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Lausitzer Rundschau: Telekom-Streik trifft immer mehr Kunden: Unter Druck
Geschrieben am 03.06.2007 - [Nächster Artikel] |
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Cottbus (ots) - Wer momentan mit seinem Telefon Probleme hat, kann schier verzweifeln. Auf der Telekom-Service-Nummer gibt es nur automatische Ansagen und Fahrstuhlmusik. Der Streik der Techniker des magenta farbenen Riesen ist bei den Kunden angekommen und die sind machtlos. Als der Ausstand vor drei Wochen begann, hatte die Telekom-Spitze noch verkündet, dass man keine größeren Auswirkungen durch den Streik erwarte. Ein Irrtum, wie sich inzwischen zeigt, und ein Beweis, wie wichtig ein gut funktionierender Service bei einem Dienstleistungsunternehmen ist. Ob sich der Zorn der abgeklemmten Kunden nun gegen die Gewerkschaft und die Streikenden richtet, darf bezweifelt werden. Denn dass Angestellte nicht widerstandslos bereit sind, plötzlich für deutlich weniger Geld auch noch mehr zu arbeiten, kann niemanden überraschen. Mit jeder unbearbeiteten Störungsmeldung steigt nun der Druck auf die Konzernspitze, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Der Gewerkschaft kann die Entwicklung nur recht sein. Ein Streik, den niemand merkt, ist nicht viel wert.
Originaltext: Lausitzer Rundschau Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=47069 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_47069.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Lausitzer Rundschau Telefon: 0355/481231 Fax: 0355/481247 lr@lr-online.de
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