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Disclosure Advisory Board befürwortet vollständige Offenlegung aller Aktionärsinformationen

Geschrieben am 05.06.2007 - [Nächster Artikel]

New York (ots/PRNewswire) -

- Zweites Whitepaper von geschätzter Gruppe fordert Transparenz im
Hinblick auf die Identität von Aktionären, um Offenlegung auf beiden
Seiten zu gewährleisten

Das Disclosure Advisory Board, ein aus 15 Personen bestehendes
Gremium, das sich aus Führungskräften aus dem Unternehmens-,
Behörden-, Investoren-, Medien- und Bildungsbereich zusammensetzt und
von PR Newswire organisiert wird, gab heute seine Empfehlungen
bezüglich der Offenlegung von Aktionärsdaten bekannt und äusserte
seine Besorgnis darüber, dass das Verschweigen von
Aktionärsidentitäten für eine Marktstörung in den USA sorgt.

(Foto: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20070604/NYM101 )
(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000306/PRNLOGO )

In einem neu veröffentlichten Whitepaper mit dem Titel "
Shareholder ID: The Resounding Silence of Non-Disclosure "
(Aktionärsidentität: Die dröhnende Stille von Nichtoffenlegung) des
Disclosure Advisory Board fordert Investoren auf, sich den sich
weltweit etablierenden " Best Practices " anzupassen und ihre
Identität offen zu legen. Darüber hinaus ruft das Gremium Behörden
dazu auf, bereits vorhandene Offenlegungsbestimmungen für Aktionäre,
die von neuen derivativen Investments überholt wurden, nochmals zu
überprüfen. Das Board argumentiert weiterhin, dass die mangelnde
Offenlegung von Aktionärsidentitäten einen negativen Effekt auf den
US-amerikanischen Finanzmarkt hat. So kann schädigendes Verhalten
unaufgedeckt bleiben, wodurch ein eindeutiger Wettbewerbnachteil für
die USA auf dem Weltmarkt entsteht.

Das Whitepaper ist die zweite Veröffentlichung des Disclosure
Advisory Board und wurde in Verbindung mit der grössten Versammlung
von Experten für Investor Relations veröffentlicht. Die
Jahresversammlung des amerikanischen National Investor Relations
Institute (NIRI) fand vom 3. bis zum 6. Juni in Orlando, Florida
statt.

" Dynamische Aktienmärkte sind von der aktiven Aktionärsteilnahme
abhängig. Bestimmte Praktiken in den USA vermitteln jedoch einen
falschen Eindruck und wirken sich nachteilig auf Investoren aus ",
erklärte Mark Hynes, Vorsitzender und Sprecher des Disclosure
Advisory Board sowie Managing Director von Global Investor Relations
Services für PR Newswire. " Die Nichtoffenlegung vonseiten der
Investoren ist nicht nur für Aktiengesellschaften ein Problem. Es
kreiert bei alle Beteiligten eine Marktstörung. "

" Aber es ist das Unternehmen, das den Grossteil des Risikos
trägt. Durch fehlende Investoreninformationen sind Aktien aufgrund
unbekannter Aktionäre mit unbekannten Absichten einer potenziellen
Preismanipulation ausgesetzt, wodurch das Risiko eines Unternehmens
im Hinblick auf Übernahmen und Kämpfe um Aktionärsstimmen erhöht
wird. Dieser Mantel der Verschwiegenheit im Hinblick auf
Aktionärsinformationen macht Firmen zudem anfälliger für die mit
Hedge-Fonds einhergehenden Absichten und etwaigen Plänen anderer
kurzfristiger Inhaber, die weniger vorteilhafte Aktionen für
langfristige Geschäftsziele provozieren können. "

" Deshalb denken wir, dass es für nicht offen gelegte
US-amerikanische Investoren an der Zeit ist, ihr dröhnendes Schweigen
zu brechen. Wir fordern Transparenz im Hinblick auf die
Aktionärsidentität, um die Offenlegung auf beiden Seiten zu
gewährleisten. In einer Zeit, in der das Recht auf Information
befürwortet wird, sollten amerikanische Aktiengesellschaften
ebenfalls ein Anrecht darauf haben, zu wissen, wer ihre Aktionäre
sind. "

Nach Meinung des Disclosure Advisory Board im Hinblick auf die
Offenlegung von Aktionärsinformationen sind die folgenden Punkte zu
adressieren, um die fairen Rahmenbedingungen auf dem amerikanischen
Aktienmarkt wiederherzustellen:


-- Mangelndes Wissen im Hinblick auf Aktionäre - sowie fehlende Behörden-
oder Rechtswege - setzt Unternehmen einem erheblichen Risiko aus.
-- Marktpraktiken behindern Offenlegungsexperten bei der direkten
Kommunikation mit bestimmten Investoren. Während Aktionäre sich das
Mehrheitsrecht bzw. " Meinungsrecht über die Vergütung " wünschen,
wirkt sich die Blockade der direkten Kommunikation mit Investoren
nachteilig auf Unternehmen, Unternehmensvorstände und Aktionäre selbst
aus.
-- Die fehlende Offenlegung von Aktionärsinformationen und mangelnde
direkte Kommunikation mit Aktionären tragen z. B. zu
Abstimmungspraktiken mit geliehenen Titeln bei, die neben der
Beeinflussung des Abstimmungsergebnisses bei der Wahl von
Vorstandsmitgliedern ausserdem einigen Investoren, die vielleicht
sogar über negative Positionen verfügen, unfairerweise Vorteile
verleihen.
-- Die sich ausbreitende Praxis des " Ausleihens " von Anteilen gibt
nicht offen gelegten Investoren ohne wirtschaftliches Interesse oder
mit limitiertem Einsatz ein erhebliches Stimmrecht bei Wahlen, die
die emittierenden Unternehmen und andere Investoren betreffen.
Sobald die Borger ihre Stimme abgegeben und ihre Ziele erreicht haben,
geben Sie ihre Anteile zurück, während andere Investoren und die
Aktiengesellschaften mit den Nachwirkungen ringen müssen.
-- Der Druck auf Unternehmen zur Offenlegung von Informationen ist
gleichzeitig mit der Einführung der Regulation Fair Disclosure
(Vorschrift zur obligatorischen Offenlegung wesentlicher
Unternehmensdaten) im Jahr 2002 kontinuierlich angestiegen. So
offenbaren Aktiengesellschaften ihre Daten einem Publikum, von dem
ihnen nur bruchstückhafte Informationen zur Verfügung stehen. Auf
diese Weise wird wirksame und gezielte Kommunikation erschwert.
-- Die Unterschiede zwischen bestehenden Aktienmärkten in den USA und
jenen im Ausland sind krass. So können ausländische emittierende
Unternehmen mehr über ihre amerikanischen Investoren erfahren als
amerikanische Emittenten über ihre amerikanischen Investoren.
Wenn diese Kluft nicht geschlossen wird, können die US-amerikanischen
Aktienmärkte ihre Wettbewerbsfähigkeit letztendlich sogar verlieren.
-- Neuere Finanzprodukte und -praktiken, wie z. B. die wachsende
Beliebtheit von Cash-Derivativen, ermöglichen es Investoren, Anteile
ohne Offenlegungspflichten gegenüber emittierenden Unternehmen oder
anderen Marktteilnehmern anzuhäufen. Die Vorherrschaft und das Ausmass
dieser Aktivität haben gravierende Auswirkungen auf die Märkte gehabt.


William A. Relyea, Managing Director von H.C. Wainwright & Co.,
Inc. und Mitglied des Disclosure Advisory Board kommentierte dazu: "
Als Folge dieses Nichtoffenlegungssyndroms vonseiten der Aktionäre
erhalten Investoren mit signifikanter Eigenkapitalunterlegung eine
gewisse Anonymität, mithilfe derer ihnen marktstörende Massnahmen,
insbesondere bei Einzelaktien, ermöglicht werden. Dies hat oft
negative Auswirkungen auf das Unternehmen, seine Aktionäre und sein
Personal sowie andere Personen, die von den vom Unternehmen
bereitgestellten Diensten abhängig sind. "

Hynes sagte abschliessend: " Das Identitätsproblem der
amerikanischen Aktionäre ist mit sofortigen Massnahmen anzugehen. Die
Nichtoffenbarung von Aktionärsinformationen hat marktstörende
Auswirkungen in den USA und macht den amerikanischen Aktienmarkt
weniger attraktiv als andere Finanzschauplätze der Welt.

" Es ist Zeit für die Aktionäre, ihr Schweigen zu brechen und sich
zu offenbaren. Ein kollektives Schweigen ist in dieser Hinsicht nicht
länger duldbar. "

Das vollständige Whitepaper, die zweite Veröffentlichung des
Disclosure Advisory Board, ist unter
http://disclosureadvisoryboard.mediaroom.com/ verfügbar. Um den Blog
von Mark Hynes zu lesen, besuchen Sie bitte
http://transparencymatters.blogspot.com/.

Informationen zum Disclosure Advisory Board

Das Disclosure Advisory Board wurde im Juni 2006 von PR Newswire
ins Leben gerufen, um den Stand der Unternehmensoffenlegung und
-transparenz zu beurteilen und zu kommentieren. Das Board besteht aus
15 Einzelpersonen mit insgesamt 450 Jahren Erfahrung im Bereich der
behördlichen Bestimmungen und Compliance; das Ziel des Board liegt in
der Debatte der aktuellen Offenlegungs- und Führungsangelegenheiten.
Basierend auf den Diskussionen werden " Best Practices " zur besseren
Finanz- und Unternehmensberichtserstattung vorgeschlagen. Das
Disclosure Advisory Board glaubt, dass Kommunikation - Offenlegung
und Transparenz - den Kern bei der Rückgewinnung des öffentlichen
Einvernehmens darstellt.

Zu den Gremiumsmitgliedern gehören: John Bierbusse, Corporate
Director und Equity Research Analyst im Ruhestand bei A G Edwards;
Janet L. Fisher, Partner, Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP;
Valerie Haertel, VP/Director of Investor Relations, Medco Health
Solutions, Inc.; Jerry Hostetter, VP/Director of Public Relations and
Investor Relations, Smithfield Foods Inc.; Deborah Kelly, Partner,
Genesis Inc.; Mark Hynes, Managing Director von Global Investor
Relations Services für PR Newswire; Jack L. Kelly, Co-head,
Industrial Research Team, Goldman Sachs; Mary Beth Kissane, President
und Gründerin, Corporate Perception Research; Sam Levenson, SVP
Investor Relations, Sony Corporation of America; William A. Relyea,
Managing Director, H.C. Wainwright & Co., Inc.; Diane Salucci, SVP,
Bear Wagner Specialists LLC; Martin Shea, EVP, Investor Relations,
CBS Corporation; Kurt Stocker, Vorstandsmitglied von NYSE Regulation,
Inc. und Vorsitzender des New York Stock Exchange Individual
Investors Advisory Committee; Anna Sussman, Director, Investor
Relations and Corporate Communications, Pharmion Corporation; Louis
M. Thompson, Jr., Partner, Genesis Inc., und Managing Director,
Kalorama Partners, sowie ehemaliger CEO, President und
Vorstandsmitglied des National Investor Relations Institute.

Informationen zu PR Newswire

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Ansprechpartner:

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unter +1-212-282-1929 oder rachel.meranus@prnewswire.com

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Originaltext: PR Newswire Association LLC
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58010
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Pressekontakt:
Rachel Meranus, Vice President, Public Relations, PR Newswire,
+1-212-282-1929 oder rachel.meranus@prnewswire.com. Foto: NewsCom:
http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20070604/NYM101 , NewsCom:
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