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Berenberg Bank setzt erfolgreichen Wachstumskurs fort

Geschrieben am 15.05.2007 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) -

2006:

Assets under Management: + 24% auf 15,4 Mrd. Euro
Bilanzsumme: + 19% auf 2,7 Mrd. Euro
Bilanzgewinn: + 8% auf 53,5 Mio. Euro
Standorte in Stuttgart und Wiesbaden eröffnet
Markttests attestieren Spitzenqualität in Private Banking und
Research

2007:

Weiteres Wachstum geplant
Assets under Management per 30.4. auf 16,8 Mrd. Euro gestiegen

Die Hamburger Berenberg Bank hat ihre Wachstumsstrategie auch in
ihrem 417. Geschäftsjahr erfolgreich fortgesetzt. Sie ist nun an acht
Standorten in Deutschland sowie in sechs europäischen Metropolen und
in Shanghai präsent.

Als Privatbank mit hohen Ansprüchen an ihre Dienstleistungen steht
neben dem quantitativen Wachstum das Streben nach qualitativer
Marktführerschaft im Fokus der Bemühungen. "Da die individuelle und
persönliche Betreuung unserer Kunden im Mittelpunkt unserer
Firmenphilosophie steht, haben wir auch die Anzahl unserer
Mitarbeiter um über 100 auf 658 aufgestockt", so Claus-G. Budelmann,
persönlich haftender Gesellschafter.

Zum Jahresbeginn 2007 wurden die drei Generalbevollmächtigten
Andreas Brodtmann (43), Graeme Davies (41) und Hendrik Riehmer (38)
in den Kreis der Partner aufgenommen. Damit werde dem Wachstum der
Bank in den letzten Jahren und dem weiteren erwarteten Wachstum
Rechnung getragen. Für 2007 ist erneut die Schaffung von 100 neuen
Stellen geplant.

Deutschlands ältestes Bankhaus ist in vier Geschäftsfeldern tätig,
die im Jahr 2006 einen etwa gleich starken Beitrag zum
Geschäftsergebnis lieferten:
- Private Banking
- Investment Banking
- Institutionelles Asset Management
- Corporate Banking.

Der Bilanzgewinn erhöhte sich um 8% auf 53,5 Mio. Euro (Vj. 49,7
Mio.), die Eigenkapitalrendite vor Steuern beträgt 52,5% (49,8%).
Das Ergebnis beinhaltet einen Sonderertrag aus der Veräußerung einer
Beteiligung, der überwiegend zur Bildung versteuerter Reserven
genutzt wurde.

Die Aufwands-Ertrags-Relation ("cost-income-ratio") erhöhte sich
aufgrund der Investitionen zum weiteren Ausbau des Geschäftes von
55,0% auf 65,3%.

Der im Wesentlichen durch das Wertpapiergeschäft geprägte
Provisionsüberschuss konnte von dem bestehenden hohen Niveau um
weitere 5% auf 122,2 Mio. Euro (Vj. 116,8 Mio.) gesteigert werden.
Zudem wurde das Geschäft in diesem Bereich durch einen Ausbau der
Kundenzahl auf eine breitere Basis gestellt.

Der Zinsüberschuss stieg um 3% auf 31,8 Mio. Euro (Vj. 31,0 Mio.).
Das Einlagengeschäft liefert im Vergleich zum Kreditgeschäft
inzwischen den größeren Beitrag zum Ergebnis. Der mit niedrigen
Value-at-Risk-Limiten ausgestattete Eigenhandel hat einen
erfreulichen Beitrag geleistet. Auch das Risikoergebnis konnte
deutlich verbessert werden und schloss mit einem leicht positiven
Saldo ab.

Das Verhältnis von Provisions- zu Zinsüberschuss beträgt
unverändert 79:21.

Die Bilanzsumme erhöhte sich hauptsächlich aufgrund hoher
Liquiditätsbestände des ausgeweiteten Wertpapier- und
Schifffahrtsgeschäftes und der damit verbundenen Einlagen um 18,5%
auf 2,72 Mrd. Euro (Vj. 2,29), das erweiterte Geschäftsvolumen stieg
von 2,41 auf 2,86 Mrd. Euro (+ 18,5%).

Das haftende Eigenkapital der Bank wurde um 5 Mio. auf 145 Mio.
Euro erhöht.

Wie in den letzten Jahren wurde auch 2006 eine Reservebildung in
den Tochtergesellschaften durch stehen gelassene Gewinne vorgenommen.
Darüber hinaus wurden die versteuerten Vorsorgereserven nach § 340 f
HGB erneut erhöht.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Geschäftsjahr 2006 von 551 auf
658. Aufgrund der Investitionen in das weitere Wachstum der Bank
(Errichtung neuer Standorte, Einstellung weiterer Mitarbeiter,
Sicherung des hohen Qualitätsniveaus auch in den administrativen
Bereichen aufgrund des gestiegenen Geschäftsumfangs) erhöhten sich
die Verwaltungskosten von 86,7 auf 104,3 Mio. Euro (+ 21%.).

Besonders erfreulich ist die Ausweitung des Geschäfts mit
bestehenden Kunden, aber auch die hohe Anzahl der neu gewonnenen
Kunden hat eine Steigerung des verwalteten Vermögens (Assets under
Management) zur Folge: Es stieg um 24% auf 15,4 Mrd. Euro (Vj. 12,5
Mrd.).

Private Banking

Mit der Eröffnung der Standorte Stuttgart und Wiesbaden im Jahr
2006 ist der Ausbau der bundesweiten Präsenz zunächst erfolgreich
abgeschlossen. Mit diesen und den weiteren Niederlassungen in
Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt und München ist eine
spürbare Erhöhung des Bekanntheitsgrades verbunden. Derzeit
beschäftigt die Bank in ihren Niederlassungen ebenso viele Berater
wie am Stammsitz in Hamburg.

Im Bereich der Publikumsfonds kann die Berenberg Bank mit ihren
neuen Länderfonds Balkan-Baltikum und Ukraine eine Alleinstellung
aufweisen, die ein Beispiel für die Innovationsfähigkeit unseres
Hauses ist.

Erneut wurde die Qualität des Vermögensmanagements der Berenberg
Bank in beiden großen Untersuchungen zum Private Banking im
deutschsprachigen Raum hervorgehoben: Der Report "Vermögensmanagement
im FuchsBriefe-Test" setzte Berenberg auf den ersten Platz der
Jahreswertung 2007 und auch auf Platz 1 der ewigen Bestenliste; die
Studie "Die Elite der Vermögensverwalter 2007" verlieh ihr das
höchste Prädikat "summa cum laude" - und dies schon zum dritten Mal
in Folge. "Wir fühlen uns durch diese hohen Auszeichnungen in der
Ausrichtung unseres Geschäftes bestätigt", so Dr. Hans-Walter Peters.

Stark gewachsen ist auch das internationale Private Banking, das
seit 2003 von der Berenberg Bank (Schweiz) AG in Zürich betrieben
wird. Das in der Schweiz verwaltete Vermögen konnte im Berichtsjahr
um 18% auf 2,6 Mrd. Schweizer Franken gesteigert werden. In der
Länderwertung des Fuchs-Reports konnte die Berenberg Bank (Schweiz)
AG den ersten Platz erringen und die alteingesessenen eidgenössischen
Banken auf die Plätze verweisen.

Investment Banking

Im Investment Banking konzentriert sich das Hamburger Bankhaus auf
europäische Small- und Mid-Cap-Unternehmen. Das Research in diesem
Bereich wurde ausgeweitet und deckt nunmehr mit 29 Analysten 257
börsennotierte Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz,
Italien und Frankreich ab. Insgesamt zählen rd. 300 institutionelle
Anleger zum Kundenstamm. Auf über 430 Roadshows (+ 40%) und mehreren
Investorenkonferenzen wurden zahlreiche Unternehmen institutionellen
Anlegern präsentiert.

2006 hat Berenberg im Rahmen von 17 Sekundärmarktplatzierungen
größere Aktienpakete an institutionelle Kunden veräußert. Darüber
hinaus war die Bank als Co-Lead-Manager am Börsengang der Nabaltec AG
und als Co-Manager am IPO der Aleo Solar AG beteiligt. Im März 2007
wurde der Börsengang der Kromi Logistik AG als Sole Lead Manager
durchgeführt

Im "Thomson Extel Survey", einer Umfrage unter 1.000
Fondsmanagement-Unternehmen in Europa - also einer
Zielgruppen-Befragung -, kam Berenberg in den Kategorien
Aktienresearch, Sales und Handel für deutsche Small und Mid Caps auf
Platz 1. Auch das Schweizer Research wurde mehrfach ausgezeichnet.

Im Investment Banking ist die Bank neben Hamburg in London,
Mailand, Paris und Zürich vertreten.

Institutionelles Asset Management

Ziel der Tätigkeit im Asset Management ist es, den
institutionellen Kunden renditeoptimierte und risikoadjustierte
Strategien unter Berücksichtigung der individuellen
Risikotragfähigkeit und des Marktumfelds anzubieten. Berenberg hat
eine breite Palette an Spezialfonds und attraktiven Publikumsfonds
aufgelegt, die stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Interesse
besteht vor allem an den aktiennahen, aber deutlich risikoreduzierten
strukturierten Derivate-Produkten.

Im Oktober 2006 wurde durch die Übernahme eines langjährig
erfahrenen Overlay-Management-Teams ein neues Geschäftsfeld
implementiert, das sich sehr positiv entwickelt. Die Strategiepalette
umfasst sowohl individuelle Overlay-Strategien für den Währungs-,
Zins-, Aktien- und Rohstoffbereich als auch modellgestützte
Total-Return-Strategien.

Das in Edinburgh angesiedeltes Fondsmanagement auf der Aktienseite
wurde erneut von der Sauren-Fonds-Research AG mit zwei Goldmedaillen
in der Kategorie Aktien Europa Nebenwerte ausgezeichnet. Der
konsequente fundamentale Ansatz, der erfolgreich bei westeuropäischen
Aktien angewendet wird, wurde im vierten Quartal 2006 auf
osteuropäische Nebenwerte ausgeweitet. Berenberg hat dort einen
entsprechenden Publikumsfonds aufgelegt.

Corporate Banking

Neben den drei Wertpapier-Geschäftsfeldern ist Berenberg nach wie
vor sehr erfolgreich im Geschäft mit Firmenkunden tätig. Maßgeblich
zum Erfolg hat der Schifffahrtsbereich beigetragen, der mit in- und
ausländischen Kunden insbesondere im operativen Bereich
zusammenarbeitet. Auch bei der Finanzierung von Gebrauchttonnage
steht das Schifffahrtsteam mit maßgeschneidertem Service und
kompetenter, persönlicher Beratung bereit.

"Aufgrund unserer Flexibilität und kurzen Entscheidungswege wird
die Bank gern für Sondergeschäfte und bereichsübergreifende
Transaktionen angesprochen", so Guido M. Sollors. Auch
Dienstleistungen und Finanzierungen von Außenhandelsgeschäften werden
von einer mittelständisch geprägten Kundschaft stark nachgefragt.
Außerhalb des Warengeschäftes unterstützt Berenberg durch
individuelle Absicherungs- und Optimierungsstrategien im Zins- und
Währungsbereich. Zunehmendes Gewicht hat die umfassende Beratung
größerer, zumeist inhabergeführter Unternehmen bei der finanziellen
Umsetzung langfristiger Strategien.

Ausblick 2007

Die Berenberg Bank ist im Markt gut positioniert und wird ihre
Wachstumsstrategie weiter fortsetzen. Dabei setzt sie auf weiteres
organisches Wachstum, durch das die Größe der Bank - gemessen an der
Zahl der Mitarbeiter in den letzten zehn Jahren - mehr als verdoppelt
werden konnte. Die ersten drei Monate haben sich bereits sehr
erfreulich entwickelt. So ist das verwaltete Vermögen in den ersten
vier Monaten 2007 von 15,4 Mrd. Euro auf 16,8 Mrd. Euro angestiegen.

Originaltext: Berenberg Bank
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=56380
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_56380.rss2

Pressekontakt:
Karsten Wehmeier, Pressesprecher, Telefon (040) 35060-481,
karsten.wehmeier@berenberg.de
 
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