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Für Qualitätssicherung und flächendeckende Versorgung / Konstruktiver Meinungsaustausch zwischen Ministerpräsident Peter Müller und Celesio-Chef Fritz Oesterle
Geschrieben am 22.05.2007 - [Nächster Artikel] |
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Stuttgart/Saarbrücken (ots) - Der saarländische Ministerpräsident, Peter Müller, und der Vorstandsvorsitzende der Celesio AG, Fritz Oesterle, haben in einem ausführlichen Meinungsaustausch weitgehende Übereinstimmung im Blick auf die kommenden Herausforderungen im europäischen Gesundheitsmarkt erzielt.
Es sei davon auszugehen, dass sowohl die europäische Politik als auch die europäische Gerichtsbarkeit eine Liberalisierung des Gesundheitsmarktes in den Ländern der Europäischen Union vorantreiben wollen. Beleg dafür seien die Vertragsverletzungsverfahren, die die EU-Kommission gegenüber Österreich, Italien und Spanien eingeleitet hat sowie das Mahnschreiben in gleicher Angelegenheit, welches die europäische Kommission an Frankreich gerichtet hat. Es bleibe nun abzuwarten, wie der Europäische Gerichtshof in der Frage der Eröffnung einer saarländischen Apotheke durch eine ausländische Kapital¬gesellschaft urteile, die das Verwaltungsgericht des Saarlandes dem Europäischen Gerichtshof zur Klärung vorgelegt hat. Dabei vertritt die saarländische Landesregierung die Auffassung, dass das so genannte Fremd- und Mehrbesitzverbot nicht europarechtskonform sei und daher Anpassungsbedarf bestehe.
Müller und Oesterle betonten, dass bei allen kommenden Veränderungen und Neuerungen im Gesundheitsmarkt die optimale medizinische Betreuung der Bevölkerung und somit auch die optimale Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln gesichert werden müssten.
Oesterle erläuterte in diesem Zusammenhang die Erfahrungen seines Unternehmens in verschiedenen europäischen Ländern, in denen die Liberalisierung bereits Praxis geworden sei, "allerdings in einem von der Politik vorgegebenen ordnungspolitischen Rahmen". Insofern gelte es auch, so Müller und Oesterle übereinstimmend, dass in Deutschland bei einer zu erwartenden Liberalisierung die Politik ihrer Verantwortung gerecht werden müsse und kein Wildwuchs im Gesundheitsmarkt entstehen dürfe. Das heißt, auch hier müsse die ordnende Funktion der Politik wirken. Ziel müsse dabei die Gewährleistung optimaler Arzneimittelsicherheit und einer unverändert flächendeckenden Versorgung sein.
Müller und Oesterle vereinbarten, den Dialog zwischen der saarländischen Landesregierung und der Celesio AG fortzusetzen. Dabei wolle man zu diesem Gespräch weitere Beteiligte einladen, um eine konstruktive und transparente Grundlage für die Lösung der kommenden Herausforderungen zu erarbeiten.
Mit Blick auf die Situation im Saarland bestand Übereinstimmung, dass insbesondere die beabsichtigten überregionalen Aktivitäten der Firma Doc Morris auch nach der Übernahme durch Celesio weiterverfolgt werden sollen und daher der Aufbau weiterer Arbeitsplätze im Saarland zu erwarten sei.
Über den Celesio-Konzern:
Celesio erreichte 2006 einen Umsatz von 21,6 Milliarden Euro. Über 36.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Celesio ist in 16 Ländern aktiv. Die drei Geschäftsbereiche Großhandel, Apotheken und Services decken die gesamte Bandbreite des Pharmahandels und der pharma-bezogenen Dienstleistungen ab. Im Großhandel führen 136 Niederlassungen Tag für Tag über 100.000 Lieferungen durch. Rund 2.100 eigene Apotheken bedienen täglich mehr als 500.000 Kunden. Im Bereich Services bietet Celesio den Pharmaherstellern Logistik- und Distributions-lösungen und unterstützt sie bei Vertrieb und Marketing.
Originaltext: Celesio AG Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=51904 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_51904.rss2 ISIN: DE0005858005
Pressekontakt: Rainer Berghausen, Celesio AG, +49 (0)711.5001-549 rainer.berghausen@celesio.com
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