Hamburg (ots) - Die zur Absicherung der Bergbaualtlasten geplante Kohle-Stiftung soll nach Willen von RAG-Chef Werner Müller bis zu einem Promille ihres Etats für Kultur ausgeben. Wie die ZEIT aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll dieses Geld in Kunst- und Bildungsprojekte fließen, die im Zusammenhang mit dem Bergbau stehen.
Der RAG-Chef und ehemalige Bundeswirtschaftsminister Müller möchte gerne an die Spitze der geplanten Stiftung treten. Er ist jedoch als Kandidat vor allem bei der Union umstritten. So wünscht sich insbesondere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der fürchtet, das Land müsse später für die Kohle-Altlasten aufkommen, eine andere Besetzung für die Stiftungsleitung.
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