist ebenfalls ein führender
Hersteller von E85-fähigen Bio-Treibstoff-Fahrzeugen mit über zwei
Millionen zugelassenen Fahrzeugen. Darüber hinaus bietet GM mehr
Fahrzeuge mit einem Verbrauch von 30 Meilen pro Gallone als jeder
andere Hersteller auf dem US-Markt. General Motors ist darüber hinaus
als erster Automobilhersteller Mitglied in der "U.S. Climate Action
Partnership" (USCAP), einer Gruppe globaler Unternehmen und
nichtstaatlicher Organisationen, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen
umfassenden und marktgerechten Ansatz zur Reduzierung von
Treibstoffemissionen zu unterstützen.

General Motors Corp. (NYSE: GM), der Welt größter
Fahrzeughersteller, führt seit 76 Jahren die jährlichen globalen
Verkaufsstatistiken an. Gegründet im Jahre 1908, beschäftigt GM heute
etwa 280.000 Menschen weltweit. Von der Firmenzentrale in Detroit
steuert GM die Produktion seiner Autos und Lkw in 33 Ländern. Im Jahr
2006 wurden weltweit fast 9,1 Millionen Fahrzeuge folgender Marken
verkauft: Buick, Cadillac, Chevrolet, GMC, GM Daewoo, Holden, HUMMER,
Opel, Pontiac, Saab, Saturn and Vauxhall. GMs Tochtergesellschaft
OnStar ist Branchenführer bezüglich Fahrzeugsicherheit und
Informations-Dienstleistungen. Weitere Informationen über GM sind auf
www.gm.com zu finden.

Originaltext: General Motors (GM Europe)
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59428
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59428.rss2

Pressekontakt:

Karl Mauer, Telefon: 06142-7-72220
 
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